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Bilder aus dem Reich des Drachen. Chinesische Filmregisseur im Gespräch [Taschenbuch]

Hu-Chong Kramer , Stefan Kramer
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

2002
Mehr als alle anderen Künste und Medien hat sich im 20. Jahrhundert der Film als Spiegel aber auch als Motor der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen Chinas auf dem Weg vom traditionalistisch orientierten späten Kaiserreich der Qing-Dynastie zu einem modernen Land nationalstaatlicher Prägung erwiesen. Die zahlreichen Erfolge chinesischer Regisseure auf den großen Filmfestivals in Europa haben seit den achtziger Jahren auch hier die Aufmerksamkeit der Filmwelt auf das Reich der Mitte gelenkt. In diesem Band äußern sich sechzehn der bedeutendsten Regisseure des chinesischen Kinos über ihre Filme und das chinesische Kino und beziehen Stellung zur Gesellschaft, Kultur und Politik im Reich der Mitte: Chen Kaige (Lebewohl meine Konkubine), Tian Zhuangzhuang (Der blaue Drache), Zhang Yimou (Rote Laterne), Wang Xiaoshuai (Erfriere AUTOR: Hu-Chong Kramer, Dipl.-Ök., geboren 1972 in Shanghai, Studium der Wirtschaftswissenschaften in Bochum, Forschungen u.a. zur Medienwirtschaft Chinas, zum ökonomischen Wandel Ostasiens, seit 2002 wirtschaftswissenschaftliche Mitarbeiterin an der Gerhard-Mercator-Universität in Duisburg ------ Stefan Kramer, geboren 1966 in Essen, Studium der Ostasienwissenschaften und Film- und Fernsehwissenschaften in Bochum und Peking, Tätigkeiten in der Filmwirtschaft, Publikationen und Übersetzungen zur Identität und Interkulturalität sowie zu den Medien Ostasiens, seit 1988 medienwissenschaftlicher Mitarbeiter im SFB "Literatur und Anthropologie" in Konstanz ------ Chou Meng-lin, geboren 1969 in Taipei, Studium der Soziologie und der Germanistik in Taiwan und Konstanz, Forschungen im Bereichen der Kultursoziologie, Wissenssoziologie, des Kulturvergleichs und der interkulturellen Kommunikation, seit 1999 Mitarbeiterin im SFB "Literatur und Anthropologie" in Konstanz------

Produktinformation

  • Taschenbuch: 237 Seiten
  • Verlag: Horlemann; Auflage: 1., Aufl. (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895021458
  • ISBN-13: 978-3895021459
  • Größe und/oder Gewicht: 21,3 x 15,1 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.421.878 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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5.0 von 5 Sternen Authentisch, informativ, spannend 25. Januar 2004
Format:Taschenbuch
Lange Zeit fristete der chinesische Film ein Schattendasein im Westen. Die unkonventionelle und wenig zugängliche Filmtechnik der chinesischen Filmemacher stieß beim eher konventionell orientierten westlichen Publikum auf Ablehnung. Dies änderte sich in den 90er-Jahren schlagartig, als Regisseure wie Zhang Yimou („Rote Laterne", „Leben!") oder Chen Kaige („Lebewohl, meine Konkubine", „Der Kaiser und sein Attentäter") auch außerhalb Chinas Erfolge feierten. Von diesem Zeitpunkt an ist das Interesse seitens des Westens an der chinesischen Filmkultur gestiegen.

Das vorliegende Buch soll einen Einblick in Denkweise und Philosophie der großen chinesischen Regisseure geben. „Bilder aus dem Reich des Drachen" ist eine Sammlung von Interviews mit verschiedenen Regisseuren, darunter Altmeister wie Sang Hu als auch noch eher unbekannte Newcomer (u.a. Wang Guangli, Wang Xiaoshuai). Diese Gespräche nehmen bilden den Hauptteil des Bandes. Sie geben einen sehr tiefgründigen Einblick in die Schaffensweisen und persönlichen Ansichten der einzelnen Regisseure. Auch politische Inhalte wie die Zensur in China durch den Staat spielen in den Gesprächen eine wichtige Rolle. Zu jedem Interview gibt es eine kurze Biografie und s/w-Bilder aus den bekanntesten Werken der Befragten. Weiterhin enthält das Buch einen kurzen Abriss der chinesischen Filmgeschichte sowie Filmografien der einzelnen Regisseure.

Zusammenfassend kann ich nur sagen: Ein sehr authentisches Buch, das einen ausführlichen und intensiven Einstieg in das Phänomen Chinesischer Film liefert. Wer chinesische Filme nicht nur sehen, sondern verstehen will, der kommt um diese Buch nur schwerlich herum.

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