Buch der 1000 Bücher
Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Die Biologie des menschlichen Verhaltens
OA 1984 Form Sachbuch Bereich Biologie
In einer Zeit, in der unsere Gesellschaft vor scheinbar unlösbaren Problemen des menschlichen Miteinanders steht, setzt Irenäus von Eibl-Eibesfeldt auf einen Weg zu Selbsterkenntnis und Toleranz. Die Biologie des menschlichen Verhaltens rangiert seit Jahrzehnten auf Bestsellerlisten und wurde in mehr als 16 Sprachen übersetzt.
Entstehung: Die entscheidenden Gedankenanstöße zu einem neuen, menschlichen Ansatz in der Verhaltensforschung gaben die Erkenntnisse von Konrad R Lorenz und seinem Kollegen Nikolaas Tinbergen (190788). Entgegen der bestehenden Lehrmeinung zeigten beide Forscher, dass tierisches Verhalten in bestimmter Weise stammesgeschichtlich vorprogrammiert ist und nicht nur formenden Einflüssen der Umgebung unterworfen sein kann. Ihren Vermutungen zufolge sollten vergleichbare Mechanismen des tierischen Verhaltens auch auf menschliches Gebaren zutreffen.
Die frühen Beobachtungen des Spielverhaltens seines zahmen Dachses ließen Eibl-Eibesfeldt erste gedankliche Brücken zum Menschen schlagen. Mitte der 1960er Jahre reichten die am Tier erarbeiteten Theorien nicht mehr aus. Die Erforschung menschlicher Handlungsweisen war gefordert.
Inhalt: Was sind die Motive für unser Handeln? Können wir durch ein besseres Verständnis unserer Verhaltensweisen kulturelle Missverständnisse und Konflikte überwinden? Diesen Fragen widmet sich Die Biologie des menschlichen Verhaltens. Jahrzehntelang zusammengetragenes Filmmaterial verschiedenster Kulturen in unterschiedlichen Entwicklungsstufen liefert das Fundament zu diesem Buch. Aus biologischer Sicht befasst sich Eibl-Eibesfeldt mit dem Ursprung unseres Sozialverhaltens, den Wurzeln unserer Geselligkeit, der Liebe und Fürsorge für unsere Kinder, der Partnerfindung, dem männlichen und weiblichen Rollenverhalten, gesellschaftlichen Rangordnungen, aber auch mit dem Ursprung von Aggression und Krieg. Vergleiche von Verhaltensmustern in der verbalen und nicht verbalen Kommunikation zwischen Kindern und Eltern, kindlichen Spielgefährten und Erwachsenen lassen erkennen, dass sich bei Menschen, wie bei allen Säugetieren, Angeborenes und Erlerntes im Verhalten vereinen.
Wirkung: Das Buch wurde von Fachkundigen und Interessierten gleichermaßen gut aufgenommen und gilt als das einheitliche Lehrbuch der Humanethologie. Es wurde nicht nur ins Englische, Spanische und Italienische übersetzt, sondern auch Lesern in Japan, Rumänien und Russland zugänglich gemacht. Neuauflagen des Werks berücksichtigen die aktuellen Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Humanethologie und Genetik. K. M. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Die Biologie des menschlichen Verhaltens
OA 1984 Form Sachbuch Bereich Biologie
In einer Zeit, in der unsere Gesellschaft vor scheinbar unlösbaren Problemen des menschlichen Miteinanders steht, setzt Irenäus von Eibl-Eibesfeldt auf einen Weg zu Selbsterkenntnis und Toleranz. Die Biologie des menschlichen Verhaltens rangiert seit Jahrzehnten auf Bestsellerlisten und wurde in mehr als 16 Sprachen übersetzt.
Entstehung: Die entscheidenden Gedankenanstöße zu einem neuen, menschlichen Ansatz in der Verhaltensforschung gaben die Erkenntnisse von Konrad R Lorenz und seinem Kollegen Nikolaas Tinbergen (190788). Entgegen der bestehenden Lehrmeinung zeigten beide Forscher, dass tierisches Verhalten in bestimmter Weise stammesgeschichtlich vorprogrammiert ist und nicht nur formenden Einflüssen der Umgebung unterworfen sein kann. Ihren Vermutungen zufolge sollten vergleichbare Mechanismen des tierischen Verhaltens auch auf menschliches Gebaren zutreffen.
Die frühen Beobachtungen des Spielverhaltens seines zahmen Dachses ließen Eibl-Eibesfeldt erste gedankliche Brücken zum Menschen schlagen. Mitte der 1960er Jahre reichten die am Tier erarbeiteten Theorien nicht mehr aus. Die Erforschung menschlicher Handlungsweisen war gefordert.
