Ich hatte mir von diesem Buch wesentlich mehr versprochen. Der Klappentext verspricht "mit grosser Poesie erzählt Aharon Appelfeld..." Ich weiß nicht, wo hier Poesie sein soll. Auf mich wirkt das Buch holprig geschrieben, mit mehrfach fast wortwörtlich übernommenen Wiederholungen und doch sehr grober schwarz-weiß Zeichnung. Nichts vom Zauber und Mitgefühl eines Amos Oz. Alles bleibt grob und bruchstückhaft, ohne dem Leser die Möglichkeit zu geben sich mit einer Person wirklich zu identifizieren. Ein überschätzter Autor.