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Produktinformation
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Doris Dörrie (Männer, Keiner liebt mich) verwandelte ihre eigene Kurzgeschichtensammlung in einen mal heiteren, oft melancholischen Episodenfilm. Die verschiedenen Geschichten wachsen nach und nach zu einem Familienportrait zusammen. Als Nebenschauplatz für den Selbstfindungsprozess der Angehörigen dient das spanische Sevilla. In den kulturellen Riten Spaniens scheinen die Antworten für die verirrten Deutschen zu schlummern. Stumme Verzweiflung weicht Tanz und Gesang, der andalusischen Form der Klage.
Die Dreharbeiten zu Bin ich schön? wurden durch den Tod von Dörries Ehepartners, Kameramann Helge Weindler, überschattet. Der Stoff holte die Autorin selbst ein. Ihr Film beantwortet die gestellte Frage eindeutig: Alles ist vergänglich, nur das Leben ist schön.
Produzent Bernd Eichinger (Fräulein Smillas Gespür für Schnee, Der Name der Rose) trommelte für die Produktion einen Großteil der deutschen Topschauspieler zusammen. Gleichberechtigt stehen die vielen Einzelschicksale nebeneinander. So haben alle Darsteller genügend Raum innerhalb dieser treffenden Gesellschaftsstudie die verschiedenen deutschen Eigenarten und Ticks auf den Punkt zu spielen. --Peter Kuhn
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Doris Dörrie ist ein Meisterwerk gelungen, mit viel Liebe zum Detail. Da ist eine selbstgehäkelte Handtasche, die aus dem fahrenden Auto geworfen wird; ein roter Kaschmirpullover der verspricht, die Trägerin noch schöner zu machen (was Iris Berben nun nicht wirklich nötig hätte), ein Hochzeitskleid, das bei strömendem Regen im Auto probiert werden will; eine Peitsche, die dem Handelsvertreter zu sexueller Erregung verhilft; ein kaputter Scheibenwischer, der zu einem Unfall führt; eine Urne mit der Asche einer toten Ehefrau; ein Strauß roter Rosen im Gebüsch versteckt; Augentropfen die Depressionen verursachen und eine Hochzeit, die alle und alles miteinander verbindet.
Der beste Plot ist meiner Meinung nach ein wie immer grandioser Joachim Krol und Nina Petri (in der wohl am meisten zu ihr passendsten Rolle) als Ehepaar in der Krise. Überhaupt ist die Besetzung sehr gelungen und absolut passend in der jeweiligen Rolle. Für den Kenner deutscher Filme ist "Bin ich schön?" ein gelungenes Sammelsurium deutscher Filmgrößen und Archiv großer Namen (man entdeckt u.a. eine längst verschollen geglaubte Gisela Schneeberger, einen Otto Sander in ungewohnter Rolle oder Marie Zielcke als junge Lolita).
Am Schluß des Films weiß jeder: "Oh wie schön ist Panama" und kennt die wohl schönste Liebeserklärung der Filmgeschichte: "Du fehlst mir wie das Wasser in der Wüste".
Die Charaktere sind überzogen dargestellt, der Handlungsstrang von vielen kleinen zu... Lesen Sie weiter...
Doris Dörrie versteht es, die verschiedenen Geschichten wundervoll ineinander zu verweben und bedient sich an der... Lesen Sie weiter...