Niemz fasst die Ergebnisse von Evolutionstheorie, Relativitätstheorie, Quantentheorie und Sterbeforschung zusammen, um zu einer einfachen Deutung der Begriffe Gott", Ewigkeit", Ich", Seele" und Jenseits" zu gelangen.
Nahtoderfahrene berichten sehr häufig, dass ein Teil von ihnen beim Sterben in einen Tunnel aus Licht eintaucht. Bilder von Simulationen der Perspektive des Lichts ähneln diesen Berichten frappierend. Den Teil des Menschen, der in den Tunnel aus Licht eintaucht, nennt Niemz Seele". Aus den Berichten der Nahtoderfahrenen schließt er, dass diese Seele alle gefühlte Liebe und alles gelernte Wissen enthält.
Die Summe aller Seelen nennt Niemz das Jenseits". Die Perspektive des Jenseits ist die der Ewigkeit", in der jede Distanz verschwindet und den Wert Null hat. Dies gilt auch für das Licht, das er daher mit der Ewigkeit und dem Jenseits gleichsetzt.
Gott" ist für Niemz Schöpfer und Schöpfung in einem. Die Schöpfung organisiert sich selbst, das heißt, sie ist ihr eigener Schöpfer. Das Leben ist ein tiefsinniges Spiel um das Erschaffen von Liebe und Wissen.
Das Ich" ist die erlebte Verbindung von Körper und Seele. Wegen des sterblichen Körpers hat das Ich keine eigene Existenz. Weil die Ewigkeit keine Entwicklung zulässt, kann es kein Leben nach dem Tod geben.
Kurz und knapp, in einer klaren Sprache geschrieben, erklärt Niemz, wie er als Physiker Gottesglauben und naturwissenschaftliche Erkenntnis zusammendenken kann und bietet ein einfaches und plausibles Modell, das zentrale Begriffe einleuchtend erklärt.