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Biochemie
 
 
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Biochemie [Gebundene Ausgabe]

Lubert Stryer
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)

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Gebundene Ausgabe, 1996 --  

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1125 Seiten
  • Verlag: Spektrum Akademischer Verlag; Auflage: 4. Auflage (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3860253468
  • ISBN-13: 978-3860253465
  • Größe und/oder Gewicht: 28,8 x 22 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 402.257 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Medikamentenentwicklung, Gentechnik, biologische Grundlagenforschung - die Biochemie ist neben der Informationstechnologie die Leitwissenschaft des 21. Jahrhunderts. Der "Stryer" ist DAS Lehrbuch zum Thema. Kompetent bis ins Detail und zugleich didaktisch eingängig, gehört er in den Bücherschrank eines jeden (angehenden) Biowissenschaftlers, vielleicht sogar eines jeden neugierigen Naturwissenschaftlers.

Seien es Ausführungen zur grundsätzlichen Wirkweise von Pharmaka (enzymverändernd), Hinweise auf die häufig eher zufälligen Entdeckungen neuer Wirkstoffe oder das Porträt des Hämoglobins als eines der am besten erforschten Proteine im menschlichen Körper: Die Themen werden einfühlsam und Schritt für Schritt für den Leser aufbereitet. Der Studierende kann sich auf diese Weise in ein Thema einarbeiten oder aber das Buch erst zur Vertiefung heranziehen. Hierfür eignen sich vor allem die online bereitgehaltenen Zusatzinformationen samt interaktiven 3D-Versionen verschiedener Moleküle sowie die Unterrichtsmaterialien für Dozenten. Das größte Plus des Großlehrbuchs dürfte aber neben den hervorragenden Grafiken der im Vergleich zur Konkurrenz fast erzählerische Ton sein. Schließlich ist die Biochemie eine oft abstrakte Wissenschaft und findet im Verborgenen statt - umso wichtiger ist gerade für den Anfänger ein Lehrbuchstil, der echte Begeisterung transportiert und zu eigenem Nachdenken inspiriert.

Und so bleibt es dabei, dass das einzige echte Manko dieses Buches sein Gewicht ist: Mit mehr als 1.200 Seiten in opulenter Ausstattung ist der Band leider keine Bettlektüre. --Dr. Stefan Rusche, Literaturtest -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Wissenschaft-Online

Was kann schwieriger sein, als einen Klassiker zu besprechen? Alles scheint schon gesagt - und meistens in Form fünfstimmiger Jubelchöre "Der Stryer!", das spricht für sich. In etwa so wie der dreizackige Stern auf der Motorhaube eines Autos. Doch Technik und Wissensstand in der biologischen Chemie schreiten unaufhörlich fort. So muss sich nicht nur eine neue automobile Modellreihe dem Vergleich mit ihren eigenen Vorgängern und den Modellen der Konkurrenz stellen; dies gilt auch für die Neuauflage eines Maßstäbe setzenden Standardwerkes.

Im Verlaufe von fünf Auflagen ist Stryers Lehrbuch der Biochemie tatsächlich zum Klassiker, ja beinahe zur Legende geworden. Das bringt unweigerlich die Gefahr der Erstarrung zum Klischee mit sich. Manches althergebrachte "Standardlehrbuch" verleitet mehr durch Mythologisierung immer neue Studentengenerationen zum Kauf als durch die Qualität von Inhalt und Aufmachung. Auch Helden altern und die junge Konkurrenz drängt nach. Ist der Stryer nach seiner vierten "Häutung" so verjüngt, dass er sich weiterhin als Platzhirsch behaupten kann?

Als Stryers Lehrbuch in den siebziger Jahren auf dem Markt erschien, war es tatsächlich revolutionär. Halb so dick, aber doppelt so modern wie seine Konkurrenz, erregte es eine Menge Aufsehen und erntete den verdienten Erfolg. Weniger Stoffwechsel, mehr molekulare Genetik als die Mitstreiter, dazu bessere Abbildungen und elektronenmikroskopische Fotos. "Quadratisch, praktisch, gut!". Schon die zweite Auflage hatte den handlichen Neuling zum Wälzer mutieren lassen, den man mit der Sackkarre von der Buchhandlung abholen musste. Dabei ist es bis heute geblieben.

Was als erstes auffällt, ist die Tatsache, dass auch der "Stryer" nicht mehr nur der "Stryer" ist. Um die erdrückenden Flut neuer biochemischer Erkenntnisse kanalisieren und sie lehrbuchgerecht verdauen zu können, hat sich Lubert Stryer Mitstreiter ins Boot geholt. Die Wachablösung ist also im Gange; sie wird sicherstellen, dass uns "der Stryer" auch in der Zukunft - in welcher Form auch immer - erhalten bleiben wird.

