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Mass Effect
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Mass Effect

von Microsoft
 USK ab 16 freigegeben
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (93 Kundenrezensionen)

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Plattform: Xbox 360 | Version: Standard
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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   Xbox 360
  • USK-Einstufung: USK ab 16 freigegeben
  • Medium: Videospiel
  • Artikelanzahl: 1
  • Sprache: Deutsch, Deutsch, Deutsch
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Produktmerkmale

Plattform: Xbox 360 | Version: Standard
  • deutsch // Freigegeben ab 16

Produktinformation

Plattform: Xbox 360 | Version: Standard
  • ASIN: B000P5FD0C
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 13,5 x 1,4 cm ; 109 g
  • Erscheinungsdatum: 23. November 2007
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (93 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.559 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Plattform: Xbox 360 | Version: Standard

Produktbeschreibung

Das exklusiv für Xbox 360 veröffentlichte Action-Rollenspiel Mass Effect zaubert ein atemberaubendes Spielvergnügen auf den Bildschirm. Als Mitglied einer Eliteeinheit kommt ihr einer Gefahr auf die Schliche, die den Fortbestand aller galaktischen Zivilisationen bedroht. Eure Aufgabe ist sehr kompliziert, da euch niemand glaubt, dass in den Weiten der Galaxis tatsächlich eine tödliche Bedrohung lauert. Durchstreift ein riesiges Universum, erforscht unentdeckte Gebiete und macht euch auf die Suche nach der Wahrheit. Denn ohne eure Hilfe hat die Galaxis keine Zukunft ...


In der Rolle des John Shepherd werdet ihr in Mass Effect mit schwierigen Entscheidungen konfrontiert

Mass Effect-Features hautnah
Für alle, die immer schon mal in ein episches Science-Fiction-Abenteuer eintauchen wollten, geht mit Mass Effect ein Traum in Erfüllung. Bisher waren Adventure-Spiele häufig allzu vorhersehbar: Man fängt an als Junge vom Lande, schließt sich einer Rebellengruppe an und bringt schließlich ein böses Imperium, das die Galaxie beherrscht, zu Fall. Oder so was in der Art.

In Mass Effect gestaltet ihr dagegen von Anfang an euer Abenteuer selbst. Als Hauptfigur Shepherd könnt ihr euren eigenen Werdegang auswählen, also zum Beispiel wo ihr geboren wurdet und wie ihr bei der Allianz gelandet seid. Wie in anderen Spielen auch könnt ihr eure wichtigsten Fähigkeiten und Stärken festlegen, aber eure Identität und eure Entscheidungen haben im Verlauf des Spiels einen weitaus größeren Einfluss als dicke Panzerung.


Die gewaltige Raumstation Citadel dient Shepherd als Basis

Mass Effect bietet euch die Möglichkeit, das Spiel ganz nach euren Wünschen zu gestalten. Und das mehr noch als andere Spiele, Oblivion eingeschlossen. Wenn zum Beispiel eure Freunde das Spiel zur selben Zeit spielen, könnt ihr sie auf Welten finden, die ihr noch nie gesehen habt, mit Verbündeten, die ihr noch nie getroffen habt – das hängt ganz allein von euren Entscheidungen ab.

Mass Effect weicht von den herkömmlichen Entscheidungsfindungssystemen anderer Spiele, bei denen es nur eindeutig richtig oder falsch gibt, stark ab, so dass beliebiges Verhalten an den Tag legen könnt. Wenn ihr von einem Barmann ein Gläschen angeboten bekommt, könnt ihr dankend annehmen, es argwöhnisch beäugen und beiseite schieben oder ihn sogar am Kragen packen und ihm die Meinung über seine Kneipe sagen. Es gibt hier nicht nur gut oder böse – ihr könnt das Spiel frei nach Gusto spielen, und euer Abenteuer kann auf den unterschiedlichsten Bahnen verlaufen.


