Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Billy Elliot - ein Meisterwerk, 29. September 2001
Von Ein Kunde
Billy Elliot ist einer der schönsten, eindrucksvollsten, mitreissensten und emotionalsten Filme der letzten Jahre. In einer typisch englischen Umgebung gedreht, zur Zeit des grössten Streikes in der Geschichte Grossbritanniens nach dem 2. Weltkrieg, spielt die Geschichte des jungen Billy Elliot. Ich vergesse alles, als würde ich fliegen, wie Elektrizität, umschreibt Billy seine grosse Leidenschaft. Das Ballettanzen. In einer rauhen Gegend aufwachsend kann er seine Leidenschaft nie wirklich realisieren, zu gross sind die Vorurteile. Doch sein unglaubliches Talent überzeugt, und dies nicht nur seine Tanzlehrerin. Die schauspielerische Leistung der Darsteller ist überwältigend, grosse Talente des Films. Jamie Bell als Billy Elliot, in der Schauspielerei noch unerfahren, überzeugt mit einer hochgradigen & unglaublichen Darbietung! Aussergewöhnlich, grossartig, ergreifend, mitreissend und unvergesslich. Wir verdanken Regisseur Stephen Daldry und all den überwältigenden Darstellern einen unvergesslichen Film über Freiheit, Gerechtigkeit & Liebe. Great.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
... der Wahnsinnssprung, 31. Oktober 2009
Auch die scheinbar unantastbaren Männlichkeitsrituale in der harten Welt der Minen, Streiks und Gewerkschaften schaffen es letztendlich nicht, den Träumen unschuldiger Kinderaugen beizukommen, so jedenfalls in der hier gezeigten Welt des Filmes, vor allem dann nicht, wenn sich eine erkennende, sachliche Weiblichkeit das brachliegende Sorgerecht vorübergehend unter die Tanzschuhe reißt. Und schon startet in den zart ergreifenden Entwicklungssequenzen der Selbstverwirklichung bei hart zuschlagender und dann selbst gewählter Verursachung der Wurm mit dem Drehwurm und den verschiedenen Zuständen menschlicher Balancen, sei es anfangs inmitten schweißtriefender Männer- und Jungenkörper bei infernalem Lärm, eines zukunftslosen und primär emotionalen Alltags zuhause oder sei es dann inmitten von biegsamen, weiß gerüschten Mädchen bei begleitenden Klavier- und Orchestertönen klassischen Repertoires.
Die sicher nicht einfache Aufgabe, die Realität und reale Auseinandersetzung einer, von so anderer Sehnsucht gezeichneten Seele eine Kindes in einer, 1984 von Kohleminen, Bergarbeiterstreiks, Trostlosigkeit, Armut und Verbitterung gezeichneten Gegend im Nordosten Englands aufzuzeigen, lösen Stephen Daldry als Regisseur sowie Jamie Bell (Billy Elliot), Julie Walters (Mrs. Wilkinson), Jamie Draven (Tony Elliot) und Gary Lewis (Jackie Elliot, Billys Vater) bravurös. Nie sentimental überzeichnet oder emotional triefend windet sich der Lebensweg Billys, geformt durch die, in allen Schritten nachvollziehbaren Erkenntnisse aller Betroffenen, durch das und aus dem Milieu seiner Familie und Freunde in Richtung der Royal Ballet School in London.
... und es endet dieser, sowohl visuell als auch audiell empfehlenswerte Film mit dem Ausnahmezustand eines gigantischen Sprungs angetrieben von unglaublich beinlicher Federkraft, der den großen Fehler hat, nicht am Anfang eines Kapitels zu stehen, um seine Wiederholung zu vereinfachen.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bester Film der letzten Jahre, 20. Mai 2001
Der beste Film des letzten Jahres, für mich sogar der letzten Jahre. Wer "Brased Off" oder "Ganz oder gar nicht" mochte, wird diesen Film lieben. Das erstunliche ist, daß bei diesen Filmen die große Emotionalität der Melodramen nicht in den Abgrund des Kitsches fallen, sondern stil- und geschmacksicher mit herzlichem, lebendigen Humor von jeder Sentimenalität bewahren. Die Geschichte ist einfach, aber brilliant erzählt und in Bilder umgesetzt. Eigentlich schaffen es nur die Briten, unterhaltsamme Filme zu drehen, in denen die sozialen Verhältnisse des Landes nicht zu kurz kommen. Die schauspielerischen Leistungen sämtlicher Darsteller, insbesondere von dem Newcomer Jamie Bell als Billy, sind fantastisch. Man kann sich sofort mit der Geschichte und den Personen identifizieren. Toll finde ich auch, wie die Freundschaft von Billy zu seinem schwulen Freund Michael, der hervorragend von Stuart Wells dargestellt wird, beschrieben wird. Billy geht sehr sensibel mit ihm um und die Freundschaft leidet nicht unter der Homosexualität des Freundes. Ein Beispiel für uns, wie wir mit Schwulen umgehen sollten?! "Billy Elliot" ist alles andere als ein gelackter Tanzfilm à la "Flashdance" oder "Dirty Dancing", Er erzählt auf eindringliche Weise eine Geschichte vom Anderssein, die zu Tränen rührt und gleichzeitig geballte Lebensfreude verspüht. Unbedingt ansehen.
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