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Biochemie und Pathobiochemie (Springer-Lehrbuch) [Gebundene Ausgabe]

Georg Löffler , Petro E. Petrides , Peter C. Heinrich
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

17. November 2006 Springer-Lehrbuch
Biochemie - verstehe ich nicht? Gibt es nicht! Das Standardwerk nun in 8. Auflage. Die einfache Sprache macht komplexe Zusammenhänge von Stoffwechselwegen und Molekularbiologie verständlich. Zahlreiche Abbildungen, Merksätze, prägnante Kernaussagen und Infoboxen erleichtern das Lernen. Die integrierte Pathobiochemie garantiert den Bezug zur Klinik durch die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis. Unter www.lehrbuch-medizin.de vertiefen und testen Sie Ihr Wissen u.a. durch MC-Fragen. Plus: "Löffler-Poster". "Der Löffler/Heinrich/Petrides ist … ein topaktuelles Lehrbuch, das zu jeder erdenklichen Frage eine Antwort parat hat." (Studentenzitat)

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Produktinformation


Produktbeschreibungen

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Angesichts des Fortschritts der Genforschung (Stichwort: Entschlüsselung des Humangenoms) und des Erkenntnisgewinns beim menschlichen Proteinom war eine gründliche Revision der Biochemie & Pathobiochemie von Löffler und Petrides schon lange überfällig. Dieses wichtigste Werk zur medizinischen Biochemie wurde für die jetzt erschienene Neuauflage komplett überarbeitet und beträchtlich erweitert. Die wichtigste Frage für Studenten: Hat die Übersichtlichkeit gelitten, und eignet sich das Buch noch zur Prüfungsvorbereitung?

Die Antwort ist ein klares Jein. Die eingestreuten Merksätze und Übersichten helfen genauso wie die "sprechenden" Überschriften dabei, trotz der Informationsfülle nicht den Durchblick zu verlieren. Ein gelungenes Detail sind die Aufzählungen von Schlüsselbegriffen am Schluss jeden Kapitels: Wer etwas mit den hier genannten Schlagwörtern anzufangen weiß, hat den Inhalt des Abschnitts hinreichend verstanden. Die Integration neuer Forschungsergebnisse macht sich vielfältig bemerkbar. Diverse bereits identifizierte genetische Determinanten kamen hinzu, zum Beispiel bei den metabolischen Syndromen oder im hervorragenden Abschnitt "Tumorgewebe", das Mammakarzinom betreffend. Dabei legt das Werk Wert auf einprägsame Visualisierungen, etwa bei den Eiweißen und Enzymen. So kann sich der Leser endlich etwas unter den Strukturformeln vorstellen -- nicht nur beim Hämoglobin, auch bei den zellkontaktvermittelnden Oberflächenmolekülen etc.

