Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,89

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Biochips. Zweiter Roman der Neuromancer- Trilogie.
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Biochips. Zweiter Roman der Neuromancer- Trilogie. [Taschenbuch]

William Gibson
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Broschiert --  
Taschenbuch, August 2002 --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Heyne (August 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453027779
  • ISBN-13: 978-3453027770
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 538.918 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer erwartet, wieder auf Case, Molly und die anderen zu treffen, liegt völlig daneben. Denn wie schon bei der Rezension zum ersten Band angemerkt sind die Protagonisten in Gibsons Trilogie nur kleine Fische, die meistens von Konzernen oder einflußreichen Personen in die richtige Richtung geleitet werden, schließlich dann für kurze Zeit Geschichte schreiben ... und nach ebenso kurzer Zeit wieder in der Versenkung verschwinden, nur noch in den Legenden der Straße weiterlebend.

Die wohl auffälligste Veränderung gegenüber dem Auftaktband liegt in den drei verschiedenen Handlungssträngen, die anfangs keinerlei Parallelen oder Zusammenhänge zeigen. Doch nach und nach fügt sich alles zu einem großen Bild zusammen und mündet schließlich in einem Ende, das durch seine Harmonie ein befriedigendes Gefühl im Leser hinterläßt.

Da ist zum einen Turner, einer der führenden "Abwerber" seiner Zeit, der von Megakonzernen engagiert wird um Wissenschaftler und sonstige Führungskräfte aus Konkurrenzfirmen zu extrahieren. (Die besten Köpfe sind mit lebenslangen Verträgen gebunden und die Konzerne wissen wie man dafür sorgt, daß diese auch eingehalten werden.) Von einem Bombenanschlag gerade wieder erholt, beauftragt Hosaka ihn auch gleich einem Biotechniker bei der Flucht zu helfen. Mitchell sei der führende Wissenschaftler auf dem Gebiet der Biochips und der Konkurrenz Jahre voraus. Also beginnt Turner mit den Vorbereitungen, um Mitchell in Empfang zu nehmen und schnellstmöglich vor den Häschern seines jetzigen Arbeitgebers in Sicherheit zu bringen ...

Der zweite Handlungsstrang beschäftigt sich mit der in Paris lebenden Künstlerin Marly, die nach einem kleinen Fälschungsskandal um ihre Existenz fürchten muß. Doch zu ihrer eigenen Überraschung wird ihr ein Job angeboten, der sich zu schön anhört, um wahr zu sein: Herr Virek, einer der reichsten Männer der Welt, beauftragt sie nach dem Urheber einiger Kunstwerke zu suchen und räumt ihr dafür ein Spesenkonto mit nahezu unbegrenzter Deckung ein. Doch nach und nach machen sich Zweifel bei Marly breit, denn Virek ist nach eigenen Aussagen bereits seit Jahrzehnten todkrank und wird nur durch eine gigantische Apparatur am Leben erhalten. Seine Kontakte beschränken sich auf Begegnungen in der virtuellen Realität, so daß Marly sich zu fragen beginnt, ob Virek überhaupt noch ein "Mensch" im eigentlichen Sinne ist ... vor allem als ihr klar wird, daß sie seit Beginn des Auftrags von einem unsichtbaren Überwachungsapparat im Dienste Vireks umgeben ist.

Der dritte Protagonist ist -- wie könnte es anders sein -- ein "Cowboy", diesmal jedoch ein blutiger Anfänger. Bobby lebt in einer verschlafenen Vorstadt, in der außer Bandenkriegen nicht sonderlich viel los ist. Sein größter Traum besteht darin, einmal ein ganz "Großer" zu werden und diesem tristen Leben zu entkommen. Da kommt es ihm gerade recht, als ein Bekannter ihm einen ersten Auftrag gibt: ein paar Softpornos aus dem Computer einer unbedeutenden Firma klauen, das passende Hilfsmittel zur Überwindung der Abwehr wird gleich mitgeliefert. Ein vermeintlich einfacher Auftrag, doch als Bobby bereits nach ein paar Sekunden in den Klauen pechschwarzen Eises festsitzt, merkt auch er daß da was schiefläuft ... doch eine merkwürdige Erscheinung in der Matrix befreit ihn und rettet ihm so das Leben. Als dann auch noch seine Wohnung explodiert und er auf der Straße halb tot geschlagen wird, dämmert sogar ihm daß er anscheinend in etwas Größeres geschlittert ist.

