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Das Bildnis des Dorian Gray
 
 
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Das Bildnis des Dorian Gray [Gebundene Ausgabe]

Oscar Wilde , Ulrich Horstmann , Ingrid Rein
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (141 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1992)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150107458
  • ISBN-13: 978-3150107454
  • ASIN: 3150250080
  • Größe und/oder Gewicht: 16,1 x 10,3 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (141 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.400.047 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Für den Maler Basil Hallward verkörpert Dorian Gray die unvergleichliche Muse, die ihm als Künstler zu voller Blüte verhilft und ihm Genialität einflößt. Lord Henry erscheint dieser anmutige Jüngling wie ein hohles Gefäß von vollendeter Form, das darauf wartet, geöffnet und von Leben erfüllt zu werden. Basil betet Dorian als den Inbegriff von Aufrichtigkeit, Tugend und vollendeter Schönheit an. Für Lord Henry ist er hauptsächlich ein sehr interessantes Experiment.

Von der Ausstrahlung seines jungen Freundes geblendet und ihm völlig ergeben, überschüttet Basil ihn mit einer Flut an Komplimenten. Scharfzüngig, mit herrlich extremen Aussagen und provozierenden Thesen, versetzt Lord Henry den noch schlummernden Geist Dorians mit seinen paradoxen Philosophien in Aufruhr. Basil, von Dorians scharlachroten Lippen, den goldenen Haarwellen und den weiten blauen Augen betört, versucht, seine einzigartige Schönheit in einem großen Kunstwerk zu verewigen. Lord Henry, von seiner Unwissenheit und Formbarkeit angetan, verhilft ihm mit messerscharfem Geist und hypnotischer Redegewandtheit zu einer zweifelhaften Bewußtheit.

Dorian Gray erschauert, als er sich auf dem fertiggestellten Gemälde erblickt, und in seinem Entzücken über sich selbst richtet er einen wahnwitzigen und folgenschweren Wunsch an das Universum: Möge er in Wirklichkeit immer so jung und schön bleiben wie auf diesem Porträt. Stattdessen solle das Bild für ihn altern. Sein Gebet wird auf mystische Weise erhört. Dorian, vergiftet durch den schlechten Einfluß von Lord Henry und eines Romans, den dieser ihm zu lesen gibt, gerät immer mehr zum Opfer seiner innersten Abgründe. Nach außen hin bleibt er makellos, doch sein Porträt, das er voller Furcht vor Entdeckung in einem verstaubten Zimmer auf dem Dachboden versteckt, offenbart ihm die Verfehlungen seiner Seele erbarmungslos und auf gräßlichste Weise.

Verschleiert, wie es zu Oscar Wildes Zeiten nur möglich war, schwingt das Thema der Homosexualität mit. Viel dreht sich um männliche Schönheit und Jugend, um die zweifelhafte Moral der Gesellschaft, um verborgene Sünden und geheimnisvolle Anziehungskräfte und um schwerwiegende Gefühle von Schuld.

Wildes einziger Roman ist ein Werk von großer Eigenart, geschrieben in der für Wilde typischen blumigen und äußerst kunstvollen Sprache, voller gewagter und tiefgründiger Spekulationen um die Doppelnatur der menschlichen Seele und um das mysteriöse Wechselspiel zwischen Kunst und Leben. In ihm spielt das Reale mit dem Irrealen. Es beschreibt die Tragödie um den Identitätsverlust einer dekadenten Seele. --Daphne Unruh -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 30.11.2000
Da ist wirklich was los, im Wilde-Jahr 2000, resümiert Dirk Knipphals, aber unter den vielen Neuausgaben lohnt sich die des Dorian Gray wirklich. Denn J.W. Rademacher hat die Erstfassung ediert, die vor der ersten Buchausgabe in einer Zeitschrift erschien. In ihr kommen die "homosexuellen Aspekte der Handlung und der Figuren" stärker raus - und gerade dadurch tritt der Aspekt zurück, so Knipphals, denn er ist jetzt eben "ganz selbstverständlich". Fünf Kapitel aus der Buchfassung, ein Zugeständnis Wildes an zeitgenössische "Melodramatik", fallen weg. Die hätten aber zumindest in den Anhang der neuen Edition gehört, moniert der Rezensent.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
1891 festigte der englische Schriftsteller Oscar Wilde mit seinem "Bildnis des Dorian Gray" seinen bis heute unverblassten Ruhm als begabter Schriftsteller, aber auch als "Enfant terrible" der aristokratisch-literarischen Szene.
Er erweist sich in diesem Buch als ungeheuer lustvoller Formulierer von BonMots, als unerschrocken-ehrlicher Beobachter und entlarvt in diesem Buch die hohle Welt des schönen Scheins!

