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Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands
 
 
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Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands [Gebundene Ausgabe]

Henning Haeupler , Thomas Muer
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 759 Seiten
  • Verlag: Ulmer (Eugen) (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3800133644
  • ISBN-13: 978-3800133642
  • Größe und/oder Gewicht: 31,1 x 23,8 x 4,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Wissenschaft-Online

Mit dem „Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands“ liegt nun erstmals ein annähernd kompletter Bildband der deutschen Flora vor. Es handelt sich um eine einmalige Vorstellung beinahe aller für Deutschland nachgewiesenen altansässigen und fest eingebürgerten Taxa —- einschließlich der nur lokal etablierten Arten, Unterarten und z. T. Varietäten. Beachtlich ist dabei die fast erschöpfend dargestellte Fotozusammenstellung der Brombeeren (eine sehr gute Ergänzung zum Bestimmungswerk von H. E. Weber). Hervorzuheben sind außerdem die Detailzeichnungen zur Unterscheidung bestimmter Sippen; etwa bei Ranunculaceen und Chenopodiaceen oder bei der Sammelgruppe Oenothera. Das Problem der häufig nicht hinreichend geklärten Artabgrenzung wird durch die konsequente Verwendung des Begriffs „Sippe“ anstelle von „Art“ vorausschauend gelöst. Die Aufnahme in den vorliegenden Band ist so unabhängig vom taxonomischen Rang. Der Bildatlas enthält neben mindestens einem typischen Farbfoto für die Sippe jeweils eine gut strukturierte Kurzbeschreibung der wesentlichen differenzierten Merkmale. Abkürzungsverzeichnis und Erläuterungen helfen, die stark komprimierten Inhalte der Texte zu verstehen. Außerdem halten sie das Werk überschaubar. Tabellen im Einführungsteil tragen zur schnellen Übersicht bei. Das Werk ist auf Grund seines stolzen Umfangs nicht leicht zu handhaben. Dennoch gehört es in den Bücherschrank eines jeden Pflanzenliebhabers oder professionellen Botanikers — auch, wenn es die Standardbestimmungsliteratur nicht ersetzen kann. Rezensent: Ralf Wollesen