Mass Effect lässt sich je nach Vorliebe wie ein Rollenspiel oder wie ein Shooter spielen

Nachdem ihr ein paar Worte mit der Crew eures Raumschiffs gewechselt habt, werdet ihr in eure erste Mission eingewiesen, die auf dem Planeten Eden Prime stattfindet. Sobald ihr den Planeten mit eurem Erkundungsteam betreten habt, erhaltet ihr einen ersten Geschmack des Kampfsystems. In der Third-Person-Sicht bewegt ihr euch in Echtzeit und könnt komfortabel zwischen Waffen und biotischen Kräften umschalten.

Euer Team ist mit einer Vielzahl von Waffen für unterschiedliche Feinde ausgestattet, einschließlich Pistolen, Flinten, Lasergewehren und Scharfschützengewehren. Biotische Kräfte funktionieren ähnlich der Macht in Star Wars, und so könnt ihr in Kürze die feindlichen Geth einzig mit der Kraft eurer Gedanken durch die Luft wirbeln.


Mit vielen Nichtspieler-Charakteren lassen sich ausgefeilte Dialoge führen

Optisch ist Mass Effect ein echter Hingucker. Da das Spiel aus demselben Stall kommt wie Star Wars: Knights of the Old Republic und Jade Empire, ist allein schon der Umfang überwältigend. Es gilt eine ganze Galaxie zu erkunden, und im Laufe dieser Erkundungen werden harte Entscheidungen eine immer größere Rolle spielen.

Wenn ihr beispielsweise SOS-Rufe von zwei Planeten in benachbarten Systemen erhaltet und nur die Kapazität für eine Rettungsaktion habt, für welchen Notruf entscheidet ihr euch dann? Macht euch bereit für eine der besten Science-Fiction-Welten im Gaming. Nur auf Xbox 360!


Shepherd an Bord seines Raumsschiffs - die "Normandy" ist der ganze Stolz der Flotte

xboxfront.de
„Fazit: Ich denke jeder von uns ist im Grunde auf der Suche nach dem perfekten Videospiel und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass Mass Effect schon verdammt nah an diesem Attribut vorbeischrammt. Bioware wird dem Hype um die neue Referenz im Action-RPG-Genre gerecht und präsentiert eine meisterhaft in Szene gesetzte Symphonie aus Geschichte, Bild und Ton, die zeitweilig mehr einem interaktivem Spielfilm ähnelt. Insgesamt betrachtet ist es schon fast etwas gewagt, diesen Titel in ein einzelnes Genre zu verfrachten, denn er deckt gleich mehrere ab und setzt sich dazu noch qualitativ an die Spitze.

Im Vorfeld hatte ich schon fast „Angst“, Mass Effect zu spielen, nachdem wir auf der Games Convention eine nahezu fertige Version begutachten konnten und mich der Umfang des Titels das Fürchten gelehrt hat. „Das spiel‘ ich eh nie durch… für so ein Monumentalwerk hab‘ ich keine Zeit“. Zeit spielt bei Mass Effect aber eigentlich keine Rolle, denn durch die hervorragende Kartenfunktion und das Tagebuch kann man jederzeit abspeichern und findet sofort ins Spiel zurück. Mal eben zehn Minuten zocken und ein kleines Quest abarbeiten oder ein paar Geth killen? Oder doch lieber einen neuen Sternencluster erkunden und ein paar Planeten anfliegen? Mass Effect macht es möglich.

Ich persönlich kann jedem Gamer nur empfehlen, sich dieses Meisterwerk ins heimische Regal zu holen um in die unendlichen Weiten der Galaxie aufzubrechen. Eine bessere Möglichkeit dazu gibt es nicht und wird es, sieht man von den beiden Fortsetzungen einmal ab, auch vorerst nicht geben.“

Features:

  • Passen Sie Ihren Charakter individuell an und brechen Sie zu einem epischen Abenteuer mit packender Story und offenem Ende auf.
  • Interplanetare Entdeckungsreise epischen Ausmaßes.
  • Kinoreife Echtzeit-Interaktion der Charaktere.
  • Spannende, von Taktik geprägte Kämpfe, in denen Sie Ihre Soldaten befehligen.
  • Nur im 60Hz-Modus spielbar.

