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Binge Eating: Kognitive Verhaltenstherapie bei Essanfällen
 
 
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Binge Eating: Kognitive Verhaltenstherapie bei Essanfällen [Gebundene Ausgabe]

Simone Munsch
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 247 Seiten
  • Verlag: BeltzPVU; Auflage: 1., Neuausgabe (10. März 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3621275312
  • ISBN-13: 978-3621275316
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 133.080 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Simone Munsch
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Zusammenfassend ist das vorgelegte Manual ein kreativer und gut auf die neuesten Erkenntnisse zugeschnittener Behandlungsleitfaden, der breite Möglichkeiten zur Intervention der Kernsymptomatik bei BED liefert, allerdings auch hohe Eigeninitiative und Motivation vom Patienten verlangt." Verhaltenstherapie "Endlich ein Buch, das die Problematik aus Sicht der Patienten und Therapeuten aufgreift. Auch ein gelungenes, didaktisch exzellent durchdachtes Buch aus der Praxisreihe 'Materialien für die klinische Praxis'." PPiA

Kurzbeschreibung

"Ich weiß genau, wie man sich fühlt, wenn man mal wieder keinen anderen Ausweg sieht, als die Probleme in einer Essorgie zu ersticken. Man fühlt sich minderwertig, verliert die Selbstachtung und hofft, nicht auch noch dabei erwischt zu werden." (Zitat einer Patientin mit einer Essanfallstörung/Binge Eating Disorder, BED)

Das Suchen und Finden von Nahrung war einst eine Überlebensfrage. Heute wird das ständig verfügbare Angebot von Essbarem für Patienten mit einer Essanfallstörung zum Verhängnis - besonders in Konfliktsituationen. In der Öffentlichkeit wird viel über Ernährung, Essen und Essstörungen berichtet, Binge Eating ist aber weitgehend unbekannt - bei Laien wie bei Fachleuten. Darum und aufgrund der großen Scham der Betroffenen, über ihr Leiden zu sprechen, bleibt die BED oft unerkannt und unbehandelt. Dieses Buch bietet einen praktischen Einstieg in das Störungsbild. Anhand vieler Fallbeispiele sensibilisiert es Therapeuten dafür, was Betroffene erleben. Da die Essanfälle häufig mit Adipositas (starkem Übergewicht) einhergehen, wird auch diese Störung vergleichend einbezogen. Das Manual gibt eine Behandlungsstruktur vor, ohne festzulegen. Ausschlaggebend ist die jeweils individuelle Situation.



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87 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein sinnvolles Buch für TherapeutInnen von Essgestörten, 26. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Binge Eating: Kognitive Verhaltenstherapie bei Essanfällen (Gebundene Ausgabe)
Trotz des hohen Preises stellt das Buch eine sinnvolle Anschaffung für TherapeutInnen dar: Es vermittelt viel Verständnis für Menschen mit Binge Eating Disorder (BED), zeigt eine größere Anzahl von Diagnostikinstrumenten auf, hält sich mit seiner Gliederung des ersten Teils ("Grundlagen") an die eines verhaltenstherapeutischen Kassenantrages (was das mühevolle Antragschreiben sehr erleichtern kann) und weist im zweiten Teil ("Therapie") den Weg durch eine - wie vorher dargelegt - effiziente Therapie.

Im Detail lässt sich viel Positives über das Buch anführen.
Das Buch ist sehr gut didaktisch aufgebaut mit einem Teil "Grundlagen" und einem Teil "Therapie". Zum Abschluss eines jeden Unterkapitels findet man eine knappe Zusammenfassung, gut in einem Kasten gekennzeichnet. Der/die LeserIn mit wenig Zeit kann sich dadurch schnell Informationen aneignen.

Das relativ dünne Buch (244 Seiten) bietet viel Inhalt knapp zusammengefasst. So gibt es je eine gute tabellarische Übersicht über Ergebnisse verschiedener Studien zur Komorbidität bei der BED und zur Effizienz von Behandlungsansätzen.

Die Abgrenzung zwischen der BED und den anderen Essstörungen wird intensiv und eingängig vorgestellt. Ein für die Therapie sehr nützlicher Exkurs zum Thema Adipositas vervollständigt das Buch.

Der Teil II "Therapie" beinhaltet ein Manual zum therapeutischen Vorgehen. Es ist so aufgebaut, dass man sich durchaus nur einzelne Bausteine oder auch ausschließlich Zielsetzungen herausnehmen kann. Daher ist es gut als Anregung benutzbar, und man muß sich nicht unter Druck fühlen, Schritt für Schritt danach vorzugehen.

36 Arbeitsblätter zum Kopieren und Mitgeben an PatientInnen (z.T. mit Informationen, z.T. zum Ausfüllen) lassen sich gut in der Therapie einsetzen; sie fördern den Fortgang der Therapie und die Einsicht und Zufriedenheit der PatientInnen. Ein Teil der Arbeitsblätter ist auch für andere Essstörungen einsetzbar. Die Arbeitsblätter (50 Seiten) werten das Buch zusätzlich auf.

Das einzige Negative, das ich (Therapeutin mit Schwerpunkt Traumaarbeit und Essstörungen) beim Lesen des Buches entdeckt habe, ist, dass die Autorin sich hinsichtlich Diagnostik ausschließlich mit dem DSM-IV, nur in einem Satz mit dem ICD-10 auseinandersetzt. Kassenanträge, zumindest in Bayern, sind allerdings mit einer Diagnose nach ICD-10 zu versehen. Der Grund dafür ist wahrscheinlich darin zu sehen, dass die BED nicht als spezifische Essstörung im ICD-10 aufgenommen ist, sondern lediglich als "nicht näher bezeichnete Essstörung".

Insgesamt kann man sagen, dass das vorliegende Buch der Autorin sehr gut gelungen ist. Es sollte in der Bibliothek keineR TherapeutIn, die/der mit Essstörungen arbeitet, fehlen.

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