Mit diesem Buch verewigte Oscar Wilde die selbstbezogen-gefühllose Spezies der "Dandys" -- ein Kunstbegriff, der durch Dorian Gray seine literarische Entsprechung fand. Er löste damit im Upperclass-London einen Boom aus, dem er selbst als "Trendsetter" Vorschub leistete.

Der Maler Basil Hallward portraitiert den jugendlich-frischen, unverbrauchten Dorian Gray. Er verfällt seiner unschuldigen Jugend und bannt alle diese Attribute so kunstvoll auf die Leinwand, dass Dorian fortan nur einen Wunsch hat: Das Portrait möge an seiner Statt altern, er selber sich seine jugendliche Ausstrahlung bewahren. Dieser Wunsch wird schließlich Wirklichkeit und Dorian Gray erfährt zukünftig, wie schrecklich es sein kann, eigentlich unmögliche Wünsche erfüllt zu bekommen. Dorian ist kein Held, dem Einfluss seines Freundes Lord Henry Wotton, der völlig skrupellos ist, komplett ausgeliefert.
Er lebt wüst und langweilt sich dennoch, macht sich - trotz seines blendenden Aussehens - viele Feinde und lebt fortan in der Furcht, an diesem Portrait seine eigene Verschlagenheit und charakterlichen Defizite ablesen zu können wie in einem Buch. So wird der Tausch zunehmend zur Bürde...

Anfangs las ich das Buch mit Anteilnahme, aber doch in der Gewissheit, einen Klassiker vor mir zu haben, den man heute eben als eine Geschichte des ausgehenden 19. Jahrhunderts liest, ohne Bezüge zur aktuellen Gegenwart. Je mehr ich in der Geschichte voran kam, drängte sich mir jedoch auf, dass in vielfacher Hinsicht Oscar Wildes bekanntestes Buch auch heute noch drängend modern ist. Viele Menschen leben ihr Leben wie auf einer Bühne, statt Authenzität zählt Aus- und Ansehen -- spätestens bei diesem Gedanken, ließ mich die Geschichte des Dandys nicht mehr los.
Große Literatur und ein Spiegel, in den wohl niemand wirklich gerne hineinblickt!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zu Recht ein Klassiker 17. Mai 2006
Von M. Barth
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Buch das begeistert und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Es braucht ein Weilchen bis man sich eingelesen hat, denn die Gespräche mit Lord Henry sind sehr sarkastisch und zynisch und trotzdem manchmal so Wahr. Die teilweise sehr philosophischen Phasen regen zum nachdenken an. Die Geschichte gewinnt dann aber an Spannung und dringt tief in die Abgründe der menschlichen Psyche ein. Die Charaktere der Figuren sind gut herausgearbeitet und doch lässt Herr Wilde dem Leser den Freiraum für eigene Interpretationen. Die Idee mit dem Bildnis der Unsterblichkeit ist schlicht genial und eröffnet der Fantasie neue Dimensionen.
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53 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
... ich würd sie alle vergeben. Dorian Gray nimmt vorweg, was heute alle Welt tut oder tun würde. Was passiert, wenn ich tun und lassen kann was ich will ( Opium, Frauen, Absinth damals, Kokain, Party und Sex heute) und man siehts mir nicht an! Was ist wenn ich niemals altern würde? Früher eine Faustscher Pakt mit dem Teufel, heute die Schönheits-OP machen's möglich.

