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Billy the Kid und seine Brüder. Alle Revolverhelden des Wilden Westens.
 
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Billy the Kid und seine Brüder. Alle Revolverhelden des Wilden Westens. [Broschiert]

Bill O'Neal
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596143667
  • ISBN-13: 978-3596143665
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 944.078 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Tombstone/Arizona, 26. Oktober 1881. Vor dem Saloon: Doc Holliday und die Earp-Brüder, keine dreißig Schritte entfernt der Clanton-Clan. Wie versteinert stehen sie da, registrieren jede Zuckung des Gegners. Die Luft flimmert, die Finger umspielen den Griff des Colts. Plötzlich verliert einer der Clanton-Brüder die Nerven, zieht und bricht sogleich von einer Kugel getroffen zusammen! Schüsse durchsieben die Luft, Mann gegen Mann, nacheinander gehen sie zu Boden und sterben den stillen Tod der Helden. Der Pulverdampf verzieht sich. Showdown. Zeit für den Sargmacher, Maß zu nehmen!

War dies der Alltag im Wilden Westen? Nein! Bill O'Neals Lexikon über die Revolverhelden beweist: Der Alltag der "gunmen" war weitaus unspektakulärer als uns Hollywood Glauben machen will. 21 erschossene Männer werden dem wohl Berühmtesten unter ihnen, Billy the Kid, angedichtet, O'Neal fand sichere Belege für vier. Nicht der Schnellste überlebte in der Regel, sondern der, der sich am meisten Zeit nahm zum Zielen. Viel lieber als mit dem Colt, schossen die "gunfighter" mit dem Gewehr, bevorzugt aus dem Hinterhalt.

Der Autor -- Historiker und selbst Urenkel eines Revolvermannes -- hat in mühevoller Recherchearbeit Fakten über Billy the Kid, Broken Nose Jack McCall, Killer Miller -- und wie sie sonst noch hießen -- sowie ihre Revolverkämpfe zusammengetragen. Heraus kam ein Lexikon mit einer prägnanten systematischen Einführung mit den Lebensdaten, Berufen, Schießereien sowie Kurzporträts zu 255 "gunmen". Von diesen starben immerhin 61 eines natürlichen Todes, 14 wurden hingerichtet und 155 kamen durch die Kugel um.

Ein gut recherchiertes, übersichtlich gestaltetes und mit zahlreichen Fotos illustriertes Nachschlagewerk, das mit vielen Klischees aufräumt. --Manfred Schwarzmeier

Kurzbeschreibung

Billy the Kid, Wyatt Earp, Jesse James, Butch Cassidy und Sundance Kid, die Dalton Brothers - sie gehören zum festen Inventar unseres Bildes vom Wilden Westen. Zahllose Legenden ranken sich um ihr abenteuerliches Leben als Gesetzlose. Die Wirklichkeit sah anders aus. Bill O'Neal, selbst Enkel eines Revolvermannes, hat Leben, Kämpfe und Sterben aller 255 »Gunfighter« sorgfältig erforscht und aus den Gerichtsakten dokumentiert. Sein Lexikon ist eine Fundgrube für alle, die wissen wollen, was damals wirklich geschah, als Billy the Kid am O.K. Corral in Tombstone auf Doc Holiday traf, wie Wyatt Earp starb und was es mit »Wild Bill« Longleys später Einsicht auf sich hat ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von realkenai & family TOP 500 REZENSENT
Ob es tatsächlich sinnvoll ist, ein Lexikon über alle Westerner, die jemals nachweislich in eine Schießerei verwickelt waren, zu erstellen... muss jeder für sich selbst entscheiden.

Jedenfalls sind sie hier alle (un)friedlich vereint, bekannte und unbekannte Revolvermänner, Hüter des Gesetzes, Outlaws (oft in Personalunion), Cowboys, Psychopathen, Rächer, etc.

Relativ emotionslos schildert O'Neal ihr Leben, ihre Kämpfe und ihren Tod, nutzt dabei historische Zeitungs- und Augenzeugenberichte.

Trotzdem ist diese alphabetische Auflistung beileibe nicht langweilig - wenn man liest mit welch selbst verachtender Mordlust einige der Kontrahenten aufeinander losgegangen sind (so wird z. B. in einem Fall geschildert wie 2 Männer sich zuerst in einem klassischen Duell gegenseitig mehrere Kugeln in den Körper jagen, um dann - sterbend - aufeinander
zuzukriechen um ihr Werk mit dem Messer zu vollenden), wie sie sich aus ausweglosen Situationen herausgeschossen haben, alleine gegen mehrere Gegner antraten - man schüttelt den Kopf angesichts der Gewalt und neigt ihn gleichzeitig vor dem Mut einiger Gesetzeshüter.

Doch auch mit einigen Hollywood-Legenden wird gründlich aufgeräumt. Nichts verbleibt vom vorgeblichen Mut eines "Wild Bill Hickok", wenig von der Faszination eines "Wyatt Earp", wenn man ihre Kämpfe (oft gegen unbewaffnete Gegner) und Handlungsmuster näher beleuchtet. Hickok flüchtete sogar mehrfach vor Gegnern, die selbst als Revolvermänner bekannt waren.

Interessant auch, dass man einige Ereignisse durch die Jahrzehnte verfolgen kann. Ein Beispiel: Die Daltons (4 Brüder), Überlebende der James/Younger Bande (kurz nach dem Bürgerkrieg gegründet) und mit den Youngers verwandt, haben wohl wirklich traurige Outlaw-Berühmtheit erlangt. Lange wurden sie erfolglos gejagt und begingen schlussendlich den gleichen Fehler wie die James Brüder. Das einzig überlebende und in Freiheit befindliche Mitglied ihrer Bande - Bill Doolin - gründete flux seine eigene Gang (zu der ein 5ter der insgesamt 8 Dalton Brüder stieß), deren letztes Mitglied erst im 20. Jahrhundert (natürlich in den Stiefeln) starb.

Fazit: Dieses Lexikon kann jedem Western-Fan uneingeschränkt empfohlen werden.
Als Nachschlagewerk perfekt, wird die durchgehende Lektüre wegen der im Prinzip ständigen Wiederholungen schnell langweilig. Allerdings ertappt man sich dabei, seiner Neugier und dem wirklich guten Querverweissystem folgend, trotzdem schnell den Großteil des Buches durchgelesen zu haben. Eventuelle Wissenslücken lassen sich dann in der Mittagspause oder der Fahrt vom/zum Arbeitsplatz schließen.

Hinweis: Da der Titel zum Zeitpunkt der Entstehung dieser Rezension leider nicht lieferbar ist darf ich an dieser Stelle auf "Sie starben in den Stiefeln" und "Der Sheriff" von Dietmar Kügler hinweisen. Er beschreibt das Leben und Wirken der Revolvermänner wirklich spannend und trotzdem historisch korrekt. Allerdings betreffen seine Biografien und Beschreibungen "nur" die bekannteren Vertreter der Zunft.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Das Buch verschaft einem einen guten Überblick über die "Revolverhelden" des "Wilden Westen". MAnchmal könnte aber ein bisschen mehr Hintergrund wissen von Nutzen sein. Alles in allem ein gutes Buch für den Urlaub am Strand.
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