Spektrum der Wissenschaft

Unsere heimische Flora ist vergleichsweise übersichtlich. Doch manch botanische Exkursion gerät alsbald in einen undurchdringlichen Dschungel, wenn es auch nur eine der vielen Löwenzahnformen, die schon Carl von Linné irritierten, beim richtigen Namen zu nennen gilt. Das vorliegende Werk bietet gleich 21 verschiedene Löwenzahn-Fotos, um die mit etwa 370 Sippen artenreichste Gattung der deutschen Flora zu dokumentieren – ein Paradebeispiel dafür, wie weit das Bemühen der Herausgeber um Vollständigkeit gediehen ist. Fotobildbände unserer heimischen Wildpflanzen gibt es viele. Doch selbst die umfangreichsten können diesem Bildatlas nicht das Wasser reichen: 3900 Farbfotos und 134 Schwarzweißzeichnungen geben die Merkmale von insgesamt 4145 Sippen (Taxa) aller wild in Deutschland vorkommenden Höheren Pflanzen wieder, dazu einige jener Kultur- und Zierpflanzen, die zumindest regional eingebürgert sind. Viele Mitarbeiter haben Texte, Fotos oder Zeichnungen geliefert. Nur so war diese bedeutende Arbeit in sechs Jahren zu bewältigen. Dass dieser Band nicht nur höchsten wissenschaftlichen und didaktischen, sondern auch ästhetischen Ansprüchen genügt, ist das Verdienst der beiden federführenden Autoren. Henning Haeupler, Leiter der Arbeitsgruppe Geobotanik am Lehrstuhl Spezielle Botanik der Ruhr-Universität Bochum, organisiert und plant seit 1967 die floristische Kartierung in Deutschland. Thomas Muer, Biologielehrer und seit 1981 auf Pflanzenfotografie spezialisiert, hat nicht nur die Beschaffung des Bildmaterials organisiert, sondern auch die Hälfte der beschreibenden Texte beigesteuert und einen Großteil des gelungenen Layouts erstellt. Artabgrenzung ist häufig eine Ermessenssache. Die Taxonomen können auf diesem schwierigen Gebiet derzeit noch keine verbindlichen Regelungen anbieten. So wechselt der taxonomische Rang einer Pflanze oftmals von Quelle zu Quelle. Haeupler und Muer sprechen konsequent von Sippen (Taxa) und nehmen der Vollständigkeit halber auch sehr viele schwer abgrenzbare Arten auf, dazu extrem seltene Arten sowie Unterarten, Varietäten und apomiktische (sich ungeschlechtlich fortpflanzende) "Kleinarten". Neben einem Farbfoto eines typischen Exemplars der Sippe – und nach Bedarf Detailzeichnungen – bringt ein im Telegrammstil gehaltener Text die wichtigsten Bestimmungsmerkmale sowie Angaben zur Verbreitung in den Naturräumen, zur Gefährdung und zum gesetzlichen Schutz sowie zur Nutzbarkeit für den Menschen. Um den Leser präzise und Platz sparend über die Standorte der einzelnen Pflanzen zu informieren – was schon für die Bestimmung von entscheidender Bedeutung sein kann –, liefern die Autoren im einleitenden Tabellen- und Kartenteil eine systematische Übersicht aller in Deutschland vorkommenden Biotoptypen. Wem das ewige Hin und Her der Nomenklatur schon so manchen Streich gespielt hat, den wird die Tabelle mit den wichtigsten Namensänderungen auf Gattungsniveau besonders erfreuen. Außerdem gibt es ein ausführliches Register der Familien, Gattungen und Arten sowie zahlreiche Verweise auf Synonyme. Die Nutzung des Werks bedarf einiger Übung, denn die komprimierten Texte enthalten viele Abkürzungen. Da wäre ein herausnehmbares Abkürzungsverzeichnis – beispielsweise in Form eines Lesezeichens – eine große Hilfe. Dieser Bildatlas ist als zweiter Teil einer Trilogie angelegt, die zu einer umfassenden Gesamtbilanz unserer heimischen Flora werden soll. Der erste Band, die "Standardliste der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands" (Rolf Wisskirchen und Henning Haeupler, 1998), bietet eine wissenschaftlich abgesicherte Namensreferenz für alle in Deutschland wild oder eingebürgert vorkommenden Höheren Pflanzen. Den Abschluss wird der "Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands" bilden. Auch die Herausgabe einer CD-ROM ist geplant, die zusätzliche Detailfotos und vor allem Standortfotos zur besseren Verdeutlichung ökologischer Zusammenhänge enthalten soll. Zugleich soll ein "interaktiver Bestimmungsschlüssel" angeboten werden. Schon jetzt ist das Bilddatenmaterial im Internet unter www.floraweb.de abrufbar. Kein Zweifel, dieser gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz herausgegebene Bildatlas setzt Maßstäbe. Doch Vervollkommnung und Eindeutigkeit – so Haeupler in seiner Einleitung – wird dieses Werk erst durch die stete Verbesserung, Ergänzung und Korrektur seitens seiner Nutzer erlangen. Somit ist dieser einzigartige Band nicht nur Bilanz, sondern zugleich auch Aufforderung und Ansporn zur Mitarbeit. Kein Feldführer, doch eine stete Versuchung, sich immer wieder ins Feld zu wagen. Rezensent: Reinhard Lassek


