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Bildung braucht Persönlichkeit: Wie Lernen gelingt
 
 
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Bildung braucht Persönlichkeit: Wie Lernen gelingt [Gebundene Ausgabe]

Gerhard Roth
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 354 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 4., Aufl. (Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608946551
  • ISBN-13: 978-3608946550
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.802 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Roth öffnet das Feld des Lernens also ganz weit. Anstrengungen gehören dazu und das immer noch verdächtigte Üben. Es wurde Generationen verleidet, weil dem Üben die Lust an der Ausübung genommen wurde... Nach der Lektüre des Buches von Gerhard Roth möchte man eine Revolution des Selbstverständlichen ausrufen." (Reinhard Kahl, Zeit Literatur, März 2011)

Kurzbeschreibung

Wissen, Bildung und Persönlichkeit: Der neue Gerhard Roth

Weiterbildung? Bringt nichts! Unternehmen investieren hohe Summen in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, nach zwei Monaten ist wieder alles beim Alten. Unser Schulsystem verschlingt Milliarden - Pisa hat gezeigt, was dabei herauskommt.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
67 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Gerhard Roth steht für bahnbrechende Werke. Dieser aktuelle Titel nun verspricht Neues und Provokatives. Also war für mich klar: Sofort kaufen und lesen. Nein, bereut habe ich das nicht. Sicher, es ließ sich einiges lernen. Aber insgesamt ist dieses Buch ein kleiner Wurf.

Auf der Plus-Seite stehen die fachliche Kompetenz des Autors und seine Neigung zu klaren Worten. Der Text ist systematisch aufgebaut. Literaturverzeichnis und Register erhöhen den Nutzen. Das Ganze liest sich durchgängig flüssig, manche Grundlagen zum Gehirn sind in einen Anhang verbannt.

Doch was wird inhaltlich geboten? Über viele Kapitel hinweg gibt Roth den Stoff eines Psychologie-Grundstudiums wieder. Dazu kommen die weitgehend bekannten Erkenntnisse aus der Gehirnforschung sowie Pädagogik-Konzepte. Im letzten Kapitel fließt alles zusammen. Dieses Zusammenführen war Roths Absicht. Sehr richtig stellt er jedoch selbst fest: Nichts davon ist originell.

Das Buch krankt an dem Widerkäuen bekannter Befunde und Argumente. Zugleich mangelt es an innovativen, radikalen, praxiserfahrenen Ideen. Wo bleibt etwa der internationale Blick? Beispielsweise die jüngst im GEO vorgestellten Erkenntnisse zu "Superlehrern" aus Schweden oder die Auseinandersetzung mit den chinesischen Drill-Methoden? Der Einfluss der Waldorf-, Montessori-, Jena-Plan etc. Konzepte auf die Argumentation fehlt. Ebenso wie Impulse aus der (eigenen) konkreten Lehrpraxis an Schulen, in Trainings oder Kindergärten.

Roth bietet empirische Belege für eine Schule, die weit entfernt ist von unserer Regelschule. Dies ist ein Verdienst, das hoffentlich schulpolitische Auswirkungen hat. Leser, die bereits sachkundig sind, erfahren leider wenig Neues. Immerhin erhalten sie ein nützliches Nachschlagewerk.
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42 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Lässt der Klappentext noch einigermaßen offen, was den Leser in diesem Buch erwartet, wird auf der Rückseite des Umschlags nicht mit Superlativen und Versprechen gespart. Denn dort wird, die Zeitschrift "Cicero" zitierend, Gerhard Roth als der wichtigste lebende deutsche Naturwissenschaftler bezeichnet, der die wichtigsten Fragen zum Thema Bildung, Persönlichkeit und Lernen beantwortet. Ob der 1942 in Marburg geborene Philosoph, Germanist, Musikwissenschaftler, Biologe, Zoologe und Professor für Verhaltenspsychologie nun tatsächlich der wichtigste deutsche Naturwissenschaftler ist, müssen andere beurteilen. Ich kann nur sagen, dass die wichtigsten Fragen zum Thema Bildung und Persönlichkeit auch nach der Lektüre seines Buches noch offen sind. Und warum dem so ist, erklärt Gerhard Roth selber, wenn er im zwölften Kapitel "Bessere Schule, bessere Bildung" darlegt, was Lehrende beachten sollten.

