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Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands: Alle 4200 Pflanzen in Text und Bild [Gebundene Ausgabe]

Henning Haeupler , Thomas Muer
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 49,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

17. April 2007
Das Werk behandelt in Wort und Bild alle rund 4200 wildvorkommenden Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Über 4000 Farbfotos, viele Detailzeichnungen und die beschreibenden Kurztexte machen das Buch einzigartigund ermöglichen die sichere Ansprache aller wild in Deutschland vorkommenden Höheren Pflanzen. Rund 150 Pflanzensippen wurden in diese 2. Auflage aufgenommen, die in Deutschland neu entdeckt, neu angekommen und jetzteingebürgert sind.Das Werk ergänzt als dritter Band den Verbreitungsatlasder Farn- und Blütenpflanzen und die Standardliste derFarn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Diese Trilogie stellteine bislang einmalige und umfassende Gesamtbilanzunserer heimischen Flora dar.Unverzichtbar für alle, die an unseren heimischen Pflanzen interessiert sind!Der Wert dieses Standardwerkes liegt in der einmaligen Vollständigkeit der fotografierten Pflanzen. Ergänzend sind rund 100 neue Pflanzensippen aufgenommen, die in Deutschland und den angrenzenden Gebieten in den letzten Jahren neu entdeckt wurden.
Für Naturinteressierte eine wahre Fundgrubean aktuellem Wissen über Pflanzen in Deutschland.
Der Bildatlas bietet eine sichere Basis sowohl für die wissenschaftliche Botanik als auch für die Arbeit im Naturschutz.

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Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands: Alle 4200 Pflanzen in Text und Bild + Rothmaler - Exkursionsflora von Deutschland, Bd. 3: Gefäßpflanzen. Atlasband + Rothmaler - Exkursionsflora von Deutschland. Gefäßpflanzen: Grundband
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Pressestimmen

Mit dem „Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands“ liegt nun erstmals ein annähernd kompletter Bildband der deutschen Flora vor. Es handelt sich um eine einmalige Vorstellung beinahe aller für Deutschland nachgewiesenen altansässigen und fest eingebürgerten Taxa —- einschließlich der nur lokal etablierten Arten, Unterarten und z. T. Varietäten. Beachtlich ist dabei die fast erschöpfend dargestellte Fotozusammenstellung der Brombeeren (eine sehr gute Ergänzung zum Bestimmungswerk von H. E. Weber). Hervorzuheben sind außerdem die Detailzeichnungen zur Unterscheidung bestimmter Sippen; etwa bei Ranunculaceen und Chenopodiaceen oder bei der Sammelgruppe Oenothera. Das Problem der häufig nicht hinreichend geklärten Artabgrenzung wird durch die konsequente Verwendung des Begriffs „Sippe“ anstelle von „Art“ vorausschauend gelöst. Die Aufnahme in den vorliegenden Band ist so unabhängig vom taxonomischen Rang. Der Bildatlas enthält neben mindestens einem typischen Farbfoto für die Sippe jeweils eine gut strukturierte Kurzbeschreibung der wesentlichen differenzierten Merkmale. Abkürzungsverzeichnis und Erläuterungen helfen, die stark komprimierten Inhalte der Texte zu verstehen. Außerdem halten sie das Werk überschaubar. Tabellen im Einführungsteil tragen zur schnellen Übersicht bei. Das Werk ist auf Grund seines stolzen Umfangs nicht leicht zu handhaben. Dennoch gehört es in den Bücherschrank eines jeden Pflanzenliebhabers oder professionellen Botanikers — auch, wenn es die Standardbestimmungsliteratur nicht ersetzen kann. Rezensent: Ralf Wollesen -- Wissenschaft-Online -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Unsere