Auch ich hatte den Film im Kino gesehen, allerdings auf Hindi in Kalkutta.
Der Film, der wie einer der wenigen, diesmal nicht wie sonst üblich mit farbenfrohen und irrealen Tanzszenen bestückt ist, besticht durch eine rührend aufgelegte Story, die z.T. für indische Verhältnisse gegen das Kastensystem verstößt und somit auch mit kritischen Hintergrund anzusehen ist.
King Khan spielt in diesem Streifen eine etwas größere Nebenrolle, wo er einen indischen zu Ruhm gelangten Superstar der Bollywood-Branche spielt. Man könnte fast meinen, dass es authentisch ist und er sich mit dieser Rolle selbst spielt.
Zum Film selbst:
Dem kleinen Friseur namens Billu, stehen in einem kleinen Dorf nahe Bombay harte Zeiten entgegen. Er weiss nicht mehr wie er das Schulgeld für seine Tochter und den Sohn aufbringen soll, geschweige denn wie er die Familie ernähren soll.
Da stellt sich auf einmal heraus, dass einige Szenen mit dem Superstar Khan in dieser Einöde gedreht werden sollen. Das ganze Dorf ist daraufhin natürlich total aus dem Häusschen und hofft auf Autogramme, Händedruck, Fotos oder gar eine kleine Nebenrolle in dem Film.
Als sich dann auch noch herausstellte und im Dorf herumspricht, dass Billu mit dem Superstar Khan sogar noch befreundet ist, ist der Teufel los und jeder will fortan auch mit Billu befreundet sein, um ggf. über ihn an Khan heranzukommen.
Das es dabei natürlich wie üblicherweise viel Herz und Schmerz gibt, und am Ende auch zu einem wirklich rührseeligen Happyend kommt, bedarf wohl keiner Erwähnung.
Die Musik, dessen Soundtrack ich mir natürlich auch zugleich in Kalkutta gekauft hatte, ist wirklich Klasse und läuft in meinem CC-Player rauf und runter.