Lehrer müssen den Schülern Möglichkeiten bieten, konkrete Erfahrungen zu machen und Lernprozesse in soziale Situationen einbinden. Zudem sollte vorhandendes Vorwissen mobilisiert und erlernte Details mit dem Ganzen verbunden werden. Effektiver wird auch gelernt, wenn Informationen mit Erfahrungen und Bezug gebracht werden können. Das wiederum ist eher der Fall, wenn individuelle Kompetenzen berücksichtigt werden. All diese Ratschläge sind natürlich nicht neu und haben auch wenig mit Hirnforschung zu tun, wie Gerhard Roth selber betont. Aber da ohnehin nur wenige empirische Studien über die Wirksamkeit von didaktisch-pädagogischen Konzepten vorliegen, nimmt auch Gerhard Roth sich eine gewisse Narrenfreiheit heraus und leitet aus seinen langjährigen Erfahrungen im Schul- und Bildungswesen eine Art Theorie ab.

Auch wenn das Buch so angepriesen wird und einige Rezensenten die versprochenen Antworten offenbar entdeckten, muss eine wirklich fundierte Neurodidaktik erst noch erarbeitet und aufgeschrieben werden. Darauf weist Gerhard Roth ausdrücklich hin, wenn er seinen Lesern sagt, dass eine solche Theorie nur entstehen könne, wenn Didaktiker, Psychologen und Neurobiologen im Rahmen praxisorientierter Projekte zusammenarbeiten. Das wäre allerdings dringend notwendig, "sind doch die an Hochschulen betriebene Didaktik und Pädagogik für die Schulpraxis in großem Masse irrelevant, weil sie die von Psychologen und Neurobiologen gewonnenen Einsichten nicht aufnehmen oder sogar vehement ablehnen."

Ob Gerhard Roth von seinen Lesern auch wirklich verstanden wird, bezweifle ich. Denn in den ersten zehn Kapiteln bedient er sich einer Sprache, die mit Fachtermini gespickt ist und den Charakter einer Vorlesung für angehende Neurobiologen hat. Aber wie Roth selber schreibt, lassen sich erworbene Kenntnisse nur verankern, wenn der Stoff an bereits vorhandenes Wissen anschließen kann, das Arbeitsgedächtnis nicht überlastet wird, aktuelle Zusammenfassung dem Lernenden sagen, wo er steht und erläuternde Beispiele bzw. vertiefende Übungen die neuen Informationen festigen.

Die schwierige Verständlichkeit finde ich deshalb schade, weil Gerhard Roth zwar nicht mit den ersehnten Rezepten aufwarten kann, aber immerhin Klartext spricht, welchen Unsinn viele Geistes- und Sozialwissenschaftler, Motivationstrainer, Didaktiker, Pädagogen und Ratgeberliteraturverfasser über das menschliche Gehirn erzählen. Und auch die meisten von Gerhard Roths Vorschlägen für eine zeitgemäßere Schule hätten es verdient, ein großes Publikum zu erreichen. Dies gelingt zum Beispiel Manfred Spitzer sehr viel besser, von dem im Literaturverzeichnis nur gerade zwei Schriften aufgeführt sind.
Wer schon neurobiologische Vorkenntnisse mitbringt oder sich geduldig einliest, erfährt in diesem Buch, wie 'Persönlichkeit' definiert, geformt und verändert wird. Er wird in das Reich der Emotionen eingeführt, kann seine Kenntnisse über Lernen und Gedächtnisbildung auffrischen, bekommt mehr als nur eine Ahnung, was unter Intelligenz zu verstehen ist und weiß nach der Lektüre, wie Bedeutungen und Verstehen zustande kommen. Zudem gibt es ein eigenes Kapitel über Sprache, in dem spannende Eigenheiten dieser menschlichen Kommunikationsform erläutert werden.