Offensichtliches Ziel des Buches von Löffler und Petrides ist die Vollständigkeit, was zwangsläufig zum beeindruckenden Umfang des Bandes führen musste. Wegen der immensen Komplexität des Fachgebiets und der vielfältigen Querbezüge kommt eine gute, gar prüfungsvorbereitende Strukturierung quasi der Quadratur des Kreises gleich. Mit Biochemie und Pathobiochemie wurde der Versuch gemacht, den ausufernden Stoff zu bändigen, und doch fordert die rasante Entwicklung der Disziplin ihren Tribut. Die Verantwortlichen sowohl für dieses Buch wie auch in der universitären Lehre werden sich sehr bald überlegen müssen, wie stark die Biochemie künftig gewichtet werden soll. Im Augenblick aber bildet dieses Werk die Referenz in der medizinischen Biochemie, es eignet sich perfekt zum Nachschlagen in Studium und Praxis. Für alle, die es ganz genau nehmen mit der Biochemie, führt kein Weg an Löffler und Petrides vorbei. --Philipp-R. Schulz -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Ä...Ü Das Buch ist von Inhalt, Text und Bebilderung her attraktiv aufgemacht. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind an den Stand der gesicherten Grundlagenforschung herangeführt - Publikationen aus 1995 und vereinzelt auch 1996 sind berücksichtigt. Der Band zitiert fachübergreifend viele moderne Arbeiten zur Analyse genetischer Ursachen für die Ätiologie humaner Erkrankungen. Er schlägt eine Brücke von den Erkenntnissen molekularbiologischer Forschung am humanen Genom zum Verständnis der Pathogenese der Erkrankungen. Ä...Ü Den Studierenden kommen der gute Sprachstil, die reiche Bebilderung in didaktisch gut organisierten Schemata und Zeichnungen - besonders gelungen der Einsatz der Mehrfarbigkeit bei der Darstellung komplexer Strukturen oder Reaktionsabläufen! - und die Quantelung der Wissensinhalte sehr entgegen. Straffe Einführungstexte am Kapiteleingang, geraffte Zusammenfassungen am Ende und Hinweise auf weiterführende Literatur ergänzen die guten didaktischen Ansätze der Verfasser. Sie leiten in dem stets kurzweilig zu lesenden, umfangreichen Lehrbuch aus den einfachen molekularen Strukturen, die Funktion der Organe beim Gesunden oder beim Kranken ab. Ä...Ü Kapitel 26 "Binde- und Stützgewebe" stellt in brillanten Abbildungen die komplexen Makromoleküle und ihre Interaktionen beim Aufbau der Bindegewebe vor. In Kapitel 33 "Nervengewebe" wird das ganze Spektrum der sich gegenwärtig öffnenden Erkenntnisse zur molekularen Biologie der neuronalen Funktionen und ihrer Störungen vorgestellt. Ä...Ü An diesem Lehrbuch gibt es nicht viel besser zu machen. Es ist thematisch breit, aber genügend tief und modern. Ä...Ü Fazit: Ein lesenswertes Lehrbuch für Studierende der Medizin, Biologie und Pharmakologie. Es ist wegen seiner thematischen Breite auch für Fachleute aus medizinischen Spezialbereichen geeignet, die fachübergreifende Informationen in der molekularen Medizin suchen. Siegfried Neumann, Merck KgaA, Darmstadt, in "Angewandte Chemie" "Aktuell, zuverlässig und ausgewogen - die fünfte, neu konzipierte und in allen Teilen komplett überarbeitete Auflage dieses Handbuchs ist auch weiterhin Garant für höchste wissenschaftliche Kompetenz. Ä...Ü Den Lesern wird viel geboten: eine klare Strukturierung des Inhalts, Hervorrhebung der wesentlichen Stichworte, Merksätze, die sich als roter Faden durch den Text ziehen, prägnante Zusammenfassungen. Aktuelle Forschungsergebnisse und ein umfangreiches Register gehören selbstverständlich auch dazu. Lernpsychologisch optimal gestaltet und als Nachschlagewerk topaktuell!" Ernährung/Nutrition, Österreich, 21.1997.2, S. 93 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Lehrbuch für Leute mit Ausdauer 14. Oktober 2006
Auf den ersten Blick fällt der "große Löffler" durch seinen enormen Umfang auf. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, schließlich muß man ja nicht alles lesen - geschweige denn behalten.

Das Buch ist hervorragend gegliedert und durch zahlreiche graphische Elemente findet man sich schnell zurecht. Aber wie im richtigen Leben kommt es auch bei Büchern ja nicht nur auf das Äußere an. Inhaltlich eignet sich der Löffler eher zur Vertiefung für Fortgeschrittene. Erstlerner, die vor allem die Biochemie-Klausur vor Augen haben, sollten lieber zu "Biochemie des Menschen" (Horn u.a.; Thieme 2003) greifen.

Wenn man aber zu einem Thema etwas ausführlichere Informationen sucht (z.B. für ein Referat oder um die Pathogenese einer Erkrankung besser zu verstehen), stoßen Kurzlehrbücher schnell an ihre Grenzen. Hier führt dann kein Weg am Löffler/Petrides vorbei, der zudem sehr klinisch orientiert ist. Besonders das viel gelobte Tumorkapitel ist dabei hervorzuheben.