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
großartig! 17. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein umfangreiches Werk mit sämtlichen Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Bislang ist mir kein vergleichbares Buch bekannt, das die Pflanzen sowohl in Bild als auch Text so präzise darstellt; es enthält alle relevanten Informationen zu der jeweiligen Art. Natürlich ist es aufgrund seiner Größe zur Verwendung im Freien ungeeignet, aber der Zweck dieses Buches ist ja auch, als Nachschlagewerk und nicht als Bestimmungsbuch zu dienen. Vor allem werden hier auch seltene, unbekannte Arten aufgenommen, die in gängigen Bestimmungsbüchern nicht vermerkt sind. Insgesamt ein großartig zusammengestelltes Werk, das auch den hohen Preis rechtfertigt.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unverzichtbarer Bildatlas 12. Januar 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Dieser Bildatlas ist wirklich einmalig, denn er enthält hervorragende Fotos und ausführliche Beschreibungen zu allen Farn- und Blütenpflanzen, die in Deutschland vorkommen. Die Fotos wurden alle sehr gut ausgewählt und stellen die charakteristischen Merkmale der einzelnen Pflanzen detailliert dar. Selbst die Fotos der Süßgräser und Seggen (Sauergräser) sind gut gelungen, weil auf nichtssagende Gesamtaufnahmen (Habitusbilder) verzichtet wurde und stattdessen nur die Blütenstände abgebildet sind.
In dieser Form einmalig ist auch das System der Abkürzungen zu Lebensformen, Einbürgerungsgrad, Phänophasen, Vorkommen in den Großnaturräumen, der Gefährdung und der Nutzungen (Heilpflanzen, Färbepflanzen usw.) und dem Vorkommen in Biotoptypen und Höhenstufen. Damit ist das Buch meines Wissens nach das umfassendste Nachschlagewerk dieser Art und meines Erachtens seinen Preis wirklich wert. Wird der Atlas zusammen mit einem modernen Bestimmungsschlüssel (Oberdorfer) benutzt, kann die Bestimmung auch in schwierigen Fällen nachvollzogen und abgesichert werden.

Wenn man sich die viele Arbeit, die hinter einem so umfassenden Werk steht, vorstellt, ist der Preis wirklich sehr günstig. Ausserdem kann man nun auf die vielen anderen "Bilderbücher" (z. B. zu Farnen, Orchideen, Süßgräsern, Sauergräsern) gut verzichten.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
super! 21. Januar 2001
Format:Gebundene Ausgabe
auf dieses werk haben viele pflanzenliebhaber, botaniker und naturschützer bestimmt schon lange gewartet. alle pflanzen werden mit guten bis sehr guten fotos dargestellt. das werk eignet sich zwar aufgrund seines umfangs nicht für den einsatz im freien, aber man kann sehr lange darin schmökern und auch nach exkursionen evtl. seine bestimmungen nochmal überprüfen. dieses werk sucht seines gleichen und ist für jeden, den dieses thema interresiert ein absolutes muß, trotz des hohen preises.
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Die neuesten Kundenrezensionen
gutes Buch
Gutes Preis-Leistungsverhältnis. Besonders geeignet für Tiefland-Arten (für alpine Pflanzen wäre die Flora helvetica besser). Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Sonja W. veröffentlicht
Das ultimative Bestimmungswerkzeug
Für mich ist es das umfassendste und eindeutigste Werk für die einheimische Flora. Abgesehen von speziellen Werken (z.B. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Ein Kunde veröffentlicht
Nachschlagewerk 1A
Bestimmungen mit Fitchen und Rothmaler sind zeitaufwendig. Ich benutze Fitter/ Blamey. Allerdings sind nicht alle Pflanzen in dem eh umfangreichen Band vorhanden. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von WaldundWiese veröffentlicht
Für Profis sicherlich super
Das Buch ist nicht nur sehr schwer, sondern auch voll mit Fachchinesisch!

Um das Buch lesen zu können muss man sich durch viele Seiten quälen um es verstehen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Dezember 2009 von Nadja Sossau
Sehr zufrieden
Dieses wunderschön bebilderte und sehr informative Buch ist ein Muss für alle, die mit mitteleuropäischen Pflanzen arbeiten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2009 von Alexander N. Schmidt-Lebuhn
Jedem Botaniker ans Herz gelegt...
Das Mainzer Naturwissenschaftliche Archiv schreibt zu diesem Buch: Nach dem Erscheinen der ersten Auflage im Jahr 2000 folgt nun die zweite ergänzte und überarbeitete... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2009 von Azett
Empfehlenswerte Neuauflage
"Mauritania" hält dieses Buch wegen der in kurzen Texten beschriebenen 4.200 Pflanzen-Sippen mit typischen Habitus-Fotos für eine hervorragende Bestimmungshilfe und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2009 von nf
Beste und einzige Buch dieser Art in Deutschland
Dieser Titel vereint die Eigenschaften des Verbreitungsatlasses mit den hochqualitativen Bildern der einzelnen Pflanzen ( die Bildqualität eignet sich bei entsprechender... Lesen Sie weiter...
Am 18. April 2001 veröffentlicht
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