Aus der Amazon.de-Redaktion
Ihr selbstbetiteltes Debütalbum war eine der größten Rock-Sensationen des jungen 21. Jahrhunderts, und mit dem Nachschlag beweisen Billy Talent, dass das Wort ´Talent´ bei ihnen nicht nur groß geschrieben wird, sondern auch Langzeitpotenzial beinhaltet.
Billy Talent war ein makelloses Meisterwerk voller spritziger Hymnen, unbändiger Energie und einem fesselnden Charisma, wie man es nur selten bei einer Newcomer-Band findet. Billy Talent II knüpft nahtlos an diesen Meilenstein an, ohne verkrampft zu kopieren oder ängstlich zur eigenen Messlatte hinaufzustarren. Als wäre man gerade erst frisch aus dem Ei geschlüpft, liefern die Kanadier 13 weitere Ohrwürmer in der Schnittmenge aus Rotzrock und melodischem, melancholiefreiem Emocore ab. Ob man in der Endabrechnung an das Debüt heranreicht, ist Geschmackssache, nahe dran sind die Jungs auf jeden Fall. Druckvoll rausgedonnerte Power-Hits wie "Devil In A Midnight Mass", "Fallen Leaves" oder "Pins And Needles" gehören auf jeden Fall zu den verehrungswürdigsten Gitarren-Wundern, die uns das Musikjahr 2006 schenkt. Kniet mitsingend nieder und huldigt den fabelhaftesten Rock-Newcomern seit Muse! -- Michael Rensen
Es ist selten im Punk, dass die herausragende Qualität einer Band im instrumentalen Können liegt. Kommt dazu dann noch die Fähigkeit, famose Songs mit Tiefgang zu schreiben, spielt man ganz oben mit - egal in welcher Liga. Billy Talent, die vier Herren aus Toronto, waren mit ihrem Debüt 2003 einer dieser selten Glückfälle. Intelligenz und Stammhirn bildeten eine glückliche Allianz. Leide eine einmalige. Denn auf dem Zweitwerk ist davon nur der brillante Schliff der Songs und das Bemühen um gute melodische Wendungen geblieben. Doch nähern sich diese mehr als einmal gefährlich dem Schnullipunk von Good Charlotte oder Blink 182. Bleibt nur zu hoffen, dass Billy Talent nicht irgendwann ganz in deren Liga absteigt. (kw)
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