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Das Bildnis des Dorian Gray
 
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Das Bildnis des Dorian Gray [Kindle Edition]

Oscar Wilde
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (252 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

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Für den Maler Basil Hallward verkörpert Dorian Gray die unvergleichliche Muse, die ihm als Künstler zu voller Blüte verhilft und ihm Genialität einflößt. Lord Henry erscheint dieser anmutige Jüngling wie ein hohles Gefäß von vollendeter Form, das darauf wartet, geöffnet und von Leben erfüllt zu werden. Basil betet Dorian als den Inbegriff von Aufrichtigkeit, Tugend und vollendeter Schönheit an. Für Lord Henry ist er hauptsächlich ein sehr interessantes Experiment.

Von der Ausstrahlung seines jungen Freundes geblendet und ihm völlig ergeben, überschüttet Basil ihn mit einer Flut an Komplimenten. Scharfzüngig, mit herrlich extremen Aussagen und provozierenden Thesen, versetzt Lord Henry den noch schlummernden Geist Dorians mit seinen paradoxen Philosophien in Aufruhr. Basil, von Dorians scharlachroten Lippen, den goldenen Haarwellen und den weiten blauen Augen betört, versucht, seine einzigartige Schönheit in einem großen Kunstwerk zu verewigen. Lord Henry, von seiner Unwissenheit und Formbarkeit angetan, verhilft ihm mit messerscharfem Geist und hypnotischer Redegewandtheit zu einer zweifelhaften Bewußtheit.

Dorian Gray erschauert, als er sich auf dem fertiggestellten Gemälde erblickt, und in seinem Entzücken über sich selbst richtet er einen wahnwitzigen und folgenschweren Wunsch an das Universum: Möge er in Wirklichkeit immer so jung und schön bleiben wie auf diesem Porträt. Stattdessen solle das Bild für ihn altern. Sein Gebet wird auf mystische Weise erhört. Dorian, vergiftet durch den schlechten Einfluß von Lord Henry und eines Romans, den dieser ihm zu lesen gibt, gerät immer mehr zum Opfer seiner innersten Abgründe. Nach außen hin bleibt er makellos, doch sein Porträt, das er voller Furcht vor Entdeckung in einem verstaubten Zimmer auf dem Dachboden versteckt, offenbart ihm die Verfehlungen seiner Seele erbarmungslos und auf gräßlichste Weise.

Verschleiert, wie es zu Oscar Wildes Zeiten nur möglich war, schwingt das Thema der Homosexualität mit. Viel dreht sich um männliche Schönheit und Jugend, um die zweifelhafte Moral der Gesellschaft, um verborgene Sünden und geheimnisvolle Anziehungskräfte und um schwerwiegende Gefühle von Schuld.

Wildes einziger Roman ist ein Werk von großer Eigenart, geschrieben in der für Wilde typischen blumigen und äußerst kunstvollen Sprache, voller gewagter und tiefgründiger Spekulationen um die Doppelnatur der menschlichen Seele und um das mysteriöse Wechselspiel zwischen Kunst und Leben. In ihm spielt das Reale mit dem Irrealen. Es beschreibt die Tragödie um den Identitätsverlust einer dekadenten Seele. --Daphne Unruh

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 30.11.2000
Da ist wirklich was los, im Wilde-Jahr 2000, resümiert Dirk Knipphals, aber unter den vielen Neuausgaben lohnt sich die des Dorian Gray wirklich. Denn J.W. Rademacher hat die Erstfassung ediert, die vor der ersten Buchausgabe in einer Zeitschrift erschien. In ihr kommen die "homosexuellen Aspekte der Handlung und der Figuren" stärker raus - und gerade dadurch tritt der Aspekt zurück, so Knipphals, denn er ist jetzt eben "ganz selbstverständlich". Fünf Kapitel aus der Buchfassung, ein Zugeständnis Wildes an zeitgenössische "Melodramatik", fallen weg. Die hätten aber zumindest in den Anhang der neuen Edition gehört, moniert der Rezensent.

