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Biosphere
 
 

Biosphere [Kindle Edition]

Warren Fahy , Michael Windgassen
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die zweite Evolution hat für Menschen keinen Platz.Der Luxusliner «Trident» befährt den Südpazifik, an Bord eine Filmcrew und Naturwissenschaftler. Man ist dabei, die Reality-Show «Sea Life» zu filmen. Plötzlich erreicht ein Hilferuf das Schiff. Er kommt von einem nebelverhangenen Felseneiland.Doch die Insel ist mitnichten harmlos. Flora und Fauna haben sich hier über Jahrtausende hinweg evolutionstechnisch optimiert. Sie wissen sich gegen die Eindringlinge zu wehren. Auf schreckliche Weise. Nicht auszudenken, was geschieht, wenn eines der Lebewesen die Insel verlässt ...«Fahys phantasievolles Debüt verleiht dem Survival-of-the-prehistoric-beast-Thema, eingeleitet von Crichtons ‹Jurassic Park›, einen völlig neuen Dreh.» (Publishers Weekly)

Über den Autor

Warren Fahy wurde in Hollywood/Kalifornien, geboren. Er war Buchhändler, Wirtschaftsanalyst, arbeitete hauptverantwortlich an der Erstellung einer Video-Datenbank, schrieb Hunderte von Filmrezensionen für Zeitungen. Zurzeit arbeitet er als Werbetexter und lebt in San Diego/Kalifornien.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Biologen-Horror 5. Mai 2010
Von Ladybug
Format:Taschenbuch
Das Buch "Biosphere" von Warren Fahy beschäftigt sich mit einer kleinen Insel auf der die Evolution etwas anders verlaufen ist, denn statt niedlicher Lemuren oder ähnlichem haben sich hier mörderische Bestien von merkwürdiger Gestalt entwickelt. Der Roman dreht sich größtenteils um eine Gruppe Biologen, die an einer Reality-Show teilnehmen und so auf einer Insel landen. Die Insel, bereits von dem Seefahrer Henders entdeckt, hält jedoch einige unangenehme Überraschungen für die neugeborenen Fernsehstars bereit. Aber glücklicherweise sind sie ja fast allesamt Biologen und beginnen sofort damit Tiere zu fangen und zu bestimmen. Bis sich dann auch noch die Regierung einschaltet, denn die Insel könnte eine Internationale Bedrohung darstellen und muss vernichtet werden.

Bis zu einem gewissen Punkt, ist "Biosphere" noch ganz spannend, irgendwann verliert sich die Spannung aber in einem endlosen Beschreibungsvorgang. Und dann wird der ganze Plot viel zu schnell und undurchdacht aufgelöst. Sprachlich kann sich Warren Fahy bestimmt mit anderen Thrillerautoren messen, doch verfällt er mir einfach zu oft in die Hobby-Zoologen-Berichterstattung.

Ein Plus bekommt das Buch aber für seine aufwendige Gestaltung, viele Seiten sind mit den merkwürdigen Kreaturen von der Insel verziert und am Ende findet man sogar noch Bestimmungsblätter. Auch das Vorwort finde ich gelungen, es stimmt einfach passend auf das Thema ein.

Mein Fazit: Kein wirklich nervenaufreibender Thriller, aber immerhin originell!
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Buchdoktor HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Als Biologin, die davon träumt auf entlegenen Inseln bisher unentdeckte Pflanzenarten zu finden, wäre Nell sicher nicht kurz vor Einbruch der Abenddämmerung an Land gegangen. Doch das Team, das für die Fernsehshow Sealife mit dem Dreilkielgleiter Trident unterwegs ist, hat sich nach Sendezeiten und Einschaltquoten zu richten. Sealife wird direkt übertragen. Henders Island, 1000km südsüdöstlich der Insel Pitcairn gelegen, könnte seit 1791 nicht mehr von Menschen betreten worden sein. Damals setzte die HMS Retribution ein Boot aus, um auf der kleinen Insel die Wasservorräte des Schiffs aufzufüllen. Ein grauenhaftes Erlebnis lässt die Männer fluchtartig ins Boot zurückkehren, ohne ihren toten Kameraden zu bergen. Kapitän Henders kartiert das Inselchen und schwört seine Männer bei Androhung der Todesstrafe ein, kein Wort darüber zu verlieren, dass es hier Wasser gibt. 200 Jahre später betritt Nell eine Insel ohne Vögel, ohne Anzeichen von Leben.

Im Prolog erfuhren wir, wie Tierarten von einem Kontinent auf den anderen gelangen: Muscheln setzen sich in Ballasttanks von Schiffen fest, Ratten und Ameisen reisen an Bord von Schiffen, Treibholz kann mitsamt einem tierischen Passagier über weite Strecken schwimmen. Warren Fahy fabuliert die Geschichte der abseits aller Schifffahrtswege liegenden Henders Insel weiter. Was wäre, wenn sich ein unberührtes Ökosystem völlig anders als Flora und Fauna im Rest der Welt entwickelt hätte - was wäre, wenn hier ein paar außergewöhnlich aggressive Arten leben würden?