Mein Fazit: Auch wenn Titel und Name des Autors ein großes Publikum anziehen, werden viele Leser nur schwer nachvollziehen können, worum es eigentlich geht und welche Relevanz das Vernommene für die Praxis hat. Denn Gerhard Roth setzt leider nur ansatzweise um, was er Lehrenden für eine effektive Wissensvermittlung empfiehlt. Das ist deshalb schade, weil damit das Vorurteil, die Neurobiologen hätten den Didaktikern und Pädagogen nichts zu sagen, bestätigt werden könnte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Uli P
Format:Gebundene Ausgabe
Gerhard Roth, peinlicherweise als "der wichtigste lebende deutschsprachige Naturwissenschaftler" vorgestellt (ich hätte glatt gedacht, Christiane Nüsslein-Vollhardt, Gerhard Ertl oder Peter Grünberg, um nur einige zu nennen, die mir vor Gerhard Roth einfallen, verdiene diesen Titel ...)unternimmt den lobenswerten Versuch, einer breiten Öffentlichkeit, und darunter wahrscheinlich vielen, die sich professionell um das Lernen bemühen, die neurobiologischen Grundlagen des Lernens nahe zu bringen und die Konsequenzen für den Schulalltag aufzuzeigen. Gelungen erscheint dieser Versuch indes nicht, zum Teil, entschuldbar, auf Grund des eher dürftigen Kenntnisstandes: Es ist eben nach wie vor nicht klar, wie Lernen tatsächlich funktioniert. Der Autor fasst neurobiologische Tatsachen mit deutscher Trockenheit zusammen (kein Vergleich zu dem Niveau der angelsächsischen divulgativ-wissenschaftlichen Literatur; siehe z.B. Steven Pinkers "how the mind works" oder "the blank sheat") ohne wirklich den Übergang von der biologischen Ebene auf die psychologische Ebene glaubwürdig zu schaffen. Deshalb gelingt es auch nicht, den Bogen zum Schulalltag zu schlagen, wenn man von der offensichtlichen, aber eben nicht neurobiologisch oder lernpsychologisch begründeten Abneigung gegen Gruppenarbeit (von der der Autor ein wohl eher älteres Modell beschreibt) oder der Binsenweisheit, dass der Informationsfluss regelmäßig unterbrochen werden muss, um den "Arbeitsspeicher" nicht zu überlasten (wobei die angegebene Aufmerksamkeitsspanne von drei Minuten wohl doch recht umstritten ist) absieht. Reformmodelle werden eher pauschal abgeurteilt, wenn nicht verunglimpft, wobei Jürgen Habermas (tatsächlich der wichtigste lebende deutsche Philosoph) auch eben mal über den Kamm geschert wird.
Fazit: trockene Lektüre ohne Erkenntnisgewinn, keine Praxisrelevanz - so ziemlich das Gegenteil des auf dem Waschzettel zu lesenden Anspruchs.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Solides Grundwissen, allgemeiner Ausblick.
Prof. Roth führt sehr gründlich an die Lernprozesse heran: In den ersten Kapiteln werden solide und gut nachvollziehbar die wichtigsten Grundlagen für das Lernen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Jan Kwietniewski veröffentlicht
Gutes Feedback
Dieses Buch habe ich als Geschenk erworben - von dem "Leser" habe ich ein gutes Feedback erhalten und er hat das Buch weiter empfohlen!!!!
Vor 11 Monaten von Michael Rautenberg veröffentlicht
Der Titel verspricht viel, der Inhalt ist eine sinnleere...
Sehr enttaeuschend!
Ich bin selbst Lehrer, Trainer und Coach und empfinde sehr leidenschaftlich ueber dieses Feld. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von frenchie veröffentlicht
Wie Persönlichkeit und Intelligenz entstehen
Psychologie, Pädagogik, Didaktik und Neurowissenschaft - kaum ein anderer Autor hat sich so intensiv für deren Vernetzung eingesetzt wie Gerhard Roth. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Rolf Dobelli veröffentlicht
Gutes Überblickswerk für alle, die mit Erziehung und Bildung...
Gerhard Roth gelingt es, in verständlicher Weise einen Überblick über Einsichten der Lehr-/Lernforschung aus Sicht von Neurobiologie und Psychologie zu geben. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Prof Dr Olaf-Axel Burow veröffentlicht
Einführung in die Forschungsergebnisse zum Thema Lernen und gibt...
"Wie Lernen gelingt" - darüber gut zu informieren verspricht das neue Buch des Neurobiologen und Bildungsforschers Gerhard Roth. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Winfried Stanzick veröffentlicht
So ein Mist
Ich habe vor kurzem einen Zeitungsartikel ueber Kinder und Lernen gelesen und es fuer eine gute Idee gehalten, dieses Buch zu bestellen.
So ein Mist. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von stini2370 veröffentlicht
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