Amélie wird gebeten, einen entlaufenen Hund zu suchen, was sie gerne tut. Kurze Zeit später ist aber auch noch ein Mensch, Edmond Volet, spurlos verschwunden. Bei der Scheune der Familie Bertrand wird er schwer verletzt gefunden, hier wurde er niedergeschlagen. Doch wer tut so etwas? Und woher kommen die ganzen falsch etikettierten Calvados-Flaschen, die seit Kurzem in ganz Saintlieux-sur-mer auftauchen und einen ekligen Fusel beinhalten. Fusel als Calvados getarnt, das bringt Remy Bass auf die Palme und so ermittelt er umso engagierter mit Marc und natürlich auch mit Amélie...
In jeder Reihe gibt es Folgen, die man nicht so schätzt und die eher seltener nochmal gehört werden als andere. Dass es schon die dritte Folge der jungen Reihe ist, stimmt nachdenklich, jedoch traut man dem Team vom Hörplanet einiges zu, so dass ein kleiner Ausrutscher entschuldigt wird.
Auf gerade einmal 46 Minuten ermittelt die junge Ordensschwester mit ihrem Krimi-Sinn diesmal. Der Fall ist eher ins Genre "Häkelkrimi" einzuordnen, aber es muss ja nicht immer und überall blutrünstig zugehen. Problem dieser Folge ist jedoch die Konstruiertheit, die leider deutlich zu tragen kommt und irgendwie ist man froh, wenn nach 46 Minuten Schluss ist. Schade. Denn bereits nach drei Teilen fühlt man sich sehr wohl im dem kleinen Ort der Bretagne, wozu die authentischen Geräusche und die Musik beitragen. Französisches Ambiente, engagierte Sprecher - super! Der Fall jedoch lässt diesmal zu wünschen übrig, das kann der Hörplanet eigentlich besser. Bleiben wir also neugierig, was Amélie, Remy und Marc in ihrem vierten Fall erleben...