Das Fernsehteam auf der Trident produziert eine Art Big-Brother-Show zur See, jede Minute an Bord wird von Kameras aufgezeichnet. Der Landgang zur besten Sendezeit läuft völlig aus dem Ruder. Auf der Flucht vor dem Angriff eines büffelgroßen Tiers gelingen dem Kameramann nur ein paar unscharfe Aufnahmen. Der Angreifer ist ein Spiger, eine kräftige Raubkatze, die das Skelett eines Krebses mit der Sprungkraft der Katze kombiniert. Die Ereignisse auf der Insel stellen alles auf den Kopf, das man bisher über Krustentiere zu wissen glaubte. Als die Bilder in den USA dem pressescheuen Wissenschaftler Geoffrey gezeigt werden, ringt der sich ein höhnisches Schnauben ab - alles vom Fernsehen inszeniert. Doch Insidern wie Geoffrey liefern die verwischten Bilder einen Hinweis, dass sich die Ereignisse kein Fernsehteam ausgedacht haben kann. Während die US-Navy gerade einen Flugzeugträger in Marsch gesetzt hat, um die Insel unter Quarantäne zu stellen, will Cynthia, die Produzentin von Sealife, neue Aufnahmen von der Insel haben; koste es, was es wolle.

Mit schnellen Schnitten und der Anzeige der aktuellen Uhrzeit zu Beginn jedes Textabschnitts drückt Warren Fahy in seinem Öko-Thriller kräftig aufs Tempo. Der Prolog, eine Karte der Insel und Skizzen der Tiere lassen die Geschichte sehr glaubwürdig wirken. Selbst auf den möglichen Einwand, dass die mehr als unheimlichen Tierarten vermutlich nach kurzer Zeit schon ihre Insel kahl gefressen hätten, hält Fahy eine Antwort bereit. Bis auf Geoff, der über die wissenschaftlichen Grundlagen zu dozieren hat, bleiben die Figuren und ihre Beziehungen zueinander leider etwas blass. Ein spannender Roman in der Tradition von Jurassic Park, der Urängste weckt und mich beim Lesen keine Minute losgelassen hat.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Marco
Format:Taschenbuch
Zu Beginn des Buches war ich voller Vorfreude auf eine spannende, mit wissenschaftlichen Hintergrundinformationen gestützte, Geschichte. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin enttäuscht, nach der letzten Seite blieb nicht nur das Gefühl ein nicht ganz fertiges Werk gelesen zu haben, sondern auch der nachhaltige Eindruck über eine abstruse, in weiten Teilen unnötig übertriebene und mit flachen Charakteren ausgestattete Geschichte.

Zurückblickend würde ich sagen, an vielen Stellen wäre weniger einfach mehr gewesen. Es wurden viele kleine Teilgeschichten eröffnet, welche dann nicht weiter erzählt oder viel zu schnell beendet wurden. Es gab so viele Charaktere, die allesamt leblos und eindimensional wirkten, so dass ich ständig mit den Namen durcheinander geraten bin. Die Art wissenschaftliche Ansäte zu verarbeiten mag Geschmackssache sein, erinnerte aber eher an einen abwegigen Ausflug in das Reich der Absurditäten und spätestens ab dem Zeitpunkt des Entdeckens einer menschenähnlichen Lebensform (seltsamerweise eher gegen Ende des Buches), war für mich jeglicher Anspruch verloren gegangen.

Ich bin der Meinung, dass die Grundlage des Buches vielversprechend ist und auch der Anfang einige Erwartungen erzeugt. Der Rest der Geschichte fühlt sich dann aber schnell herunter geschrieben und nicht komplett an.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Horror-Lesespaß
Von Anfang bis Ende des Buches hatte ich immer den einen Gedanken: Daraus könnte man einen verdammt guten Film machen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von Lance veröffentlicht
Nachfolger für Michael Crichton?!
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Für ein Erstlingswerk hat sich der Autor unglaublich viel Mühe gegeben, man denke nur an die vielen wirklich traumhaften... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Pauline veröffentlicht
oberflächlicher Horror
"Biosphere" von Warren Fahy handelt von einer Gruppe Fernsehleuten, die für eine Reality-Show auf einem Schiff unterwegs sind, um verlassene Orte zu filmen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von kaenguruhs veröffentlicht
Lachhafte Evolution
Je länger ich gelesen habe, umso blöder fand ich das Buch. Anfangs war es noch richtig gut, spannend geschrieben etc. - ein ordentlicher Horrorschmöker halt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Paco Bühler veröffentlicht
Popkorn-Kino in Buchform
BIOSPHERE ist ein SF-Thriller aus dem großen Genre der "Lost World" Geschichten - es geht um eine von der Außenwelt weitgehend isolierte, kleine Insel Hender's Island... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Parsec veröffentlicht
B-Movie als Ökotrip
1791 landen zum ersten Mal Menschen auf einer verlassenen Insel die daraufhin den Namen Henders Island erhält, benannt nach dem Entdecker. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von El Barto veröffentlicht
Erschreckendes Szenario
Eine Gruppe Wissenschaftler und einige Darsteller der Fernsehserie 'SeaLife' gehen, nachdem sie das Signal eines verschollenen Bootes erhalten haben, auf einer bisher unbekannten... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von friebchen veröffentlicht
Biosphere
Ein Schiff ist unterwegs zu einer abgelegen Insel, die bisher noch nicht erforscht wurde. An Bord eine Filmcrew und einige Wissenschaftler, die der Reality Show "Sea Life" einen... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von bookworm79 veröffentlicht
Henders Island...
... ist der Name der Insel der der Hauptaugenmerk dieses Buches gilt.

Die Kurzfassung: Aus einer entlegenen Ecke im Südpazifik fängt die "Trident", ein Schiff... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von SchwarzerMann veröffentlicht
Die Evolution kennt auch grausame Seiten
Warren Fahy hat mit seinem Buch auf interessante und spannende Weise beschrieben, wie sich ein von der restlichen, uns bekannten Welt ein komplett anderes Ökosystem gebildet... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Chris veröffentlicht
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