Produktbeschreibungen

Microsoft MASS EFFECT, Neuware vom Fachhändler

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82 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das muss Liebe sein 11. Februar 2008
Platform for Display:Xbox 360|Edition:Standard
Spaß:   
Ich habe erst seit Weihnachten 07 eine Xbox 360, die ich mir unter anderem wegen Mass Effect gekauft habe und sie in meinen Augen die günstigere Alternative zu einem neuen PC war. Von den vielen Ankündigungen und Trailern habe ich eigentlich relativ wenig mitbekommen, da ich vorher mit der Xbox 360 kaum zu tun hatte. Aber als ein Freund von Mass Effect geschwärmt hat (Zitat: "Das ist fast wie Kotor, nur besser."), wurde mein Interesse geweckt. Ich habe mir Trailer, Previews, Reviews usw. angeschaut und durchgelesen. Meine Erwartungen stiegen bis in unermessliche Höhen, ich wollte dieses Spiel unbedingt haben. Kurz: Ich war einfach scharf darauf.

Also gleich nach dem Weihnachtlichen Finanzschub von nahen Verwandten und solchen, die man in seinem Leben noch nie gesehen hat, die Konsole und Mass Effect angeschafft. Und ich war von der ersten Sekunde an gefesselt. Erst der kurze Dialog über Shepards Vorgeschichte, dann die Einblendung des Logos, der Übergang zum Spiel begleitet von einem Soundtrack, der Seinesgleichen sucht. Ich tauchte von Anfang an völlig in das Universum ein und kam bis zum Schluss nicht mehr raus. Das hat Vor Mass Effect tatsächlich nur Kotor geschafft und das hatte sogar noch den Vorteil des bekannten Star Wars Universums.

Aber bevor ich hier noch zu sehr in Lobeshymnen ausschweife, erst einmal zu dem etwas ernüchternden Teil meiner Rezension. Das restliche Lob hebe ich mir für den Schluss auf. Wie bereits vielfach erwähnt, gibt es teils recht heftige Ladezeiten für die Texturen, die in einigen Sequenzen schlichtweg so langsam laden, dass die entsprechende Sequenz vorbei ist, bevor man sie in ihrer vollen Pracht genießen kann. Die Schatten sahen hin und wieder (wenn auch wirklich selten) aus einigen Blickwinkeln mit entsprechend ungünstig platzierter Lichtquelle ein wenig unnatürlich aus. Das wäre dann soweit alles, was ich an der Grafik auszusetzen hätte. Ansonsten sieht das Spiel einfach nur genial aus.

Die kargen Welten, die es zu erkunden gibt, waren schon ein etwas größerer Störfaktor. Man landet auf einem Planeten, fährt nacheinander alle Ecken ab und zum Schluss noch einmal in die Mitte, um auch ja kein Erz-Vorkommen, kein Wrack und keine Anomalie zu verpassen. Und genau das ist der Punkt: Die Planeten sind alle generisch aufgebaut, ähneln sich allesamt sehr stark und trotzdem ist da etwas, das einen zwingt, sie alle restlos abzugrasen, auch wenn man längst weiß, dass man nichts neues mehr finden wird. Da stört es mich auch keineswegs, dass nicht alle Planeten betretbar sind (bei Gasgiganten und aufgrund extremer Temperaturen oder lebensfeindlicher Atmosphären auf vielen Planeten wäre das ohnehin relativ schwachsinnig), denn es gibt so viele Planeten, dass man irgendwann trotz dieses Suchtfaktors die Schnauze voll vom Erkunden hätte. Das betrifft vor allem Spieler wie mich, die in einer Welt gerne alles erkunden und jeden noch so unbedeutenden Stein umdrehen, um zu sehen, ob es darunter vielleicht doch noch etwas gibt. Ja, ich habe nicht nur alle Planeten erkundet und alle Kodexeinträge gelesen, sondern beim ersten Durchspielen sogar alle Infotexte zu sämtlichen Planeten durchgelesen.