heimische Flora ist vergleichsweise übersichtlich. Doch manch botanische Exkursion gerät alsbald in einen undurchdringlichen Dschungel, wenn es auch nur eine der vielen Löwenzahnformen, die schon Carl von Linné irritierten, beim richtigen Namen zu nennen gilt. Das vorliegende Werk bietet gleich 21 verschiedene Löwenzahn-Fotos, um die mit etwa 370 Sippen artenreichste Gattung der deutschen Flora zu dokumentieren – ein Paradebeispiel dafür, wie weit das Bemühen der Herausgeber um Vollständigkeit gediehen ist. Fotobildbände unserer heimischen Wildpflanzen gibt es viele. Doch selbst die umfangreichsten können diesem Bildatlas nicht das Wasser reichen: 3900 Farbfotos und 134 Schwarzweißzeichnungen geben die Merkmale von insgesamt 4145 Sippen (Taxa) aller wild in Deutschland vorkommenden Höheren Pflanzen wieder, dazu einige jener Kultur- und Zierpflanzen, die zumindest regional eingebürgert sind. Viele Mitarbeiter haben Texte, Fotos oder Zeichnungen geliefert. Nur so war diese bedeutende Arbeit in sechs Jahren zu bewältigen. Dass dieser Band nicht nur höchsten wissenschaftlichen und didaktischen, sondern auch ästhetischen Ansprüchen genügt, ist das Verdienst der beiden federführenden Autoren. Henning Haeupler, Leiter der Arbeitsgruppe Geobotanik am Lehrstuhl Spezielle Botanik der Ruhr-Universität Bochum, organisiert und plant seit 1967 die floristische Kartierung in Deutschland. Thomas Muer, Biologielehrer und seit 1981 auf Pflanzenfotografie spezialisiert, hat nicht nur die Beschaffung des Bildmaterials organisiert, sondern auch die Hälfte der beschreibenden Texte beigesteuert und einen Großteil des gelungenen Layouts erstellt. Artabgrenzung ist häufig eine Ermessenssache. Die Taxonomen können auf diesem schwierigen Gebiet derzeit noch keine verbindlichen Regelungen anbieten. So wechselt der taxonomische Rang einer Pflanze oftmals von Quelle zu Quelle. Haeupler und Muer sprechen konsequent von Sippen (Taxa) und nehmen der Vollständigkeit halber auch sehr viele schwer abgrenzbare Arten auf, dazu extrem seltene Arten sowie Unterarten, Varietäten und apomiktische (sich ungeschlechtlich fortpflanzende) "Kleinarten". Neben einem Farbfoto eines typischen Exemplars der Sippe – und nach Bedarf Detailzeichnungen – bringt ein im Telegrammstil gehaltener Text die wichtigsten Bestimmungsmerkmale sowie Angaben zur Verbreitung in den Naturräumen, zur Gefährdung und zum gesetzlichen Schutz sowie zur Nutzbarkeit für den Menschen. Um den Leser präzise und Platz sparend über die Standorte der einzelnen Pflanzen zu informieren – was schon für die Bestimmung von entscheidender Bedeutung sein kann –, liefern die Autoren im einleitenden Tabellen- und Kartenteil eine systematische Übersicht aller in Deutschland vorkommenden Biotoptypen. Wem das ewige Hin und Her der Nomenklatur schon so manchen Streich gespielt hat, den wird die Tabelle mit den wichtigsten Namensänderungen auf Gattungsniveau besonders erfreuen. Außerdem gibt es ein ausführliches Register der Familien, Gattungen und Arten sowie zahlreiche Verweise auf Synonyme. Die Nutzung des Werks bedarf einiger Übung, denn die komprimierten Texte enthalten viele Abkürzungen. Da wäre ein herausnehmbares Abkürzungsverzeichnis – beispielsweise in Form eines Lesezeichens – eine große Hilfe. Dieser Bildatlas ist als zweiter Teil einer Trilogie angelegt, die zu einer umfassenden Gesamtbilanz unserer heimischen Flora werden soll. Der erste Band, die "Standardliste der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands" (Rolf Wisskirchen und Henning Haeupler, 1998), bietet eine wissenschaftlich