Das Werk lässt keinerlei Bevorzugung oder Schwerpunktbildung in Bezug auf bestimmte biochemische Systeme (Tiere, Pflanzen, Mikroben) erkennen. Wie seit eh und je ist "der Stryer" auch weiterhin ein Allround-Lehrbuch der Biochemie für Lernende und Wissbegierige aus allen Disziplinen (Biologie, Chemie, Medizin, Veterinärmedizin, Ernährungswissenschaft, Pharmazie, Forstwissenschaft, u.a.m.), das die allgemeinen Prinzipien betont. Gleichwohl finden an vielen Stellen vertiefte Diskussionen eingehend untersuchter Modellsysteme statt. Das Hämoglobin zum Beispiel ist als Modellprotein seit der ersten Auflage dabei.

Das Schwergewicht der modernen Biochemie liegt auf der Erforschung der biologischen Makromoleküle, und zunehmend von supramolekularen Aggregaten solcher Polymere. Die Grenzen zur Zellbiologie und zur Physiologie sind längst verschwommen. Es ist daher überraschend und erfreulich zu sehen, dass sich die Autoren in dieser Neuauflage gewissermaßen auf das biochemische "Kerngeschäft" besonnen haben und eher den Stoffwechsel als die populäre Molekularphysiologie betonen. Es gibt nur drei Kapitel über Spezialthemen wie molekulare Aspekte der Immunologie und sensorische Systeme - nicht zuletzt eine Remineszenz an Lubert Stryers wichtige Beiträge auf diesem Gebiet.

Trotz des immer noch explosiven Wissenszuwachses in der biologischen Chemie haben es die Autoren verstanden, den Umfang des Buches nicht inflationär anschwellen zu lassen. Mit unter zwölfhundert Seiten ist es "noch handhabbar", also für examensgeplagte Studenten zu bewältigen (und niemand, auch kein Professor, weiß "aus dem Hut" alles, was im Stryer steht!). Der Stil ist nüchtern und klar wie eh und je, und wie es sich für ein ordentliches Lehrbuch gehört. Das gleichberechtigte Nebeneinander von Text und Abbildung, das den Stryer von Anbeginn an ausgezeichnet hat, wurde als bewährtes Konzept selbstredend beibehalten. Die Kapitelenden enthalten gut gefüllte Listen mit weiterführender Literatur sowie jeweils eine Anzahl von zum Teil durchaus kniffligen Aufgaben, an denen der Lernende sein Wissen und sein Verständnis testen kann; mit der Gefahr, dass bei der derart provozierten Herausforderung die noch zu füllenden Lücken um so deutlicher zutage treten. Das aber ist der Zweck solcher Übungen. Damit der sich gegebenenfalls einstellende Frust nicht gar zu groß wird, sind am Ende des monumentalen Werkes die Lösungen zu finden.

Die Übersetzung wie die Produktion der deutschen Ausgabe ist tadellos. Das schrille Pink der Überschriften wird man wohl als "hip" bezeichnen müssen. Unter dem Strich lässt sich sagen, dass auch nach fünf Auflagen "der Stryer" noch "der Stryer" ist. Obwohl es am Gipfel nicht mehr so einsam ist wie das Sprichwort es zu wissen glaubt und jeder, der "den Stryer" nun partout nicht mag, gleichwertige Alternativen findet, ist der ehemalige "junge Wilde" - zur unumstößlichen Autorität gereift - gesund und munter. Wünschen wir ihm ein langes Leben: Viva Stryer!

Rezensent: Thomas Lazar -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
45 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es gibt für Biochemiker noch 2 Alternativen: den Lehninger (2001) und Voet&Voet (2002). Natürlich ist es Geschmackssache, aber keiner vermittelt die Grundlagen der Biochemie mit soviel Begeisterung und in so schönen bunten Farben wie der Stryer. Einigen Kritikern finden das bereits zu kitschig und zu Comic-artig und zieht den trockeneren Voet vor. Der Stryer unterscheidet sich außerdem durch seine ausgiebigere Erzählform - für manche, die eine knappe, kompaktere Darstellung bevorzugen, ebenfalls ein Kritikpunkt bzw. Pluspunkt für den Voet. Der Stryer startet bei den Grundlagen und bietet ein stabiles Fundament. Das macht ihn vor allem für Einsteiger und auch für Mediziner interessant (s.u.). Der Voet geht dafür an einigen Stellen noch tiefer ins Detail - ist also eher was für Fortgeschrittene. Allerdings kommen selbst Profis nicht darum herum, immer wieder mal in den Grundlagen nachlesen zu müssen :-) Der Lehninger zuletzt liegt mit der 2001-Ausgabe bereits 2 Jahre zurück, im Detail werden ihm sogar Schwächen vorgeworfen. Das macht ihn zur Zeit weniger attraktiv.

