Pate für diesen Film waren die Anführer bedeutender Motorradclubs. Daher ist der Film nicht einfach eine Stuntshow, sondern bietet einen realen Einblick.
Der Protagonist (Laurence Fishburne) entspringt nicht einer Phantasie, sondern orientiert sich an einem realem Vorbild.
Ein legendärer Straßenrennfahrer, den es zu schlagen gilt.
Der Rahmen ist die vielfach illegale Strassenrennszene in den USA.
Dabei kann man natürlich keine MotoGP-Rennatmosphäre erwarten.
Man trifft sich meist Nachts auf einem Strassenabschnitt und fährt wie der Teufel um die Wette.
Jeder Motorradfahrer weiß, dass dies nur einfach klingt.
Schnell wird klar, dass die menschlichen Aspekte von Freundschaft, Loyalität und Ehre unabhängig von der sozialen Herkunft der zentrale Angelpunkt sind.
Die Leidenschaft des Motorradfahrens ist das Bindeglied.
Es ist fast so, als würde man Gast in dieser Szene sein und daran teilhaben. Nichts ist aufgesetzt oder reißerisch.
Auch werden die Gefahren nicht ausgeblendet. Schon im ersten Rennen kommt es zu einem scheußlichen Unfall.
Dabei wird gleich ein klarer Standpunkt gesetzt, dass dies extrem gefährlich ist.
Es ist ein bodenständiger, für sich selbst sprechender Motorradfilm, der einem die Zeit bis zum nächsten Saisonstart kurzweilig vertreibt.
Für mich ein besonderes Verknügen, dass Laurence Fishburne wie ich eine Hayabusa fährt. So muss es sein.