Was die Charaktere angeht, kann ich mich einigen Meinungen, diese seien platt gestaltet, absolut nicht anschließen. Jedes Squadmitglied hat seine Individuelle Hintergrundgeschichte, seinen persönlichen Charakter, seine Macken. Ashley Williams ist eine unsymathische, gläubige, leicht rassistische Zicke, die ich trotzdem mochte. Kaidan ist ein zurückhaltender, bescheidener Mensch, der über verborgene Kräfte verfügt, die er durchaus zu gebrauchen in der Lage ist, wenn es darauf ankommt. Aber vor allem Garrus und Wrex haben es mir angetan. Garrus wäre nach Baldur's Gate Maßstäben als "chaotic good" zu kategorisieren. Er strebt gute Ziele an, doch seine Methoden sind oft skrupellos und darauf gerichtet, die Mission um jeden Preis zu erfüllen. Wrex würde ich als "chaotic neutral" bezeichnen. Er hat eine klare Vorstellung von Ehre, handelt jedoch zumeist in seinem eigenen Interesse bis zu dem kritischen Moment auf Virmire. Aber auch den Geschichten aus seinem Söldnerleben habe ich gerne zugehört und fühlte mich wie damals auf der Ebon Hawk, als Canderous mir von den Mandalorianischen Kriegen erzählte. Hier versteht Bioware sein Handwerk.

Dann mal zur Story. Das kann kein Kinofilm besser. Saren, ein außer Kontrolle geratener Spectre, der in seinem Bestreben, das Ende jeglicher Zivilisation herbeizuführen, kaum aufzuhalten scheint. Und dann die große Offenbarung. Ich muss mich wirklich zurückhalten, hier nicht zu spoilern, da ich mit meiner Rezension niemandem das Spiel verderben möchte, aber es fällt wirklich schwer, nicht noch weiter darüber zu schwärmen. Hier sei nur noch erwähnt, dass Saren meiner Meinung nach der bisher coolste, sympathischste - und überhaupt der beste - Antagonist der Spielegeschichte ist. Der Plot mag sich vielleicht für ein Rollenspiel relativ kurz halten, aber wer Mass Effect wirklich spielt, anstatt einfach nur blind den roten Faden abzurennen, wird weit länger als 10 Stunden beschäftigt sein. Und ein Spiel wie Mass Effect hat es definitiv verdient, dass man ihm mehr Beachtung schenkt, als einmal durch den Plot zu rennen und es dann unter "ferner liefen" ins Regal zu räumen.

Sicher, Mass Effect hat seine Mängel, die hat jedes Spiel. Aber hier sind Handlungsfreiheit und lineare Storygebundenheit so perfekt miteinander vermischt, wie es zuvor nur Kotor gelang. Und genau das macht unter anderem einen großten Teil des Reizes aus. Man hat genug Freiheit, um sich neben dem Plot genügend zu beschäftigen und dennoch nicht so viel, dass man zu sehr vom rechten Weg abkommt und die Story links liegen bleibt (was meiner Meinung nach in der Elder Scrolls Reihe der Fall ist). Aber auch die Inszenierung der durchwegs genialen Story ist mehr als Kinoreif. Vor allem zum Schluss wird ein wahres Feuerwerk entfacht, wie man es in Spielen viel zu selten erlebt. Bei all dem sind die Mängel schnell vergessen und man kann nicht anders, als Mass Effect einfach zu lieben.
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Oneiros
Platform for Display:Xbox 360|Edition:Standard
Spaß:   
Lange habe ich auf die Veröffentlichung von Mass Effect hingefiebert, mir großartige Trailer und Videos angeschaut, in denen ein riesiges Spieluniversum und geradezu grenzenlose Möglichkeiten angekündigt wurden. Wie sehr freute ich mich auf dutzende Planeten, die ich erforschen und auf ein Spiel, mit dem ich Wochen und Monate verbringen würde. Kurz: Ich erhoffte mir ein revolutionäres Rollenspiel, ich erhoffte mir die neue Genre-Referenz.