Urteil: Auch wenn Biochips nichts grundlegend Neues bietet, so führt es doch konsequent das im Hintergrund laufende Grundthema -- die Evolution der Tessier-Ashpool-KIs - aus und gibt dem Gesamtszenario mehr Facetten. Wo im ersten Band noch zwei Teile der KI ihren Konflikt austrugen, sind die verschiedenen Persönlichkeitsaspekte jetzt losgelöst und können sich frei in der Matrix bewegen und werden sogar von Voodoo-Anhängern als Geister angebetet. Auch wenn dieser Teilaspekt der Handlung am Schluß noch ungeklärt bleibt, so gibt er dem Ganzen doch die besondere Würze, denn der Cyberspace wird erstmals nicht nur als Welt der Technik und Elektronik beschrieben, sondern scheint auch Platz für "empfindungsfähige" Intelligenzen anderer Art zu bieten. Von der Handlung her noch ein gutes Stück besser als Neuromancer, vor allem die komplett unterschiedlichen Charaktere und Handlungen tragen zu einem hohen Grad an Spannung bei, ohne daß die Atmosphäre darunter leidet ... das Lesen ist eine wahre Freunde. --Oliver Faulhaber


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Gibson erzählt im zweiten Buch der Neuromancer Trilogie drei Geschichten, die anfangs scheinbar nichts miteinander zu haben. Chronologisch liegen sie etwa sieben Jahre nach den Ereignissen des ersten Neuromancer Romans. Ein Junge aus dem heruntergekommenen New Jersey der gern Cyberspaceprofi wäre, doch bei seinem ersten Versuch, Daten aus dem Netz zu holen, fast den Hirntod stirbt und von Intelligenzen im Netz erfährt, die Voodoo-Göttern gleichen. Zweite Figur: Eine junge Galeristin in Paris, die von einem reichen Kunsthändler den Auftrag bekommt, den Erschaffer traurig-schöner Materialkollagen aufzuspüren. Drittens: Ein kleines Mädchen, Tochter eines führenden Biotech-Wissenschaftlers, welche anstelle ihres Vaters aus einem Konzernlabor flieht und in Roadstory- Manier mit einem freien Söldner durch Amerika von morgen reist. Die Szenarien werden aus den Perspektiven der unterschiedlichen Charaktere erzählt. Sie führen uns in eine gefühlsleere Welt in der fast nichts zählt als eigener Profit, Outfit und lose Verbindungen zu gleichgültigen Menschen- und Maschinenpersönlichkeiten.

