Pressestimmen
»Grundlagentexte für die Lehre vom Sehen: Sie reichen von der Ikonographie der Renaissance über die barocke Kunstkammer bis zur Bilderwelt des Fußballs. Zusammengehalten werden sie von der spekulativen These: In Bildern manifestiert sich für Bredekamp eine Art kollektives Unbewusstes, wer Bilder erzeugt, auswählt und betrachtet, bewegt sich im Bereich dieser Macht.« (Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung)
»Fragen stellt Bredekamp unaufhörlich. Der Grenzbereich ist sein Aufenthaltsraum. Berühmt wurde seine Abhandlung über das Fußballspiel im Florenz der Medici; aber dass der Autor zugleich die fotografische Bilderflut zum heutigen Profifußball mit demselben analytischen Besteck zu sezieren weiß, ist für einen Kunsthistoriker noch immer erstaunlich.« (Bernhard Schulz, Tagesspiegel)
Kurzbeschreibung
Bredekamp in all seinen Facetten: über die Antike und das Mittelalter und immer wieder über die Renaissance und den Fußball. Exemplarische und spielerische Texte, die den großen Bildwissenschaftler vorstellen. Horst Bredekamps großes internationales Ansehen rührt nicht nur von seiner immensen Forschungsarbeit und seiner ungewöhnlich hohen Produktivität. Was seine Arbeit so spannend macht auch für Fachfremde , ist der andere Blick, den Bredekamp auf seine Betrachtungsgegenstände wirft, seien dies die europäischen Bronzen der Renaissance, die Maschinen der Kunstkammer oder die Pässe legendärer Fußballspiele. Sein Betätigungsplatz: ein weites Feld. Bredekamp bleibt nicht auf den ausgetretenen Pfaden der klassischen Kunstgeschichte, sondern versucht neue, zunächst vielleicht irritierende Verknüpfungen. Er sieht genau hin, untersucht den kultur- und alltagsgeschichtlichen Hintergrund, zieht Originalquellen heran, die bisher keiner beachtet hat, oder stellt verblüffende Zusammenhänge her. Überraschend, unterhaltsam und dabei lehrreich.