Klappentext
Dieser neue Birkhäuser Architekturführer bietet einen handlichen Überblick über die wichtigsten Bauten in der Schweiz im 20. Jahrhundert.Die Schweiz war im 20.Jahrhundert Schauplatz und - z.B. im Tessin - Ausgangspunkt von vielschichtigen architektonischen Entwicklungen, die sich eng mit den internationalen Tendenzen verbanden. Ein konzeptioneller Grundzug dieses Architekturführers - wie schon des Bandes von Winfried Nerdinger über Deutschland in derselben Reihe - ist das Bestreben nach gleichberechtigter Darstellung sowohl der verschiedenen Regionen als auch der unterschiedlichen Epochen und nicht zuletzt auch der vielfältigen stilistischen Strömungen, die von Karl Moser über Le Corbusier und den Kanon der Bauhausnahen Bauten von Hans Schmidt oder Hannes Meyer bis hin zu Einzelgängern wie Peter Märkli reichen.Aufgebaut nach den 26 Kantonen und Halbkantonen stellt der Architekturführer Schweiz in rund 460 Artikeln mehr als 800 Bauten dar. Ohne die Gegenwart überzubewerten, wird der Tessiner Architektur von Mario Botta über Luigi Snozzi bis zu Livio Vacchini, den aus der Deutschschweiz stammenden Architekten Herzog & de Meuron, Diener & diener und Peter Zumthor ebenso wie neuen Strömungen der achtziger und neunziger Jahren mit Bauten von Burkhalter & Sumi, Gigon & Guyer, Devanthery & Lamunière u.a. ein wichtiger Platz geräumt. Die jüngsten Entwicklungen werden in einem essayistischen Beitrag von Roman Holenstein dargestellt. Der ausführliche Anhang mit Architekten-, Bauten- und Ortsregister macht den Band zu einem leicht zugänglichen Nachschlagewerk, durch den bewährten wetterfesten Einband wird er zu einem angenehm handhabbaren Begleiter.Mercedes Daguerre ist Architektin, sie studierte und arbeitete u.a. am Architekturinstitut in Venedig.Roman Hollenstein ist Architekturredakteur der Neuen Züricher Zeitung.