abgesicherte Namensreferenz für alle in Deutschland wild oder eingebürgert vorkommenden Höheren Pflanzen. Den Abschluss wird der "Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands" bilden. Auch die Herausgabe einer CD-ROM ist geplant, die zusätzliche Detailfotos und vor allem Standortfotos zur besseren Verdeutlichung ökologischer Zusammenhänge enthalten soll. Zugleich soll ein "interaktiver Bestimmungsschlüssel" angeboten werden. Schon jetzt ist das Bilddatenmaterial im Internet unter www.floraweb.de abrufbar. Kein Zweifel, dieser gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz herausgegebene Bildatlas setzt Maßstäbe. Doch Vervollkommnung und Eindeutigkeit – so Haeupler in seiner Einleitung – wird dieses Werk erst durch die stete Verbesserung, Ergänzung und Korrektur seitens seiner Nutzer erlangen. Somit ist dieser einzigartige Band nicht nur Bilanz, sondern zugleich auch Aufforderung und Ansporn zur Mitarbeit. Kein Feldführer, doch eine stete Versuchung, sich immer wieder ins Feld zu wagen. Rezensent: Reinhard Lassek -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden 19. Juni 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses wunderschön bebilderte und sehr informative Buch ist ein Muss für alle, die mit mitteleuropäischen Pflanzen arbeiten. Es ist besonders hilfreich als Nachschlagewerk, Bestimmungshilfe oder zum Überprüfen anderweitig erfolgter Artbestimmungen, doch auch Hobby-Naturliebhaber werden es zu schätzen wissen. Aufgrund der großen Anzahl an Pflanzenarten sind die Informationen zu jeder einzelnen notwendigerweise etwas kryptisch und nur durch ein Abkürzungsverzeichnis zu erschließen. Dies ist in den meisten, hauptsächlich fachspezifisch relevanten Fällen akzeptabel, aber erfahrungsgemäß ist es in diesem Buch leider auch recht umständlich, Angaben des bevorzugten Habitats (so etwas wie Laubwald, Mähwiesen, Moore, etc.) und der Verbreitung herauszufinden, m.E. das einzige wesentliche Manko dieses Werks.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ultimative Bestimmungswerkzeug 13. August 2011
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Für mich ist es das umfassendste und eindeutigste Werk für die einheimische Flora. Abgesehen von speziellen Werken (z.B. speziell für die Bestimmung im blütenlosen Zustand, wobei durch die Fotos auch hier viel möglich ist) und davon, dass es natürlich kaum für die Geländearbeit geeignet ist, lässt sich mit diesem Bildatlas jede Pflanze eindeutig bestimmen. Wenn die handlichen Bücher für unterwegs mal nicht mehr weiter helfen kann man im Nachhinein zu Hause in diesem Werk nachschlagen und sich sicher sein fündig zu werden. Ich bin kein Profi und komme super mit diesem Buch zurecht. Absolut empfehlenswert! Wenn man als Laie mit dem Bestimmen Schwierigkeiten hat, eignet sich diese Werk wegen der Fotos auch als Ergänzung zu anderen Werken!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachschlagewerk 1A 10. August 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Bestimmungen mit Fitchen und Rothmaler sind zeitaufwendig. Ich benutze Fitter/ Blamey. Allerdings sind nicht alle Pflanzen in dem eh umfangreichen Band vorhanden. Die letzte Klarheit verschafft der zu bewertende Bildatlas. Mit 4200 Pflanzen für den deutschen Raum das vollständigste Werk. Die zu jeder Pflanze ausgewiesenen Informationen sind auf das Wichtige reduziert. Ich bin begeistert. Die Kombination beider Bände macht das Bestimmen zur Freude. Ich kann beide Bände wärmstens empfehlen. Das gilt für den lernenden Laien bis zum Profi.
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