Diese Hoffnungen haben sich nur teilweise erfüllt, im Folgenden versuche ich zu erklären, warum:

Grafik:

+ Schöne Charaktermodelle und -Animationen, insbesondere bei Dialogen sehen die Charaktere unglaublich detailliert aus, man könnte förmlich die Hautporen zählen
+ Schöne Umgebungsgrafiken
+ Detaillierte Texturen...
- ...die leider sehr offensichtlich aufploppen, von schwammig-verwischt nach detailliert
- Wenn viel auf dem Bildschirm los ist sind kleine und große Ruckler keine Seltenheit

Sound:

+ Guter Sound, von Musik bis Explosionen hört sich alles klasse an.
+ Sehr gute deutsche Sprachausgabe.

Gameplay:

+ Großartiges Dialogsystem
+ Entscheidungsfreiheit
+ Wählbare Lebensgeschichte der Hauptfigur, die Einfluss auf Spielablauf hat
+ Hauptstory sehr gut gelungen
- Das Mass Effect-Universum ist bei Weitem nicht so groß und tief, wie vorher angekündigt. Man kann nur auf einem Bruchteil der Planeten, die man auf der Galaxiekarte sieht, landen.
- Die Planeten, die man (außerhalb der Hauptstory) erforschen kann, sehen alle ziemlich gleich aus. Sie bestehen aus öden Landschaften, vereinzelten Gebäuden und abgestürzten Raumsonden. Die verschiedenen Gebäude sehen sich im Inneren sehr ähnlich, da hätte ich mir etwas mehr Abwechslung gewünscht.
- Squad-Steuerung hätte man besser lösen können
- Einige Begriffe werden weder im Spiel noch in der Anleitung erklärt

Langzeitmotivation:

+ Man kann mit seinem Charakter nochmal neu anfangen und ihn weiter aufleveln
+ Freispielbare Erfolge, die auch Boni im Spiel mit sich bringen
+ Dadurch, dass man viele Entscheidungen zu treffen hat steigt der Anreiz, es nochmal durchzuspielen und Dinge anders zu machen
- Kurze Hauptstory. Ich war ziemlich verdutzt, als ich plötzlich schon vorm letzen Endgegner stand.

Fazit:

Mass Effect ist ein sehr gutes Rollenspiel, das leider nicht so groß und episch ist wie es im Vorfeld angepriesen wurde. Ein paar kleine, aber entscheidende Minuspunkte dämpfen den positiven Gesamteindruck.
Ich gebe vier Sterne, da meiner Meinung nach letztendlich die positiven Aspekte überwiegen und ich viel Spaß mit Mass Effect hatte und noch haben werde.
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein ungeschliffenes Juwel 26. November 2007
Platform for Display:Xbox 360|Edition:Standard
Spaß:   
Bioware ist für seine großartigen Rollenspiele berühmt. Baldurs Gate und Knights of the Old Republic sprengten die Vorstellung davon, was ein Rollenspiel auf dem PC sein kann und nun, nachdem man sich in die Universen von AD&D und Star Wars begeben hat, versucht Bioware etwas Eigenes - und so unglaublich es sich anhören mag: In meinen Augen reiht sich das von Bioware erdachte Universum in Unterhaltungswert, Glaubwürdigkeit und Inspiration nahtlos bei diesen Schwergewichtern ein.

Das Grundgerüst der Story ist schnell erzählt: Die Menschheit hat gerade ihren Platz in der galaktischen Gemeinschaft gefunden, da kommt eine große Bedrohung auf. Ein ehemaliger Gesetzeshüter, ein sogenannter Spectre namens Saren, verrät den galaktischen Rat und bemächtigt sich einer gewalttätigen Maschinenarmee, um eine uralte Macht wiederzuerwecken, die vor 50.000 Jahren alles intelligente Leben in der Galaxis ausgelöscht hatte. Was seine Motivationen sind erfährt man in einem mitreißenden Abenteuer, welches allerdings kürzer ausfällt als bisherige Bioware-Titel. Verfolgt man nur die Hauptstory, ist man nach ca. 15 Stunden durch, macht man die Nebenquests mit und lässt sich Zeit beim erkunden, kommt man vielleicht auf 25-30 Stunden. Währenddessen lässt sich, sofern man sich nicht im Kampf befindet, jederzeit speichern. Ich empfehle, die Schwierigkeit der Kämpfe auf jeden Fall auf Normal oder höher zu stellen.

