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BilderbuchMenschen. Tätowierte Passionen 1878-1952
 
 
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BilderbuchMenschen. Tätowierte Passionen 1878-1952 [Gebundene Ausgabe]

Oliver Ruts , Andrea Schuler , Herbert Hoffmann
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
  • Verlag: Memoria Pulp; Auflage: 1 (2002)
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • ISBN-10: 392967033X
  • ISBN-13: 978-3929670332
  • Größe und/oder Gewicht: 33,2 x 25 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.491.403 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der opulente Bildband wird den Namen Herbert Hoffmann über die Tätowierszene hinaus auch bei jenen bekannt machen, die sich für Photokunst und deutsche Nachkriegsgeschichte interessieren."
(TÄTOWIER MAGAZIN, April 2002)
"Insbesondere die Tatsache, daß in jener Zeit das Tätowieren noch etwas Anderes darstellte als die heutzutage bekannte und weitverbreitete Massenproduktion, macht das liebevoll aufgemachte Buch zu einem 'Must-have' in der Hausbibliothek."
(UNCLESALLYS, Berliner Szenemagazin, Juni 2002)

TÄTOWIER MAGAZIN, April 2002

Der opulente Bildband wird den Namen Herbert Hoffmann über die Tätowierszene hinaus auch bei jenen bekannt machen, die sich für Photokunst und deutsche Nachkriegsgeschichte interessieren.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Menschen - wie Bilder 1. Dezember 2002
Von Joerg Dittmann TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Von Amazon bestätigter Kauf
Der 1919 geborene Herbert Hoffmann führte viele Jahre die älteste Tätowierstube Deutschlands in Hamburg St. Pauli. Dieses Buch zeigt seine "Bilderbuch Menschen". Über einen Zeitraum von 30 Jahren porträtierte er 400 Tätowierte, geboren zwischen 1878 und 1952, von denen hier eine Auswahl gezeigt wird.

Das zweisprachige Buch (deutsch/englisch) beginnt mit einer Biographie des späteren "Meistertätowierers". Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft begann er sich zunehmend für Menschen mit Tätowierungen, und damit Straßenfegern, Müllkutschern, Maurern und Hafenarbeitern zu interessieren.

Tätowierungen waren seit dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts insbesondere in den Unterschichten weit verbreitet. Parallel dazu setzte eine Diskriminierung Tätowierter ein, die mit Abnormität und Devianz in Verbindung gebracht wurden. Unter den Nazis galten Tätowierungen als entartet.

Das Buch zeigt Photos aus den Jahren 1950 bis 1970. Im Gegensatz zur modernen Tätowierphotographie ist immer der ganze Mensch abgebildet, nie nur das tätowierte Körperfragment. Besonders interessant ist, dass auch Menschen zu sehen sind, die ihre Tätowierungen schon Ende des 19. Jahrhunderts hatten stechen lassen.

Den Bildern ist immer eine kurze Geschichte des Menschen, wie Hoffmann ihn erlebte, beigefügt. Die Tätowierungen sind mit den heutigen Tattoos nicht zu vergleichen. Fast immer handelt es sich um einfache, mit Handnadeln gefertigte Tätowierungen, oft primitiver Natur, auf ausgemergelten Körpern alter Männer in einfacher Umgebung und oft mit schäbiger Kleidung. Aber immer sind die Photos mit Würde und Achtung gemacht, und das ist das eigentlich Besondere an diesem Buch.

Wer sich für den kulturellen Aspekt des Tattoos zwischen dem Ende des 19. und der Mitte des 20. Jahrhunderts interessiert, für den ist dieses Buch uneingeschränkt empfehlenswert.

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