Kurzbeschreibung
Die Bedeutung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) nimmt angesichts der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Deutschland immer weiter zu. Gleichermaßen belastet sie die Unternehmen zunehmend. An Aktualität gewann dieses äußerst komplexe Thema, nachdem die Rating-Agentur Standard&Poors im Jahr 2003 die Rating-Ergebnisse der international tätigen Konzerne ThyssenKrupp, Linde und Deutsche Post aufgrund ihrer ungedeckten Pensionsrückstellungen herabgestuft hat.Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich daher zunächst mit den verschiedenen Durchführungswegen der bAV, den in Deutschland zulässigen Arten der Versorgungszusage sowie deren Insolvenzsicherung. Daraufhin wird ihre unterschiedliche Bilanzierung nach dem HGB und den IAS/IFRS untersucht. Abschließend werden konkrete Wege aufgezeigt, durch die der von den Rating-Agenturen üblicherweise abgestrafte Ausweis der Pensionsrückstellungen im Jahresabschluss im Rahmen eines Übergangs auf die IAS/IFRS eliminiert werden kann.Außerdem erlaubt eine Excel-Tabelle auf der beiliegenden CD-ROM die Untersuchung unterschiedlicher Parameterannahmen insbe-sondere des Kalkulationszinssatzes und der Gehaltsdynamik auf die Höhe des Versorgungsaufwandes und der Pensionsrückstellung. Die Ergebnisse werden dabei sowohl nach der national üblichen Teilwertmethode als auch nach der international vorgeschriebenen Projected Unit Credit Method dargestellt.
Klappentext
Die Bedeutung der betrieblichen Altersversorgung nimmt angesichts der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Deutschland weiter zu. Gleichermaßen belastet sie die Unternehmen zunehmend. Die Brisanz dieses äußerst komplexen Themas wurde spätestens im Jahr 2003 deutlich, als die Rating-Agentur Standard & Poor's die Rating-Ergebnisse der Konzerne ThyssenKrupp, Linde und Deutsche Post aufgrund ihrer "ungedeckten" Pensionsverpflichtungen herabgestuft hat. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich zunächst mit den in Deutschland zulässigen Versorgungsarten und Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung. Darüber hinaus wird deren Bilanzierung nach HGB und IFRS untersucht, wobei in der 2., überarbeiteten Auflage zusätzlich die Frage diskutiert wird, inwieweit die Bewertung der Versorgungszusage nach IFRS für den handelsrechtlichen Einzelabschluss übernommen werden kann. Ferner werden die seit dem Geschäftsjahr 2006 verlangten erweiterten Anhangangaben anhand von Praxisbeispielen erläutert. In diesem Zusammenhang wird auch die Ausweis- und Darstellungsproblematik der betrieblichen Altersversorgung für Organmitglieder als Folge des im August 2005 verabschiedeten Vorstandsvergütungsoffenlegungsgesetz (VorstOG) sowie dem im Juni 2006 geänderten Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) thematisiert. Eine Excel-Tabelle auf der beiliegenden CD-ROM bietet zudem die Möglichkeit, die Auswirkung von Änderungen der Bewertungsparameter auf die Höhe des Versorgungsaufwands und auf die Höhe der Pensionsrückstellung zu untersuchen. Die Ergebnisse werden nach der national üblichen Teilwertmethode und der international vorgeschriebenen Projected Unit Credit Method dargestellt.