..minds peter gabriel!
danach folgten noch "passion", und erst vor kurzem die musik zum film "long walk home".
so sehr sich die filme unterscheiden, so anders sind die filme im vergleich zur sonstigen massenware im kino.
dies gilt auch fuer den alan parker film hier.
aber! es geht hier um die musik, nicht den film.
sorry, muss dochnochmal kurz auf den film zurueckkommen - was diese drei soundtracks von peter verbindet ist, dass sie sich im film nicht in den vordergrund draengen. aber auch nicht im hintergrund unauffaellig sind.
sie sind voellig anders als das was man sonst von respektablen leuten wie hans zimmer, alan silvestri oder john willams kennt.
musik, die nur sehr sparsam, aber perfekt im richtigen moment auftaucht.
mein vorkritiker schrieb sehr passend, dass dieser soundtrack eigentlich keinen film braucht. stimmt! man kann das teil auch perfekt so hoeren.
musik zum ab-/ entspannen. zum zuhoeren. weg von den ueblichen gebrauchsmusik im radio.
hier hat peter ein wenig bei sich selber geklaut:
-"close up" bei "family snaphshot"
-"birdy`s flight" bei "not one of us"
-"the heat" bei "the rhythm of the heat"
-"under lock and key" bei "wallflower"
-"powerhouse.." bei "san jacinto"
gabriel kenner kennen die obigen songs, und werden sie auch sofort beim hoeren des soundtracks erkennen. auch ohne das booklet zu lesen, bei dem diese hinweise auch zu finden sind.
die instrumente bedienten leute wie peter rhodes, tony levin, jerry marotta u.a.
am regler saß auch diesmal peter himself und daniel lanois.
nahezu 20 jahre alt - ich will jetzt nicht wieder "zeitlos" schreiben. muss aber dieses wort solang weiter verwenden, bis mir ein passenderes einfaellt. was mir im moment nicht gelingt...
das remastering war trotzdem sinnvoll, denn so "zeit..." die musik ist, die studiomoeglichkeiten haben sich immens veraendert, und daher wurde hier liebevoll+hoerbar nachgeholfen.
so kommt die musik noch praegnanter rueber, geht noch etwas tiefer unter die haut.
fuer alle die ihre geschmacksnerven auch noch in den ohren haben, und die von irgendwelchen castingsshows (sowie der entspr. sog. "musik") ebenfalls die nase voll haben.