© Perlentaucher Medien GmbH

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Das Bildnis des Dorian Gray
OT The Picture of Dorian Gray OA 1890 DE 1925Form Roman Epoche Moderne
In seinem einzigen Roman treibt Oscar Wilde das Thema des ästhetischen Hedonismus auf die Spitze und distanziert sich zugleich davon, sodass der Roman auch ein Zeugnis seines künstlerischen Selbstverständnisses in der späteren Schaffensphase darstellt. Der reine Ästhetizismus der von Wilde mitinitiierten Literatur der Dekadenz wird hier in Frage gestellt und letztlich verneint – das Schicksal Dorian Grays ist die Geschichte eines unaufhaltsamen menschlichen Niedergangs.
Inhalt: Der Maler Basil Hallward malt das lebensechte Porträt des außergewöhnlich schönen Jünglings Dorian Gray, den er leidenschaftlich anbetet. Voll unterdrückter Eifersucht muss er mit ansehen, wie sein Freund, der zynische Lord Henry Wotton, ihm Dorian zunehmend entfremdet. Von Lord Henry verführt, gibt sich Dorian skrupellos den sinnlichen Genüssen und Versuchungen des Lebens hin. Von seiner Verlobten, der jungen Schauspielerin Sibyl Vane, trennt er sich nach einer missglückten Theatervorstellung, da sie ihn in seinen künstlerischen Erwartungen enttäuscht hat. Daraufhin nimmt sie sich das Leben. Am Morgen danach zeigt das Porträt Dorians einen ersten »Anflug von Grausamkeit um den Mund« und ihm wird klar, dass sein narzisstischer Wunsch in Erfüllung gegangen ist, statt seiner möge das Bild altern.
Dorian erweist sich als verhängnisvoll für alle, die sich mit ihm abgeben, und sein völlig ruinierter Ruf macht ihn gesellschaftlich unmöglich. Doch seine äußere Erscheinung bleibt stets jung und schön, während das in einem Dachzimmer verborgene Porträt zunehmend die Spuren seines zutiefst unmoralischen Lebenswandels zeigt. In einer plötzlichen Aufwallung des Hasses ersticht er eines Abends Basil Hallward, den Schöpfer des verräterischen Porträts.
Immer stärker sehnt sich Dorian nach der Reinheit seiner Jugend zurück; er will ein neues Leben beginnen und mit dem Bild den Beweis seiner Laster zerstören. Als er jedoch mit einem Messer die Leinwand durchsticht, tötet er sich selbst. Seine Diener finden »an der Wand ein herrliches Porträt ihres Herrn, wie sie ihn zuletzt gesehen hatten, in dem ganzen Zauber seiner unvergleichlichen Jugend und Schönheit. Auf dem Boden lag ein toter Mann im Gesellschaftsanzug mit einem Messer im Herzen. Er war welk, runzlig und Abscheu erregend von Angesicht. Erst als sie die Ringe untersuchten, erkannten sie, wer es war«.
Wirkung: Mit Das Bildnis des Dorian Gray brachte Wilde durch seine symbolisch-allegorisch überhöhte Schreibweise und die Konzentration auf wenige Gestalten die Entwicklung des nachviktorianischen Romans in England voran und beeinflusste zahlreiche Romanautoren des 20. Jahrhunderts. Impressionistische Stimmungsbilder wechseln mit typisch wildeschen geistreichen Dialogen, die zum Erfolg des Romans beigetragen haben. Immer wieder wurden die autobiografischen Bezüge diskutiert, immer wieder wurde Wilde mit seinen Figuren gleichgesetzt, angestoßen durch seine eigene Äußerung: »Basil Hallward, das bin ich, wie ich zu sein glaube; Lord Henry, wie die Welt mich sieht; Dorian, wie ich gern wäre – zu anderen Zeiten, vielleicht«.
Alle drei Figuren enthalten Elemente ihres Schöpfers, doch wird keine idealisiert: weder der idealistische Künstler Basil noch der spöttisch-distanzierte Dandy Lord Henry und auch nicht der hemmungslosen Ästhet Dorian, deren Lebensentwürfe alle zum Scheitern verurteilt sind. In der tödlichen Auflösung des Doppelgängermotivs verdeutlicht Wilde gleichnishaft die Vorrangstellung der seelischen Unversehrtheit gegenüber der rein körperlichen Schönheit, der Wirklichkeit gegenüber dem künstlerischen Schein. E. H.

Pressestimmen

»Endlich liegt dieser Roman in einer glanzvollen Neuübersetzung vor. Dem vielfach preisgekrönten Übersetzer Eike Schönfeld ist es gelungen, die sprachlichen Finessen und Bonmots, die brillanten Dialoge Oscar Wildes in ein zeitgemäßes Deutsch zu übertragen. Ein wahres Lesevergnügen, das einlädt, dieses Meisterwerk zu entdecken.«
queer.de 24.03.2014



»Eike Schönfeld ist eine Modernisierung gelungen, die den Roman wieder lesenswert macht. Sie ist so gut, dass man sie allein als Grund nennen kann, das Buch wieder einmal oder auch zum ersten Mal zu lesen....Gelungen auch der Umschlag, der goldenes Jugendstil-Ornament nutzt, ohne kitischig zu wirken.«
Dandy Club