Alles beginnt mit der Charakterentwicklung, bei der man sich einen eigenen Shepard, männlich oder weiblich, zusammenstellen kann. Hierbei sind der Fantasie beinahe keine Grenzen gesetzt, viele Auswahlmöglichkeiten führen den Spieler zu einem ganz individuellen Shepard. Danach wählt man noch die Grundfähigkeiten und die persönliche Geschichte aus  auf die von NPCs während des Spielverlaufs immer wieder Bezug genommen wird  und schließlich begibt man sich in diese fremde Galaxis, in der man sich bald aber wie zuhause fühlt. Hier kann man entweder gute Taten vollbringen oder ein richtiger Stinkstiefel sein, es gibt 2 seperate Balken, die einen darüber aufklären, wie gut und wie böse man ist. Dieses System unterstreicht wunderbar, wie sich Mass Effect vom typischen schwarz/weiß/gut/böse-Schema entfernt.

Die Grafik ist zunächst nett anzuschauen: Detaillierte Texturen, tolle Effekte und feine Animationen sind ein Augenschmaus. Die Echtzeitbeleuchtung zaubert ansehnliche Schattenspiele auf den Bildschirm und die Mimik der Charaktere wirkt extrem realistisch. Alsbald zeigen sich aber auch die Schattenseiten dieser Schönheit. Regelmäßig kommt es vor, dass hoch aufgelöste Texturen erst nach ein paar Sekunden geladen werden und man bis zu diesem Zeitpunkt auf Charakteren und Umgebung nichts als grauen Matsch zu sehen bekommt. Ab und zu, besonders in Feuergefechten oder auf Planeten mit Schneegestöber, kommt die Framerate ein wenig ins Stocken und es beginnt zu ruckeln. Zu keiner Zeit fühlte ich mich dabei im Kampf benachteiligt, aber störend fällt es allemal auf. Besonders stört es, wenn einem die Xbox weismachen will, dass die DVD dreckig oder verkratzt ist und man, ohne die Möglichkeit zu speichern, ins Menü zurück geworfen wird. Das passiert zwar selten, darf aber bei einem Konsolenspiel einfach nicht passieren.

Vor dem Sound muss man sich alleine schon deshalb verneigen, weil die Anzahl der Dialoge einfach nur atemberaubend ist. Diese variieren je nach Teamzusammenstellung und Situation; eine unwahrscheinliche Anzahl von Kombinationen ergibt sich. Da ist es nicht weiter tragisch, dass sich im Gefecht zuweilen eine Frauenstimme zu Wort meldet, obwohl man nur Männer in der Gruppe hat. Auch die Stimmenverzerrung Sarens setzt irgendwann einmal aus, aber das sind alles nur Peanuts. Die deutschen Sprecher sind gut bis sehr gut besetzt, Shepard, der/die ja nun wirklich ziemlich viel zu sprechen hat, hat eine angenehme Stimme spendiert bekommen, die vor allem auch auf die zahlreichen Gesichter passt, die man entwerfen kann. Einzig Saren hat eine etwas unpassende Stimme erwischt  da hat das famose Original eindeutig die Nase vorn. Die Musik wiegt zwischen elektronische Klängen á la Blade Runner und orchestralen Stücken hin und her, besonders gefallen mir Letztere, die aber nur sehr sparsam und an epischen Handlungsstellen eingesetzt werden. Man kann aber, denke ich, sagen, dass die Klangkulisse ein eindeutiges Markenzeichen von Mass Effect ist  der Bass reicht bis ins Bodenlose.

Das Kampfsystem ist ordentlich. Im Deckungsmechanismus leicht an einen indizierten Epic-Shooter angelehnt, ergeben sich stellenweise packende, taktische Gefechte. Manchmal kommt es aber auch vor, dass die Gegner  selbst, wenn es keine stupiden Zombies sind  einfach nur auf einen zustürmen und beinahe widerstandslos niedergestreckt werden. Die Teammitglieder schlagen sich großteils wacker, mit dem Steuerkreuz lassen sich rudimentäre Befehle wie Gehe dort hin oder Bewache diesen Standort geben, ich hätte mir allerdings doch ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Die Waffen machen Spaß und fühlen sich auch wie Waffen an, besonders das Scharfschützengewehr hat mir große Freude bereitet. Die Biotik-Fähigkeiten, das Magie-Äquivalent im Mass Effect Universum ist sinnvoll und bereichert das Kampfsystem; es macht großen Spaß, Gegner per Stasis hilflos in der Luft treiben zu lassen, während ihn die Kameraden mit gezielten Salven pflücken wie eine reife Frucht.