Gibson beschreibt eine Welt in der Computer denken können und Unternehmen führen. Der allumfassende Datenraum ist mit unserem Internet vergleichbar, wobei sich der Anwender durch Direktverbindung mit dem Bewußtsein einklinkt. Der Zusammenhang zum ersten Buch (Neuromancer) ist nur verschlüsselt erkennbar. So kann "Biochips" auch ohne Kenntnis von "Neuromancer" gelesen werden. Bereichernder ist es jedoch die Neuromancer- Geschichte zu kennen. Lesende haben so die Möglichkeit über die "Veränderung im Cyberspace" ihre eigenen Gedanken zu entwickeln. Gibson macht seine Welt erfahrbar. Ausgehend von den Entwicklungen der 80er Jahre, erfindet er neue Technologien und spitzt die sozialen Verhältnisse zu. Es wäre übertrieben, seine Bücher als visionär zu bezeichnen, doch leider bewegen unsere sozialen Stände in einer Geschwindigkeit auseinander, daß wir, wenn diese Entwicklung fortschreitet, die beschriebenen Zustände bald erreicht haben. Technologisch ist "Biochips" pure, spannende Science Fiction. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Mich hat das Buch mitgerissen weil es so rauh und dreckig eine Welt beschreibt die scheinbar schön und klitzernd ist...doch der Schein zerbricht und formt in sich etwas neues........
nicht umsonst ein Klassiker der Since-Fiction !
Zu empfehlen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Kunst, Wissenschaft und big biz gleichen sich immer mehr an, verschmelzen miteinander. Josef Virek ist der Boß einer der größten corporations der Welt, teilweise bekriegen sich seine Subunternehmen, doch Virek sieht das eher gelassen. Er haust in einem lagerhausgroßen Lebenserhaltungssytem, und dank seiner kapitalen Potenz, dank Cyberspace und Holographie, hat er verschiedenste Möglichkeiten der Manifestation. Turner ist ein Merc, ein Söldner, auf keiner Lohnliste stehend, unabhängig und ein Profi im Ausfindig-Machen von Topwissenschaftlern, die ihren Arbeitgeber verlassen wollen. So zum Beispiel Mitchell, der für Maas-Neotek an der Entwicklung von Bio-Chips arbeitet und zu Hosaka wechseln will. Die corporations lassen ihre Spitzenleute jedoch nur ungern zur Konkurrenz entweichen, und so ist es Turners Auftrag, Mitchell rauszuholen... Es gibt ein Gemetzel, jemand spielt falsch, doch einer Person gelingt zusammen mit Turner die Flucht: Angie Mitchell, die Tochter. Neuromancer ist unglaublich schnell, der Plot drängt weiter, die Sprache ist knapp wie bei Hammett, und überall gibt es eben diese kleinen street-tech-Errungenschaften. Biochips (im englischen Original: Count Zero) ist wesentlich breiter angelegt, und Gibson zeigt sehr viel Stilbewußtsein. Der Roman schließt mit einigen unbeantworteten Fragen, aber vielen Andeutungen. Man muß die SF mögen, man muss bereit sein, sich auf die verrückte, zunächst undenkbare Reise mit Gibson einzulassen, dann stören einen auch seine Wortschöpfungen, seine Zukunftsvisionen, die teilweise wirklich abartig sind, nicht. Ausserdem muss man den ersten Teil der Trilogie gelesen haben und benötigt zum Abschluß noch den "Mona Lisa Overdrive". (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Keine Macken sondern Stil
"gewisse macken von neuromancer bleiben allerdings: eine unpräzise "schreibe" von gibson. häufiger fragt man sich wer da gerade spricht. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Kalle L. veröffentlicht
Zukunftvoraussagen
"Silizium ist auf dem absteigenden Ast, Turner. Mitchell ist der Mann, der funktionsfähige Biochips entwickelt hat, und Maas hockt auf den wichtigsten Patenten. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Susanne H. veröffentlicht
Gibsons feines Gespür
Es waren immer schon Schriftsteller, Dichter und andere Künstler, die ein feines Gespür für die Zeichen der Zeit hatten. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Manuel Danielis veröffentlicht
Dystopia
Es ist nicht notwendig, den ersten Roman der Neuromancer-Trilogie gelesen zu haben, damit dieser großartiges Lesevergnügen bereitet, jedoch muss man auf kleine Details... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Simon Janssen veröffentlicht
inhaltlich okay aber kein raussreißer...
... so oder so ähnlich hat ein anderer online-rezensent seine kritik abgeschlossen und damit den nagel auf den kopf getroffen. Lesen Sie weiter...
Am 7. Juni 2000 veröffentlicht
Grenzgeniales Buch für alle Freaks und jene die's werden...
...und wieder ein geniales Buch vom Cyberpunk-Kultautor William Gibson. Mit diesem Buch zeigt er wieder einmal, daß er diesen Namen nicht zum Spaß trägt und... Lesen Sie weiter...
Am 27. Juli 1999 veröffentlicht
Würdiger Nachfolger des 1. Teils
Wer Neuromancer mochte, wird auch von diesem Buch nicht enttäuscht werden. Die Handlung ist nicht mehr ganz so rasant wie in Neuromancer, aber dennoch entschädigt der... Lesen Sie weiter...
Am 19. März 1999 veröffentlicht
Träge fügt sich die Story zu einem Bild
Sehr viele "Schnitte" in diesem Buch lassen es langatmig werden. Das ganze ist in Thriller-Manier auf den "punkt" geschrieben. Lesen Sie weiter...
Am 30. Dezember 1998 veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:





Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar