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Das Bild Rose Madder [Gebundene Ausgabe]

Stephen King
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Norman Daniel ist ein guter und pflichtbewu˜ter Polizist. Seiner Ehefrau Rosie zeigt er sich aber als brutaler Schl„ger. Selbst, nachdem sie schwanger geworden ist, prgelt er sie. Als Rosie ihr Baby verliert, verl„˜t sie ihn und taucht unter. Durch das Bild einer r÷mischen Frau der Antike erh„lt sie wundersame Hilfe. Doch dann kommt Norman Rosie auf die Spur...

Autorenportrait

Stephen King wurde 1947 in Portland, Maine, geboren. Er war zunächst als Englischlehrer tätig, bevor ihm 1973 mit seinem ersten Roman 'Carrie' der Durchbruch gelang. Seither hat er mehr als 30 Romane geschrieben und über 100 Kurzgeschichten verfasst und gilt als einer der erfolgreichsten Schriftsteller weltweit. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Auszug

Alles in allem waren es vierzehn Jahre in der Hölle, aber das bekam sie kaum mit. Den größten Teil dieser Jahre verbrachte sie in einer so tiefen Benommenheit daß sie dem Tode gleichkam, und mehr als einmal war sie fast überzeugt davon, daß sich ihr Leben so gar nicht abspielte, daß sie eines Tages erwachen, gähnen und sich strecken würde - so hübsch wie die Heldin eines Zeichentrickfilms von Walt Disney. Diesen Gedanken hatte sie meistens dann, wenn er sie so sehr verprügelt hatte, daß sie eine Weile das Bett hüten mußte, um sich wieder zu erholen. Das machte er drei- bis viermal pro Jahr. 1985 - das Jahr von Wendy Jarrow, das Jahr der offiziellen Disziplinarmaßnahme, das Jahr der »Fehlgeburt« - war es fast ein Dutzendmal geschehen. Im September dieses Jahres erlebte sie den zweiten und letzten Krankenhausaufenthalt als Folge von Normans Anwandlungen ..., den jedenfalls bis jetzt letzten. Sie hatte Blut gehustet. Er hinderte sie drei Tage lang daran, zu gehen, weil er hoffte, es würde wieder aufhören, aber als es statt dessen schlimmer wurde, befahl er ihr einfach, was sie sagen sollte (er befahl ihr immer, was sie sagen sollte) und brachte sie ins St. Mary' s. Dorthin brachte er sie, weil die Sanitäter sie nach der »Fehlgeburt« ins City General gebracht hatten. Wie sich herausstellte, hatte sie eine gebrochene Rippe, die in die Lunge stach. Sie erzählte die Geschichte vom Sturz die Treppe hinunter zum zweitenmal innerhalb von drei Monaten und war überzeugt daß nicht einmal der Internist der die Untersuchung und Behandlung überwachte, sie diesmal glaubte, aber niemand stellte unbequeme Fragen, sie verarzteten sie nur und schickten sie wieder nach Hause. Aber Norman wußte, er hatte Glück gehabt, und danach war er vorsichtiger.
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