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Birth of Symphony [Import]

Birth of the Symphony:Hermann Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Audio CD (12. Oktober 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Import
  • Label: Tahra
  • ASIN: B0000267QJ
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.484.482 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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4.0 von 5 Sternen Ein vergessenes Stück Musikgeschichte 11. Januar 2011
Diese Doppel-CD enthält Aufnahmen von sinfonischen Werken der Vor- und Frühklassik, die der Dirigent Hermann Scherchen 1961 in seinem eigenen Haus in Gravesano (Tessin) mit seinem Ars Viva-Orchester (bestehend aus Musikern der Mailänder Scala) produzierte. Sie erschienen damals auf drei Schallplatten der kleinen Firma Amadeo. Scherchen war sozusagen das, was man in der Popmusik einen "Independent"-Musiker nennen würde: Er arbeitete vorwiegend abseits des großen Konzertbetriebs der Metropolen, eher mit Provinzorchestern, nahm Platten für kleinere Hersteller auf und steckte sein Geld in selbstorganisierte Projekte, immer mit starkem pädagogischen Impetus - Basisarbeit zur Förderung des Verstehens von Musik interessierte ihn mehr als das musikalische Hochglanz-Showgeschäft.

Man verbindet den Namen Scherchen vor allem mit seinem unermüdlichen Einsatz für die zeitgenössische Musik - wohl niemand sonst hat so viele Uraufführungen dirigiert wie er. Weniger bekannt ist, dass er sich auch stark für ältere Musik engagierte. Bach war regelmäßiger Bestandteil seiner Programme. Ihm ging es darum, die gesamte Musikgeschichte zu verstehen und zu vergegenwärtigen. Dabei musste ihm natürlich auffallen, dass in unserem Konzertrepertoire eine historische Lücke klafft: Wir spielen und hören Musik ab Haydn und Mozart sowie Bach und Händel, aber die Musik zwischen Bach und Haydn, zwischen Barock und Wiener Klassik kennen wir kaum. Die Epoche der Vorklassik wird ausgeblendet. Dabei meinte man, wenn man zu Mozarts Zeiten von "Bach" sprach, Carl Philipp Emanuel Bach und nicht Johann Sebastian, dessen Musik schon zu seinen Lebzeiten als veraltet galt.
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