Inhalt: Was sind die Motive für unser Handeln? Können wir durch ein besseres Verständnis unserer Verhaltensweisen kulturelle Missverständnisse und Konflikte überwinden? Diesen Fragen widmet sich Die Biologie des menschlichen Verhaltens. Jahrzehntelang zusammengetragenes Filmmaterial verschiedenster Kulturen in unterschiedlichen Entwicklungsstufen liefert das Fundament zu diesem Buch. Aus biologischer Sicht befasst sich Eibl-Eibesfeldt mit dem Ursprung unseres Sozialverhaltens, den Wurzeln unserer Geselligkeit, der Liebe und Fürsorge für unsere Kinder, der Partnerfindung, dem männlichen und weiblichen Rollenverhalten, gesellschaftlichen Rangordnungen, aber auch mit dem Ursprung von Aggression und Krieg. Vergleiche von Verhaltensmustern in der verbalen und nicht verbalen Kommunikation zwischen Kindern und Eltern, kindlichen Spielgefährten und Erwachsenen lassen erkennen, dass sich bei Menschen, wie bei allen Säugetieren, Angeborenes und Erlerntes im Verhalten vereinen.
Wirkung: Das Buch wurde von Fachkundigen und Interessierten gleichermaßen gut aufgenommen und gilt als das einheitliche Lehrbuch der Humanethologie. Es wurde nicht nur ins Englische, Spanische und Italienische übersetzt, sondern auch Lesern in Japan, Rumänien und Russland zugänglich gemacht. Neuauflagen des Werks berücksichtigen die aktuellen Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Humanethologie und Genetik. K. M. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung
Irenäus Eibl-Eibesfeldt, der weltbekannte Verhaltensforscher, integriert in diesem reich illustrierten Buch nicht allein die Ergebnisse sehr verschiedener Fachgebiete zu einer biologischen Wissenschaft vom Menschen, er präsentiert zudem eine Fülle von neuen Beobachtungen und Einsichten aus seiner mehr als dreißigjährigen Arbeit mit Menschen verschiedenster Kulturen.
Autorenporträt
Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Eibl-Eibesfeldt, Irenäus von österreich. Verhaltensforscher *15.6.1928 Wien Die Biologie menschlichen Verhaltens, 1984 Irenäus von Eibl-Eibesfeldt begann seine wissenschaftliche Laufbahn als Zoologe. Heute gilt er als der Begründer der modernen Humanethologie. Mit dem berühmten Verhaltensforscher Konrad R Lorenz teilte Eibl-Eibesfeldt nicht nur wissenschaftliche Ansichten, sondern auch die Liebe zur Natur. 1951 folgte er Lorenz nach Deutschland an das neu gegründete Max-Planck-Institut für Verhaltenphysiologie in Seewiesen bei Starnberg. Sein Interesse galt vor allem der Herkunft und Entwicklung des menschlichen Verhaltens. In den 1960er Jahren begann Eibl- Eibesfeldt mit dem Aufbau eines Filmarchivs. Auf vielen Forschungsreisen dokumentierte und interpretierte er das Alltagsverhalten traditioneller Kulturen. Eibl-Eibesfeldt ist heute Leiter des Humanethologischen Filmarchivs der Max-Planck-Gesellschaft in Andechs und emeritierter Professor an der Universität München. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Eibl-Eibesfeldt, Irenäus von österreich. Verhaltensforscher *15.6.1928 Wien Die Biologie menschlichen Verhaltens, 1984 Irenäus von Eibl-Eibesfeldt begann seine wissenschaftliche Laufbahn als Zoologe. Heute gilt er als der Begründer der modernen Humanethologie. Mit dem berühmten Verhaltensforscher Konrad R Lorenz teilte Eibl-Eibesfeldt nicht nur wissenschaftliche Ansichten, sondern auch die Liebe zur Natur. 1951 folgte er Lorenz nach Deutschland an das neu gegründete Max-Planck-Institut für Verhaltenphysiologie in Seewiesen bei Starnberg. Sein Interesse galt vor allem der Herkunft und Entwicklung des menschlichen Verhaltens. In den 1960er Jahren begann Eibl- Eibesfeldt mit dem Aufbau eines Filmarchivs. Auf vielen Forschungsreisen dokumentierte und interpretierte er das Alltagsverhalten traditioneller Kulturen. Eibl-Eibesfeldt ist heute Leiter des Humanethologischen Filmarchivs der Max-Planck-Gesellschaft in Andechs und emeritierter Professor an der Universität München. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.