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Bis später, Prinzessin [Gebundene Ausgabe]

Marie Desplechin
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Rowohlt, Reinbek; Auflage: DEA, (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498013157
  • ISBN-13: 978-3492225434
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.724.520 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Marie Desplechin, geboren 1958 in Roubaix, hat Literaturwissenschaft und Journalismus studiert. Sie arbeitet freiberuflich für verschiedene Zeitschriften. Für "Endlich Hexe!" erhielt sie 1997 den französischen Preis "Das lustigste Buch des Jahres".

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Männerbuch ist es nicht... 8. Dezember 2005
Format:Taschenbuch
... vielmehr dürften Frauen, die um Trivial-Romane einen Bogen machen, aber dennoch mal was zum "Abschalten" und Einfach-so-durchlesen suchen, ihre Freude haben. Bei mir war lautes Lachen, Sich-in-den-Gedanken-der-Erzählerin-erkannt-fühlen und Unterstreichen einzelner "schöner Sätze" inclusive.

In drei Teilen wird die Begegnung der freiberuflich als Werbetexterin arbeitenden Ich-Erzählerin mit der jüngeren, schicksalsgebeutelten Olivia erzählt. Olivia taucht als Kindermädchen in der kleinen Dreier-Familie auf. Die beiden Kinder, Suzanne und Thomas, schließen Olivia sofort ins Herz. Als herauskommt, daß die junge Frau drogensüchtig ist, wird sie von der Erzählerin nicht hinausgeworfen - sondern die Entwicklung beider Frauen beginnt. Am Ende werden beide Frauen etwas für sich gewonnen haben, ohne daß man von einem happy-end sprechen kann. Eher von einem, oder besser zwei, Anfängen...

Manchmal erscheint die Vergangenheit von Olivia, welche diese der Ich-Erzählerin schrittweise und beiläufig enthüllt, vielleicht ein bißchen übertrieben gezeichnet. Aber möglicherweise kann sich ein behütet aufgewachsener Mensch wie ich einfach nicht vorstellen, was sogenannte Erwachsene einem Kind anzutun im Stande sind. Und daß es so viele von diesen Erwachsenen geben soll. Trotz dieser erschütternden Enthüllungen driftet das Buch nie ins Dramatische, sondern behält seinen frischen, lockeren Ton. So frisch und locker, wie Olivia trotz allem geblieben ist.

Fazit: Mal so für zwischendurch...

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen never ever 27. Januar 2012
Von Sarah F. TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch gesehen, und musste es einfach lesen. Obwohl ich vom Titel her etwas ganz anderes erwartet hatte, machte ich mich nach dem Klappentext sofort ans Lesen.

Doch meine Vorfreude wurde auf der ersten Seite sofort getrübt. Ich persönlich bin eine Leseratte, die nichts mehr hasst, als wenn die wörtliche Rede ohne Zeichen durchgeführt wird. Es ist in diesem Fall total schwer ersichtlich, was wörtliche Rede ist, wer sie spricht oder was ein normaler Satzanfang ist. Oft muss man den Absätze neu lesen, um wirklich zu begreifen, wer welches Satz zum Dialog beigetragen hat. Ich finde diese Wahl extrem anstrengend und das war einer der Gründe, warum ich mich entschlossen habe das Buch nach 190 Seiten abzubrechen.

Bis morgen Abend.
Acht Uhr?
Acht Uhr.
Ich schloss die Tür hinter den dreien in ihren Regenmänteln, er sehr groß, sie sehr klein. (Zitat S. 57)

Ein weiterer Aspekt für meinen Abbruch waren die Protagonisten. Das Buch fängt mittendrin an und es fiel mir unendlich schwer mich in die Figuren hineinzuversetzen oder mir gar ein Bild davon zu machen. Zudem hatte ich das Gefühl mich weder mit der einen noch mit der anderen Protagonistin identifizieren zu können. Obwohl ich verstehen kann, dass man Leuten eine Chance geben muss, fand ich es doch übertrieben, dass eine Frau in meinem Alter einer drogensüchtigen Frau die Chance gibt auf ihre Kinder aufzupassen. Wozu so etwas führe kann, haben wir gerade aktuell in den Medien verfolgen dürfen.

Der Inhalt selbst ist anspruchsvoll gehalten. Es ist kein kitschiger Mist, wie man bei einem Frauenroman erwarten würde. In drei Teilen untergliedert wird die Geschichte aus der ICH-Form der Mutter geschrieben. Es wird über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geredet. Durch den Kontakt entwickeln sich die Frauen zu ganz neuen und eigenen Persönlichkeiten. Zahlreiche dramatische Enthüllungen sorgen für immer neue Spannung.

Der lockere, moderne, und beschreibende Stil geht jedoch durch die indirekte Rede. Man muss sich beim Lesen einfach zu sehr anstrengen, so dass der Lesefluss trotz der allgemein angenehmen Sprachwahl einfach zu sehr ins Stocken gerät.

All diese Punkte führten in Kombination dazu, dass ich zum ersten Mal wieder ein Buch abgebrochen habe. Auf den letzten 80 Seiten wäre auch nichts mehr passiert und der Schluss den ich quer gelesen habe, konnte mich auch nicht überzeugen. Ich sah einfach keinen Grund mich weiter zu quälen. Auch wenn die Idee gut ist, muss der Rest stimmen. Ich hab selten in der Badewanne gelegen, wo ich freiwillig das Buch abgebrochen habe. Denn das bedeutet das entspannende Bad zu beenden.
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