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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Biologen-Horror,
Rezension bezieht sich auf: Biosphere (Taschenbuch)
Das Buch "Biosphere" von Warren Fahy beschäftigt sich mit einer kleinen Insel auf der die Evolution etwas anders verlaufen ist, denn statt niedlicher Lemuren oder ähnlichem haben sich hier mörderische Bestien von merkwürdiger Gestalt entwickelt. Der Roman dreht sich größtenteils um eine Gruppe Biologen, die an einer Reality-Show teilnehmen und so auf einer Insel landen. Die Insel, bereits von dem Seefahrer Henders entdeckt, hält jedoch einige unangenehme Überraschungen für die neugeborenen Fernsehstars bereit. Aber glücklicherweise sind sie ja fast allesamt Biologen und beginnen sofort damit Tiere zu fangen und zu bestimmen. Bis sich dann auch noch die Regierung einschaltet, denn die Insel könnte eine Internationale Bedrohung darstellen und muss vernichtet werden.Bis zu einem gewissen Punkt, ist "Biosphere" noch ganz spannend, irgendwann verliert sich die Spannung aber in einem endlosen Beschreibungsvorgang. Und dann wird der ganze Plot viel zu schnell und undurchdacht aufgelöst. Sprachlich kann sich Warren Fahy bestimmt mit anderen Thrillerautoren messen, doch verfällt er mir einfach zu oft in die Hobby-Zoologen-Berichterstattung. Ein Plus bekommt das Buch aber für seine aufwendige Gestaltung, viele Seiten sind mit den merkwürdigen Kreaturen von der Insel verziert und am Ende findet man sogar noch Bestimmungsblätter. Auch das Vorwort finde ich gelungen, es stimmt einfach passend auf das Thema ein. Mein Fazit: Kein wirklich nervenaufreibender Thriller, aber immerhin originell! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Leichter Lesespaß ohne ein richtiges Ende,
Rezension bezieht sich auf: Biosphere (Taschenbuch)
Zu Beginn des Buches war ich voller Vorfreude auf eine spannende, mit wissenschaftlichen Hintergrundinformationen gestützte, Geschichte. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin enttäuscht, nach der letzten Seite blieb nicht nur das Gefühl ein nicht ganz fertiges Werk gelesen zu haben, sondern auch der nachhaltige Eindruck über eine abstruse, in weiten Teilen unnötig übertriebene und mit flachen Charakteren ausgestattete Geschichte.Zurückblickend würde ich sagen, an vielen Stellen wäre weniger einfach mehr gewesen. Es wurden viele kleine Teilgeschichten eröffnet, welche dann nicht weiter erzählt oder viel zu schnell beendet wurden. Es gab so viele Charaktere, die allesamt leblos und eindimensional wirkten, so dass ich ständig mit den Namen durcheinander geraten bin. Die Art wissenschaftliche Ansäte zu verarbeiten mag Geschmackssache sein, erinnerte aber eher an einen abwegigen Ausflug in das Reich der Absurditäten und spätestens ab dem Zeitpunkt des Entdeckens einer menschenähnlichen Lebensform (seltsamerweise eher gegen Ende des Buches), war für mich jeglicher Anspruch verloren gegangen. Ich bin der Meinung, dass die Grundlage des Buches vielversprechend ist und auch der Anfang einige Erwartungen erzeugt. Der Rest der Geschichte fühlt sich dann aber schnell herunter geschrieben und nicht komplett an. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Angriff von Spigern und Teller-Ameisen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Biosphere (Taschenbuch)
Als Biologin, die davon träumt auf entlegenen Inseln bisher unentdeckte Pflanzenarten zu finden, wäre Nell sicher nicht kurz vor Einbruch der Abenddämmerung an Land gegangen. Doch das Team, das für die Fernsehshow Sealife mit dem Dreilkielgleiter Trident unterwegs ist, hat sich nach Sendezeiten und Einschaltquoten zu richten. Sealife wird direkt übertragen. Henders Island, 1000km südsüdöstlich der Insel Pitcairn gelegen, könnte seit 1791 nicht mehr von Menschen betreten worden sein. Damals setzte die HMS Retribution ein Boot aus, um auf der kleinen Insel die Wasservorräte des Schiffs aufzufüllen. Ein grauenhaftes Erlebnis lässt die Männer fluchtartig ins Boot zurückkehren, ohne ihren toten Kameraden zu bergen. Kapitän Henders kartiert das Inselchen und schwört seine Männer bei Androhung der Todesstrafe ein, kein Wort darüber zu verlieren, dass es hier Wasser gibt. 200 Jahre später betritt Nell eine Insel ohne Vögel, ohne Anzeichen von Leben.Im Prolog erfuhren wir, wie Tierarten von einem Kontinent auf den anderen gelangen: Muscheln setzen sich in Ballasttanks von Schiffen fest, Ratten und Ameisen reisen an Bord von Schiffen, Treibholz kann mitsamt einem tierischen Passagier über weite Strecken schwimmen. Warren Fahy fabuliert die Geschichte der abseits aller Schifffahrtswege liegenden Henders Insel weiter. Was wäre, wenn sich ein unberührtes Ökosystem völlig anders als Flora und Fauna im Rest der Welt entwickelt hätte - was wäre, wenn hier ein paar außergewöhnlich aggressive Arten leben würden? Das Fernsehteam auf der Trident produziert eine Art Big-Brother-Show zur See, jede Minute an Bord wird von Kameras aufgezeichnet. Der Landgang zur besten Sendezeit läuft völlig aus dem Ruder. Auf der Flucht vor dem Angriff eines büffelgroßen Tiers gelingen dem Kameramann nur ein paar unscharfe Aufnahmen. Der Angreifer ist ein Spiger, eine kräftige Raubkatze, die das Skelett eines Krebses mit der Sprungkraft der Katze kombiniert. Die Ereignisse auf der Insel stellen alles auf den Kopf, das man bisher über Krustentiere zu wissen glaubte. Als die Bilder in den USA dem pressescheuen Wissenschaftler Geoffrey gezeigt werden, ringt der sich ein höhnisches Schnauben ab - alles vom Fernsehen inszeniert. Doch Insidern wie Geoffrey liefern die verwischten Bilder einen Hinweis, dass sich die Ereignisse kein Fernsehteam ausgedacht haben kann. Während die US-Navy gerade einen Flugzeugträger in Marsch gesetzt hat, um die Insel unter Quarantäne zu stellen, will Cynthia, die Produzentin von Sealife, neue Aufnahmen von der Insel haben; koste es, was es wolle. Mit schnellen Schnitten und der Anzeige der aktuellen Uhrzeit zu Beginn jedes Textabschnitts drückt Warren Fahy in seinem Öko-Thriller kräftig aufs Tempo. Der Prolog, eine Karte der Insel und Skizzen der Tiere lassen die Geschichte sehr glaubwürdig wirken. Selbst auf den möglichen Einwand, dass die mehr als unheimlichen Tierarten vermutlich nach kurzer Zeit schon ihre Insel kahl gefressen hätten, hält Fahy eine Antwort bereit. Bis auf Geoff, der über die wissenschaftlichen Grundlagen zu dozieren hat, bleiben die Figuren und ihre Beziehungen zueinander leider etwas blass. Ein spannender Roman in der Tradition von Jurassic Park, der Urängste weckt und mich beim Lesen keine Minute losgelassen hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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