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Bilderwissen: Die Anschaulichkeit naturwissenschaftlicher Phänomene
 
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Bilderwissen: Die Anschaulichkeit naturwissenschaftlicher Phänomene [Gebundene Ausgabe]

Martin Kemp
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
  • Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 1 (25. März 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832171398
  • ISBN-13: 978-3832171391
  • Größe und/oder Gewicht: 28,4 x 24 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 111.485 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Martin Kemp
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein ungewöhnliches Buch: Es richtet sich an Menschen, die sich sowohl für darstellende Kunst im weitesten Sinne als auch für Naturwissenschaften interessieren. Was haben die beiden miteinander zu schaffen, wird man sich fragen -- sind es nicht Domänen, die einander bestenfalls mit Ignoranz begegnen? Doch hier belehrt uns Martin Kemp, Professor für Kunstgeschichte in Oxford, eines Besseren. Der wissenschaftliche Horizont einer Epoche und ihr künstlerischer Ausdruck sind für ihn nur zwei Aspekte eines Gesamtbildes des menschlichen Geistes im Wandel der Geschichte.

Das wird schon im ersten der vielen Beispiele -- der Mona Lisa -- überraschend deutlich: Wer hätte gedacht, dass sich bei da Vincis bekanntem Werk jeder gemalte Effekt auf ein Naturgesetz gründet, von dem Maler ganz bewusst eingesetzt? Doch nicht nur um berühmte Gemälde aus alten Zeiten geht es hier, sondern ganz allgemein um die Macht der Bilder bis in unsere Zeit hinein. Ob Aufnahmen von Wasserspritzern mithilfe von hoch entwickelter Technik, im Computer nachbearbeitete Mammografien oder Porträts berühmter Wissenschaftler -- unser geistiger Horizont sowie der herrschende Zeitgeist drücken sich in Bildern aus, in einem komplexen Geflecht aus wechselseitiger Beeinflussung, wie Kemp eindrucksvoll darstellt.

Die einzelnen Kapitel des Bandes sind seit 1998 in der renommierten Fachzeitschrift Nature als Folge von Essays erschienen. Wunderschön umgesetzt sind sie hier: Was den Leser erwartet, ist keine Bilderflut. Stattdessen begleiten jeden Essay eine oder zwei zentrale Abbildungen. Sie sind in brillanter Qualität gedruckt und in dem großformatigen Band von großzügigem weißen Rand umgeben. So lädt jedes Kapitel zum Verweilen ein, zum Genießen und zur Reflexion über den vielschichtigen Text. Ein intellektueller und ästhetischer Hochgenuss -- für alle, die über den eigenen Tellerrand hinausblicken wollen. --Birgit Will

Kurzbeschreibung

Bilder bestimmen unsere Weltsicht. Von den Benutzeroberflächen unserer digitalen Programmwelten bis zur grafischen Veranschaulichung politischer Entscheidungen am Wahlabend – niemals zuvor hatte das Bild bei der Vermittlung von Wissen einen solchen Stellenwert. In den aktuellen Diskussionen wird deshalb der Ruf nach Aufklärung, nach kritischer Analyse dieser Bilderflut immer größer. Die Kunsthistorik betreibt wie kein anderer Wissenschaftszweig die Analyse von Inhalt und Formen der Bilder. Erstmals hat einer ihrer renommiertesten Vertreter, der in Oxford lehrende Kunsthistoriker Martin Kemp, die Initiative ergriffen und sich in die Welt der Naturwissenschaften eingemischt. Von Leonardos Zeichnungen bis zu physikalischen Modellen des Atomzeitalters: Kemp beobachtet in einer seit 1998 in der Zeitschrift »Nature« erscheinenden Essayfolge, wie die Naturwissenschaft von der Verbildlichung ihrer Forschung abhängig ist und dass das mit neutralen Formen überzeugend wirkende Modell ebenso wie die unüberbietbar sachlich erscheinende Grafik kritisch zu analysieren sind. Die chronologisch geordneten Artikel sind ein Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Macht der Bilder. Gleichzeitig bieten Sie Kunstinteressierten neue Einblicke in naturwissenschaftliche Phänomene – ein Buch, das sich innovativ zwischen den Disziplinen und damit in einem Bereich bewegt, der den Fortschritt der Wissenschaft im 21. Jahrhundert befördern wird.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch brachte mir der Bote zusammen mit Henschels "Die wirrsten Grafiken der Welt" ins Büro. Und krasser könnten die Gegensätze kaum sein. Während die Clip-Art-Fetischisten und Power-Point-Freaks zur ästhetischen Umweltverschmutzung beitragen, zeigt uns Martin Kemps Buch eindrücklich, dass Anschaulichkeit mit der Liebe zum Objekt zusammenhangen muss. Der wunderschön gestaltete und gedruckte Band aus dem DuMont-Verlag erscheint gerade zur richtigen Zeit, um dieser unheilvollen Entwicklung Einhalt zu gebieten. Je grösser die Bilderflut wird, desto wichtiger ist die Diskussion um das Bild. Die chronologisch geordneten Artikel erlauben nebst dem Kunstgenuss auch Einblicke in naturwissenschaftliche Phänomene. Der renommierte Kunsthistoriker beschreibt sein Anliegen so: "Es ging mir darum, tiefer liegende Strukturen zu betrachten, die in manchen Arten von Kunst und manchen Arten von Wissenschaft gemeinsam Ausdruck finden." Dies hat er fraglos erreicht, indem der aus Tausenden von Bildern Exemplarisches auswählte und ihnen tiefsinnige und dennoch verständliche Texte zur Seite stellte. Wer bei Kemps Expeditionen dabei sein will, muss etwas tiefer als sonst in die Tasche greifen. Aber die Investition lohnt sich.
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