Stereoplay
Sie haben eigentlich nichts gegen neue elektronische Musik? Vielmehr finden auch Sie, daß einige der momentan interessantesten Entwicklungen in der Dance-, Dub- und TripHop-Szene stattfinden? Aber das meiste ist Ihen dann doch zu schräg und abgefahren? Dann müßte diese Platte Ihr Ding sein. Schon im Herbst 1995 machte das britische Pojekt Dreadzone mit der CD "Second Light" auf sich aufmerksam. Dank der Single "Little Britain" fand das Album mit einigen Monaten Verspätung dann auch außerhalb der Clubszene Beachtung. Jetzt gibt es Nachschub aus dem Hause Draedzone, und mit etwas Glück könnte "Biological Radio" die erste Platte des Dub-Genres sein, die sich hierzulande in den höheren Regionen der Pop-Charts einnistet. Ganz klar ist der Draedzone-Sound auf der poppigen Seite der Dance-Szene angesiedelt und gibt sich konsequent harmonisch. Im Gegensatz zu radikalen Klang-Anarchisten wie The Prodigy oder den Chemical Brothers verzichtet das Oktett um die drei Macher Greg Roberts, Leo Williams und Dan Donovan darauf, seine Tracks mittels eines Störfeuers aus Sounds und Noises wieder in Schutt und Asche zu legen. Die Band klingt eher wie eine elektronisch getunte Ausgabe von UB 40, mixt flotte Rhythmen und eingängige Melodien mit hymischen Chören. Als Zugabe gibt es eine Vocal-Version des ursprünglich als Instrumental angelegten Hits "Little Britain". ** K: 8-9
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Produktbeschreibungen
DREADZONE Biological Radio (1997 UK 9-track CD album includes Earth Angel and Moving On picture sleeve CDV2808)