»Der Neuübersetzung von Schönfeld gelingt eine behutsame Modernisierung der Erzählpassagen wie auch der pointierten Dialoge, wobei Charme und Esprit des Originals unangetastet bleiben, ja die zahlreichen Aphorismen und Bonmots sogar an Prägnanz gewinnen. Die Neuauflage ist daher auch denjenigen Leserinnen und Lesern zu empfehlen, die den Roman bereits in einer anderen Übersetzung gelesen haben.«
Yvette Rode, literaturkritik.de 05.06.2014

Kurzbeschreibung

Atmosphärisches Hörspiel von TITANIA MEDIEN, ausgezeichnet mit dem Hörspiel-Award in Gold als "Bestes Hörspiel-Label" 2004, 2005 und 2006.

Teil 01: London in den 1890er Jahren: Basil Hallward, ein talentierter Maler, verliebt sich in den jungen Dorian Gray und will seine faszinierende Jugend und Schönheit in einem Portrait festhalten. Dorian, durch den Anblick seiner selbst hingerissen, äußert den kühnen Wunsch, dass er nie altern, sondern das Bild dieses Schicksal auf sich nehmen solle. Dafür wäre er sogar bereit, seine Seele zu opfern...

Teil 02: London in den 1890er Jahren: Dorian Gray gibt sich, verführt durch den charismatischen Lord Henry Wotton, ganz den sinnlichen Gelüsten eines zügellosen Lebens hin und verfällt in einen Strudel der Leidenschaften. Doch weder die Zeit noch die Exzesse zeigen Spuren auf seinem jugendlichen Antlitz. Einzig sein Portrait verändert sich auf eigentümliche Weise...

Mit den bekannten Stimmen von David Turba, Tom Vogt, Axel Malzacher, Hasso Zorn, Ulrike Möckel, Regina Lemnitz, Marianne Lutz, Melanie Pukaß, Dennis Schmidt-Foß, Kristine Walther, Cathlen Gawlich, Lutz Mackensy, Engelbert von Nordhausen, Andreas Mannkopff, Bodo Wolf, Uschi Hugo, Simon Jäger, Tobias Nath, Tommy Morgenstern und Dagmar von Kurmin. Die Hörspiel-Reihe "Gruselkabinett" wurde mit dem Hörspiel-Award in Gold als "Beste Serie" ausgezeichnet.

Ca. 152 Minuten Spieldauer.

Kurzbeschreibung

Bei diesem Werk handelt es sich um eine urheberrechtsfreie Ausgabe.
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Der Verlag über das Buch

»Geschrieben in der für Wilde typischen blumigen und kunstvollen Sprache arrangiert ›Das Bildnis des Dorian Gray‹ ein spannendes und zugleich mysteriöses Wechselspiel zwischen Kunst und Leben« Cruiser

Klappentext

Die faszinierende Geschichte vom Dandy, der eine Art Teufelspakt eingeht, damit statt seiner selbst sein gemaltes Porträt altere und er grausam daran zugrunde geht. Oscar Wildes einziger Roman, der bei seinem Erscheinen einen Skandal auslöste, spielt im Spannungsfeld zwischen Kunst und Wirklichkeit, zwischen Schönheit und Sittlichkeit. Dieses Thema der europäischen Dekadenz war auch Wildes ureigenster Konflikt.

Klappentext

Oscar Wilde (1854-1900), einer der bedeutendsten Autoren des europäischen Fin de siècle, errang Weltruhm mit dem Roman Das Bildnis des Dorian Gray (1891), der Geschichte eines Genußmenschen, der sein Leben zum ästhetischen Kunstwerk machen möchte und darüber tiefster Verzweiflung anheimfällt. Dorian, ein reicher und schöner junger Mann, wird von der faszinierenden Persönlichkeit Lord Henry Wottons, eines geistreich-zynischen Dandys, unwiderstehlich angezogen und macht sich dessen Hedonismus zueigen. Er fängt an, sein Leben frei von moralischen Bedenken zu führen, treibt seine Geliebte in den Selbstmord, als sie ihm lästig fällt, und gerät immer tiefer ins Verderben. Trotz all seiner Ausschweifungen bleibt er jung und schön; doch das Bildnis, das ein Maler von dem Zwanzigjährigen geschaffen hat, verändert sich und spiegelt Dorians seelischen und körperlichen Verfall wider.