Weniger wichtig, aber nicht weniger interessant ist der Abschnitt über die Trinkgewohnheiten von Ernest Hemingway...
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der König der Lehrbücher! 19. Februar 2007
Zugegebenermaßen hatte mich der große Umfang dieses Lehrbuches auch erst abgeschreckt, so dass ich zunächst versuchte, die Biochemie mit dem kompakteren Lehrbuch von "Horn et al." zu bearbeiten. Als dann die Neuauflage des Löfflers rauskam, hatte ich endlich einen Grund, dieses Projekt entnervt aufzugeben.

Natürlich hat man von keinem Lehrbuch etwas, wenn man es nicht liest. Und deswegen muss man Zeit mitbringen, wenn man sich an dieses Buch setzt. Im Medizinstudium ist Zeit natürlich Mangelware und so mussten dann eben die Weihnachtsferien dran glauben, um eine intensive Beschäftigung mit der Biochemie zu ermöglichen.

Der Löffler macht es ziemlich schwierig, einfach mal einen einzigen Sachverhalt nachzuschlagen, da die Themen meist in den Komplex zumindest eines Kapitels fest eingebettet sind. Deswegen sollte man die Bearbeitung dieses Buches systematisch angehen und wirklich ganze Kapitel lesen. Es lohnt sich, da man sich auf diesem Wege ein wirklich umfassendes Verständnis für die Biochemie aneignet, mit dem man dann auch nicht mehr die unzähligen Sachverhalte bloß auswendig lernen muss, sondern sich einen großen Teil auch logisch herleiten kann.

Hervorzuheben ist die famose Didaktik des Buches, das wirklich darauf abzielt, dass man die Inhalte versteht. An einigen Stellen geht es dann natürlich doch zu arg ins Detail, ansonsten sind viele kleine und kleinste Sachverhältnisse bei uns in Dsseldorf auch tatsächlich behandelt worden, so dass ich nur schwerlich behaupten könnte, die Darstellung wäre unnötig ausführlich. Toll an dem Buch ist auch die Sprache, die stets sehr sachlich bleibt, aber so klar strukturiert ist, dass innerhalb der Texte wirklich ein Verständnis möglich wird.

Dank des Löfflers bin ich problemlos durch die Biochemie gekommen. Dabei habe ich mir vieles aufgrund mancher Vorlesung von zweifelhafter Qualität wirklich im Selbststudium beigebracht. Und man muss sicherlich nicht alle 1200 Seiten gelesen und verinnerlicht haben, um den prüfungsrelevanten Stoff zu lernen.

EIne Sache noch: Man sollte Chemie-Vorkenntnisse mitbringen, wenn man sich für den Löffler entscheidet, da er, im Gegensatz zu anderen Lehrbüchern, die chemischen Grundlagen nicht noch einmal erläutert. Wer also bei einer realistischen Betrachtung [manche Leute neigen ja dazu, ihre eigenen Fähigkeiten permanent kleinzureden und zu unterschätzen...] Chemie als seine Achillesferse betrachten würde, sollte vorsichtig sein.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zum Einstieg eher ungeeignet! 25. August 2008
Der Löfler ist eines der umfangreichsten Biochemie-Bücher, dass dem Medizinstudenten der Vorklinik begegnen wird.
Für das Medizinstudium ist es aber viel zu ausführlich.

Gerade im stressigen Alltag der Vorklinik ist es wichtig Fakten präsentiert zu bekommen, und Dinge schnell zu begreifen.
Der Löfler überflutet den überforderten Studenten mit für ihn vollkommen nutzlosen Informationen.
In den unübersichtlichen Textkollumnen gehen Informationen vollkommen verloren.

Sicherlich ist das Buch inhaltlich das beste Lehrbuch, das man sich zulegen will; doch sollte man bereits eine Grundkenntnis von Biochemie haben, bevor man sich an dieses Buch setzt.
In diesem Sinne ist es eher als Nachschlagewerk, als zum Nutzen als echtes Lehrbuch geeignet.

Für den Einstieg empfiehlt sich den leicht und verständlich geschriebenen Horn auszuprobieren. Sicherlich mag nicht jedem der Stil gefallen, doch hier ist Biochemie auf das für den zukünftigen Mediziner absolut nötigste komprimiert. Und die Klausuren der Vorklinik lassen sich mit diesem Buch ebenfalls ohne Probleme bestehen (ich spreche aus eigener Erfahrung).
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