Dieses Album bleibt im Sektor des politischen deutschsprachigen Punkrock weiterhin unerreicht.
Die hier gebotene Abwechslung zwischen verschrobenem, immer melodischem Hardcore-Punk, Ska und Songwritertum lässt niemals Langeweile aufkommen.
Textlich unglaublich ausgefeilt, bissig-böse und gleichzeitig sehr bewegend und melancholisch wird der Drahtseilakt zwischen persönlichen und politischen Inhalten mit Bravour gemeistert: Das schafft nur Markus Wiebusch in dieser Art, der hier stimmlich eine ziemlich wütende, rauhe Vorstellung abliefert.
Summa summarum ist "Bis jetzt ging alles gut" für mich die beste, weil ausgewogenste "but alive..."-Platte, kurz vor "Hallo Endorphin".