Seit vielen Jahren wird der Stryer regelmäßig etwa alle 4-5 Jahre überarbeitet und optimiert - und mit der gerade erschienenen 5.Auflage hält man ein brandaktuelles Werk in den Händen. Neben einer kompletten Aktualisierung, insbesondere mit unzähligen neuen Grafiken, enthält die neue Ausgabe eine Erweiterung der medizinisch relevanten Themen, so dass sie sich verstärkt an Mediziner richtet. Neu sind auch mehrere Abschnitte zur Evolution sowie Verweise in das Internet, u.a. kann man auf der Homepage des Verlags 3D-Modelle bestimmter Proteine einsehen. Nicht zuletzt sei das dazu passende Gesellschafts- bzw. Lernspiel à la Trivial Pursuit erwähnt, dass es nur für den Stryer gibt: die Fragen haben Verweise ins Buch (Ausgabe des Spiels muss deshalb mit der des Buches übereinstimmen).

Die Zielgruppe sind klar Biologen, Biochemiker und vielleicht Biologie-Lehrer. Für Mediziner geht er eigentlich zu weit, aber gerade der medizinische Bereich wurde nun auch erweitert. Der Stryer erklärt sehr gut die Grundlagen, die von vielen Medizinbüchern vorausgesetzt werden - und die oft der Grund für Unsicherheiten beim (dann Auswendig-) Lernen sind. Das Buch ist nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern eignet sich durch seine faszinierende, farbenfrohe Aufmachung dazu, es einfach in die Hand zu nehmen, darin zu blättern und sich festzulesen. Bei welchem Lehrbuch macht man das schon gerne freiwillig? :-)

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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Eines der sehr wenigen Biochemiebücher, die auch hoffnungslose Fälle auf diesem Gebiet am Ende doch noch begreifen läßt. Es ist nicht nur sehr klar gegliedert und geschrieben u. findet eine angenehm fachwortarme Erklärungsweise, es formuliert zum Teil auch Hintergründe, die das Lesen richtig spannend machen ( wann wurde was entdeckt, wie hat es sich weiterentwickelt ). Es ist sicherlich kein Buch zum schnellen Nachschlagen, es ist ein Buch für den Einstieg in die Biochemie, und dafür ein sehr gutes.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die einzelnen Kapitel sind wohldurchdacht aufgebaut und erklären schwierige Sachverhalte ziemlich gut in Wort und Bild. Am Ende jedes Kapitels befinden sich meist recht hilfreiche Übungsaufgaben, für die eine Lösung am Ende des Buches zu finden ist. Leider geht das Buch an manchen Stellen einfach nicht weit genug, so daß man doch den Voet, Voet in die Hand nehmen muß, um sich ein klares Bild über die einzelnen Vorgänge zu machen. So ist der Stryer vor allem für den Einstieg in die Biochemie wärmstens zu empfehlen!!!
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Stryer Biochemie
Buch wie beschrieben eingetroffen, Topzustand, Es wäre gut gewesen, wenn darauf hingewiesen worden wäre, dass der Besitzer Raucher ist. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von Bernhars Denker veröffentlicht
Sehr gut aufbereitete Information.
Ein gutes Lernbuch und ausgezeichnetes Nachschlagewerk. Untbehrlich für das Studium. Sehr gut aufbereite Informationen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Georgius Sabellicus veröffentlicht
Auch als Abendlektüre geeignet!
Das Wissen wird ähnlich einem Nürnberger Trichter vermittelt! Keine Frage bleibt offen, manchmal stellte ich mir Fragen wie: Wieso ist 2,3-Bisphosphoglycerat essentiell... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Martin Neumann veröffentlicht
Nichts für Chemiker!
Kurz und knapp: Der Stryer ist nicht für Chemiker geeignet! Es mag für Biologen und Mediziner ausreichen, aber zumindest für mich als Chemiker war er viel zu... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Kenneth McKenzie of Kintail veröffentlicht
klasse buch
der stryer ist weit aus mehr wert, als er kostet. Fundamentiertes Wissen auf über 1200 seiten.

Er geht bis ins kleinste Detail, egal ob zellbiologie, Genetik oder... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Toni p. veröffentlicht
sehr umfangreich
Es ist trotz vieler umfangreicher Informationen verständlich geschrieben mit Bildern, die gut zum Verständnis beitragen. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Jennifer veröffentlicht
Schön bunt und illustrativ - leider zuviele kapitale Fehler
Rezension:

Das Buch ist wie o.g. schön bunt, illustrativ und enthält fast alle Themen für einen Überblick in einem Biochemiegrundstudium oder... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Stephan Grein veröffentlicht
Wer alles über die Biochemie wissen will, ist hier richtig
Im Biologiestudium eines der schwersten Fächer, doch das Buch überrascht. Es ist einfach und verständlich geschrieben (was ich persönlich als große... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2010 von A. Schlachter
Student der Human- und Molekularbiologie
Meine Rezension bezieht sich auf die 5. deutsche Auflage.

Der Stryer gilt als DAS Biochemiebuch schlechthin, und das nicht ohne Grund. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. September 2009 von Timo Schumann
Aktuelles Lehrbuch der Biochemie mit kleineren Schwächen...
Ich bin Chemiker mit Biochemie als Wahlpflichtfach und kenne aus eigener Erfahrung sowohl den Stryer, wie den Voet und den Lehninger, was die derzeit konkurrierenden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. September 2009 von doktorstrangelove
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