Dorian Gray, ein schöner junger Mann lässt sich von einem Maler porträitieren. Als er sein Bildnis erblickt, wünscht er sich, sein Körper und sein Gesicht würden niemals altern, sondern an deren Stelle das Gemälde. Der Pakt mit dem Teufel nimmt seinen Lauf, als Dorian nach einer grausamen Beendigung einer Liebesbeziehung entdeckt, dass sein Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Er lebt unaussprechliche Sünden aus und altert nie, was ihm die gesellschaftliche Anerkennung und Gemeinschaft garantiert.

Wilde versteht es, exotische Redewendungen und Beschreibungen mit sündigen Gedanken zu verbinden. Auch wenn heute Liebe und Laster kaum mehr noch Sünden sind, läßt einen das Buch nicht mehr los. Der überraschende Schluss setzt dem Buch ein Denkmal. Zu recht ein immer und immer wieder gelesener und verfilmter Klassiker.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Ein Klassiker der besonderen Art.
Dieses Buch gehört zu Recht zu den meistgelesenen dieser Welt. Oscar Wildes Art zu schreiben ist für mich ein besonderes Vergnügen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Rhoxanne veröffentlicht
Weltklasse
Nicht umsonst wurde der einzige Roman von Oscar Wilde in über 20 Sprachen seit seiner Eindeutschung 1901 übersetzt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Herbstkind veröffentlicht
Tolles Buch. Viele Gramatik- und Rechtschreibfehler
Das Buch an sich ist super! Es hat mir durchgängig Spaß gemacht, es zu lesen. Es enthält ein paar Brocken französich, sowie Fremdwörter, die man aber... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von M. Dobbeck veröffentlicht
Ein Meisterwerk der Literatur
Es ist und bleibt ein Meisterwerk der Literatur, dass ich jedem nur nahe legen kann. Es versetzt den Leser zurück in ein Jahrhundert, in dem noch wert auf Stil und gutes... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Griffin veröffentlicht
Das Bildnis des Dorian Gray-Rezension
Der einzige wirkliche Roman von Oskar Wilde, der sont nur Kurzgeschichten und Theaterstücke schrieb,erschien 1891. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Ludmillily veröffentlicht
Ganz nette Geschichte
Neben Dorian Gray spielt sein Freund Lord Henry die Hauptrolle in dem Buch. Der selbstbewußte Lord Henry beeinflusst zum Spaß den jungen und sehr naiven Dorian mit... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von T-S veröffentlicht
Keine Spur von Angestaubtsein
Was hatte Oskar Fingal O'Flahertie Wills Wilde nicht alles für einen Ärger: mit den Gerichten (über 2 Jahre Gefängnis, der Homosexualität für schuldig... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Marmaid veröffentlicht
ein klassiker, der wunderbar in unsere zeit passt
hedonismus und die starke orientierung an dem "glatten aeusseren" sind nun wirklich themen unserer heutigen zeit. - daher ist dieses buch sehr aktuell. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von sharazad veröffentlicht
Das Buch ist ein Klassiker?
Voller Erwartung habe ich dieses Buch gelesen, auf Englisch, habe gedacht, dass sich so viele nicht irren können und mich darauf gefreut. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Lina veröffentlicht
tolles Buch, nur nicht in dieser Ausgabe
Dorian Gray ist schön. Ein unschuldiger, naiver junger Mann, dessen Antlitz so vollkommen ist, dass es andere in seinen Bann zu ziehen vermag. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von lesezimmerchen veröffentlicht
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