Wildes Kunst, pointierte Dialoge zu schreiben, erreicht im Bildnis des Dorian Gray ihren Höhepunkt, und verschwenderisch sind darin funkelnde Aphorismen, Sentenzen und Paradoxe ausgestreut. Unter der glänzenden Oberfläche geistreicher Provokationen geht es indessen um die Frage menschlicher Verstrickung und Schuld.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Eike Schönfeld, geboren 1949, übersetzt seit über 25 Jahren aus dem Englischen, u.a. Vladimir Nabokov, J. D. Salinger, Jeffrey Eugenides, Joseph Conrad, Katherine Mansfield, Martin Amis, Richard Yates, Sherwood Anderson und Charles Darwin. Für diese Übersetzungen wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. 2004 mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis, 2009 mit dem Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse und zuletzt mit dem Christoph Martin-Wieland Preis 2013.

Oscar (Fingal O’Flahertie Wills) Wilde wurde am 16. Oktober 1854 in Dublin als Sohn des Arztes William Wilde und der Dichterin Jane Francesca Elgee geboren. Er studierte klassische Literatur am Trinity College in Dublin und am Magdalen College in Oxford. 1879 ging er nach London, wo er sich bald durch seinen extravaganten Lebensstil und seine rhetorische Gewandtheit einen Namen machte. Nach Reisen in die USA, nach Kanada und Frankreich arbeitete Wilde zunächst für verschiedene Zeitungen als Lektor und Herausgeber. Seit 1884 mit Constance Lloyd verheiratet, schrieb und veröffentlichte er 1888 für seine eigenen Kinder die Märchensammlung The Happy Prince and Other Tales. In den folgenden Jahren entstanden weitere Erzählungen (wie The Picture of Dorian Gray, 1891) und zahlreiche Bühnenstücke (wie The Importance of Being Earnest, 1895), die außerordentliches literarisches und gesellschaftliches Aufsehen erregten. Auf dem Höhepunkt seines Erfolges stürzte ihn dann jedoch der Skandal um das langjährige Verhältnis mit Lord Alfred Douglas in den Ruin. Wilde verlor eine Verleumdungsklage gegen Douglas Vater, der ihn der Sodomie bezichtigt hatte, und wurde selbst in einem Strafprozeß wegen Unzucht zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis in Reading floh er vor der gesellschaftlichen Ächtung unter falschem Namen nach Paris. Völlig mittellos starb er hier am 30. November 1900.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Zum Ubersetzer Johannes Gaulke: Johannes Gaulke wurde im Jahre 1869 in der Pommerschen Garnisions- und Hafenstadt Kolberg (heute Kołobrzeg in der polnischen Woiwodschaft Westpommern) an der Ostsee geboren. Nach seiner Schulzeit und einem längeren Aufenthalt in New York arbeitete er in Berlin als Übersetzer, Dramatiker, Essayist und Redakteur des "Magazin für Literatur". Er war Stirnerianer – nach dem deutschen Philosophen Max Stirner – und ein enger Freund des politisch aktiven Schriftstellers und Anarchisten Erich Kurt Mühsam. Gaulke war Teil des intellektuellen Disputs seiner Zeit. Seine Übersetzung des im viktorianischen England als anrüchig geltenden Werks "The Picture of Dorian Gray" von Oscar Wilde erschien unter dem Titel "Dorian Gray" erstmalig 1901 beim Verlag Max Spohr in Leipzig. Als erster und lange Zeit einziger deutscher Verleger veröffentlichte Spohr Publikationen rund um das Thema Homosexualität. Gaulkes "Dorian Gray" war folglich die erste verlegte deutschsprachige Übersetzung des englischen Originals. Auf der Unterschriftenliste einer Petition gegen den §175 des Reichsstrafgesetzbuches, nach dem "widernatürliche Unzucht unter Männern" mit bis zu zehn Jahren Zuchthaus bestraft werden konnte, steht der Name Johannes Gaulke an erster Stelle. Vermutlich veröffentlichte der homosexuell veranlagte Gaulke unter dem Pseudonym "Dr. Ludwig E. West" schon früh brisante Schriften zu den Themen Prostitution und Homosexualität. Die Beweisführung diesbezüglich fasst J. Edgar Bauer 2003 in einem Beitrag für das Schwule Museum in Berlin zusammen: "Wests und Gaulkes Schriften haben nicht nur ähnliche Titel und beschäftigen sich mit demselben Thema, sondern weisen sogar stilistische Ähnlichkeiten auf, die bis in die Details von begrifflichen Eigentümlichkeiten reichen…" Gaulkes Spuren verlieren sich im Jahre 1938. Zeitpunkt und Ort seines Todes sind unbekannt.
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