Wow, ich lese normalerweise alles: Komödien, Thriller, Krimis, solange es nicht mit Fantasy vermischt wird. Von King habe ich nie viel gehalten, weder von seinen Filmen, noch von seinen Büchern war ich sonderlich beeindruckt.
Dieser Roman ist ANDERS und ich war positiv überrascht. Rose McClendon, die Protagonistin der Geschichte, lebt mit ihrem tyrannischen Ehemann, dem Polizisten Norman Daniels zusammen, der sie jahrelang quält und übel misshandelt. Sie verlässt kaum das Haus und wenn, dann meistens nur um im Krankenhaus von den Übeltaten Normans behandelt zu werden.
Eines Tages entschließt sie sich zu fliehen und sucht in einer weitentfernten Stadt Unterschlupf in einem Frauenhaus. Dort findet sie ein Bild, welches ihr auf Anhieb sonderbar gefällt und welches scheinbar magische Wirkungen auf ihr Leben ausübt, denn bald schon findet Rose einen Job und ihr Leben ändert sich zum Positiven. In dem Bild selbst findet ein Eigenleben statt, welches Stephen King fantastisch beschreibt. Der Leser macht eine mysteriöse Reise mit Rose und begibt sich mit ihr auf die Flucht vor Norman, der sich schon bald auf die Suche nach ihr macht um sich zu rächen.
Spannend und faszinierend bis zur letzten Seite, absolut empfehlenswert. Übrigens nichts für schwache Magen (-aber wer King öfters liest, der weiß, worauf er sich einlässt).