Nun aber zum Kronjuwel von Mass Effect: Die Story. Allein schon die innovative Gestaltung des Universums sucht im SciFi-Einerlei ihresgleichen. Endlich einmal ist der Mensch nicht der Mittelpunkt allen seins, sondern tritt zu einem späten Zeitpunkt in die galaktische Gemeinschaft an und muss sich behaupten, bevor er ernst genommen wird. Die Menschheit ist eine Rasse unter vielen und hat sich anzupassen, Antiphatie, stellenweise sogar Rassismus, werden einem häufiger im Spiel von anderen Völkern entgegengebracht. Ansonsten sind alle wichtigen Eckpfeiler einer epischen Geschichte vertreten: große Schlachten, Entscheidungen von erschütternder Tragweite, eine Romanze, tragische Verluste und ein enigmatischer Bösewicht, der aber vielleicht doch nicht die Spitze der Boshaftigkeit darstellt. Wie eine Blüte entfaltet sich die Story mit jedem Planeten, den man bereist, und bezaubert zum Schluss mit seiner bloßen Schönheit, ein bombastisches Finale kredenzend, wie ich es selten in einem Spiel genießen durfte. Obwohl Mass Effect als Trilogie angelegt wurde, ist das Ende wundervoll abgerundet, dabei natürlich schon einen fließenden Übergang zum zweiten Teil schaffend, auf den ich vom heutigen Tag an sehnsüchtig warte.

Mass Effect ist ein Ausnahmetitel, wie er nur alle paar Jahre einmal daherkommt. Die zahlreichen Bugs und technischen Fehlerchen stören zwar, aber trotzdem komme ich nicht umhin, vor der Pracht des Ganzen schlicht und ergreifend in die Knie zu gehen. Was hier an zwischenmenschlichen Beziehungen, handfester Action und epischer Handlung abgebrannt wird, ohne dabei pathetisch zu werden, ist atemberaubend. Selten wurden Dialoge so messerscharf geschrieben und zugleich von Sprechern auf so bezaubernde Weise an den Spieler weitergegeben, selten wird bei einem Spiel so brillant Regie geführt, dass man sich in einen mitreißenden Blockbuster versetzt fühlt und ebenso selten ist es, dass ein Spiel nachhaltig berührt und man sich auch, wenn man es längst beiseite gelegt hat, immer wieder gerne an den Ausflug erinnert, den man einmal in diese fremde und doch so vertraute Galaxie unternommen hat. Mass Effect ist ein Juwel der Videospielgeschichte. Es mag nicht perfekt geschliffen und poliert sein, aber trotzdem reiht sich sein Strahlen hoch oben am Firmament bei den ganz Großen des Genres ein.

Grafik: 8.5/10
Sound: 9/10
Bedienung: 9/10
Story: 10/10
Spielwelt: 10/10
Umfang: 8/10
Gesamt: 9.5/10
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Mehr einen 3rd Person Shooter und ein Hauch von Rollenspiel sucht ist hier mit gut beraten.
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Vor 22 Monaten veröffentlicht
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Also für alle Gamer die zu viel Zeit haben und Science Fiction Fans sind, ist dieses Spiel genau das richtige. Lesen Sie weiter...
Am 17. Februar 2010 veröffentlicht
Absoluter Kauftipp vor allem zu dem jetztigen Preis !!!
Also ich finde Das Spiel einfach Top....
Ich kann schon viele Spiele von Bioware mein Eigen nennen und dieser Titel ist einer der besten... Daumen hoch!!!
Veröffentlicht am 12. Dezember 2009 von Marcel Kähler
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