Schade eigentlich, die Idee, will sagen der Klappentext, hörte sich ja ganz gut an. Kein verstaubter Dracula der durch irgendwelche staubigen, sanierungsbedürftigen Ostblockschlösser schlurft, sondern ein harter kapitalistischer Blutsauger. Diese Metapher, so abgelutsch sie auch schon ist, ist leider das originaleste an dem Buch. Da haben wir schon deutlich spannendere und witzigere Interpretationen des Themas "Der Vampir in der Gesellschaft, gestern und heute" gelesen. Der Schluss ist völlig daneben; ich habe ihn leider nicht verstanden...soll da etwa noch ne Fortsetzung am Horizont drohen? Für den Preis ist die Druck- und auch die Papierqualität ein Unding. Hinzu kommt die Schriftgröße: Halbwegs normal gedruckt haette das ganze auch ein Romanheftchen gepasst- und da gehört es leider auch hin....