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3.0 von 5 Sternen
Enttäuschender Nachfolger des ersten Teils, dem ein letzter Feinschliff gefehlt hat, 4. September 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Ring 2 (Computerspiel)
Nach der spannenden Geschichte und Umsetzung des ersten Ring-Teils war man voller Vorfreude auf Teil 2. Es ändert sich aber nicht nur die Steuerung, die Ansicht und die Grafik, sondern auch die Präsentation der Handlung.
pro:
- fantastischer orchestraler Soundtrack nach den Kompositionen von Richard Wagner
- Handlung von Teil 2 knüpft mit der Zeit direkt an den Vorgänger an
- Rätsel sind größtenteils verständlich und gut zu lösen
- intelligentes Science-Fiction-Design der Charaktere und der Umgebung (das Design bekannter Figuren bleibt gleich und neue Figuren und Orte werden ebenso feinfühlig interpretiert und designt, wie schon im ersten Teil)
- Rätsel sind abwechslungsreich und schwanken von Kombinieraufgaben, über Schiebepuzzle und Knobelaufgaben bis zu Geschicklichkeitsübungen
- Spieleanleitung schildert weitere Ereignisse aus dem Ring-Mythos
- wer stirbt, beginnt am Anfang des Abschnitts neu (man muss nicht ständig speichern)
neutral:
- für ein Adventure wird einem ein hohes Maß an Geschicklichkeit abverlangt, dennoch machen auch diese Geschicklichkeitsübungen Spaß
contra:
- Steuerung ist verhältnismäßig ungenau
- unsichtbare Wände beschränken die Spielewelt (anstatt natürliche Grenzen zu wählen, kommt man auf einer freien Rasenfläche plötzlich nicht mehr weiter, weil die Spielewelt hier nicht mehr begehbar ist)
- Sprecher der Dialoge sind sehr schlecht (Betonungen werden häufig ganz falsch gewählt). Selbst die Sprecher der Figuren aus Teil 1 können im Teil 2 nicht mehr überzeugen! Teilweise nerven die Sprecher einfach.
- ein paar Rätsel am Ende sind sehr schwierig zu verstehen
- Spielzeit ist recht kurz und die Spielewelt ist recht klein
- Handlung wird so konfus erzählt, dass man selbst, wenn man den ersten Teil kennt, kaum hinterher kommt (das Lesen der Hintergrundgeschichte (über das Menü anzuwählen) ist hierbei Pflicht, damit man überhaupt etwas versteht)
- Spiel verfügt über einige schwerwiegende Bugs, die einem das Weiterspielen unmöglich machen und erst weggehen, wenn man einen vorherigen Spielstand noch einmal lädt
- Grafik bleibt weit hinter dem Standard zur Entwicklungszeit zurück (so wie auch die Zwischensequenzen)
Ring 2 ist vom Stil her ein ganz anderes Spiel als sein Vorgänger. Man steuert den Charakter nun frei durch eine doch recht kleine, begehbare Spielewelt und muss dabei diverse Hürden überwinden, wie Feuer ausweichen, vor Spinnen flüchten und über Abgründe springen. Hier ist also ein großes Maß an Geschicklichkeit erforderlich. Durch die fürchterlich gewählten Ansichten auf die Spielewelt, wird es manchmal schwierig, sich zwischen wechselnden Ansichten schnell zu orientieren und so rennt man nach einem Bildwechsel auch schon mal schnell in einen Abgrund oder eine Falle. Augenmerk liegt aber bei Ring 2 immer noch auf Rätseln und davon gibt es genug und sie sind abwechslungsreich. Besonders gelungen finde ich Rätsel, wie gleich zu Anfang, wenn man den Schmiedehammer bedienen soll. Dieser will aber nicht so wie gewünscht hämmern. Erst wenn man dahinter kommt, dass die Begleitmusik vielleicht die Lösung des Rätsels bringt, geht es gut von der Hand. Hier hat man sich streckenweise wirklich intelligente Rätsel ausgedacht, die man selten in anderen Adventures findet.
Die Musik überragt die aus Ring 1 bei weitem und das sorgt für eine tolle Atmosphäre. Das soll's dann aber auch schon gewesen sein:
Schwerwiegende Bugs sorgen manchmal dafür, dass man an Stellen verzweifelt, an denen es kein Weiterkommen mehr gibt. Die einzige Lösung ist nur ein neuladen des letzten Spielstandes. Wer dabei aber immer nur einen Spielstand pflegt und diesen immer wieder überschreibt, wird unter Umständen sogar von vorne beginnen müssen. Die Sprecher nerven mit ihren schlechten Betonungen der Dialoge. Die Dialoge an sich können dabei auch nicht voll überzeugen und versprühten in Ring 1 weitaus mehr Atmosphäre. Geschicklichkeitsübungen sind manchmal so schwierig, dass man oft sterben wird. Dadurch dass man die Sterbesequenz nicht beenden kann, sondern sie sich immer wieder angucken muss, wird auch das Sterben irgendwann zu einer Last. Die Handlung des Spiels wird in aller Kürze erzählt. Wer hier nicht bereits Vorbildung besitzt, indem er sich für den Ring der Nibelungen interessiert, der wird schnell verzweifeln, denn man besucht als Spieler einen Ort nach dem anderen und weiß eigentlich nicht, wieso man dies tut. Es lassen sich ebenfalls inhaltliche Fehler in der Handlung finden: Siegfried erzählt Hagen, dass er Erda suche. Als er schließlich auf Erda trifft, fragt dieser sie, wer sie sei und dass ihm der Name Erda unbekannt sei.
Anders als bei Ring 1 gibt es in der dargebrachten Handlung und in dem Science-Fiction-Design auch keine tiefere Bedeutung mehr. Ganz platt bekommen wir einfach nur eine Fortsetzung der Handlung aufgetischt, die sich dabei nach dem Design des Vorgängers richtet. Das Design ist immer noch intelligent gewählt, aber dank der schlechten Grafik recht bedeutungslos. Zu freie Science-Fiction-Gestaltung vernichtet sogar streckenweise diese uralte Geschichte um den Ring der Nibelungen.
Auf mich wirkt das Spiel so, als wollte man zwar noch einmal ein so großartiges Werk schaffen wie Ring 1, aber konnte es einfach nicht. Der Anfang des Spiels beginnt sogar noch recht intelligent. Irgendwann lässt jedoch die Liebe zum Detail nach und Handlung und Design verlieren sich in Lustlosigkeit. Wer das Design aus Teil 1 gemocht hat und sowieso ein gewisses Interesse für den Ring der Nibelungen mitbringt, der wird auch in diesem zweiten Teil Freude für ein paar Stunden haben.
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1 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ring 2, 8. November 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ring 2 (Computerspiel)
Hat ihnen der erste Teil des Spiels gefallen?
Mir nicht ich fand es eher langweilig.
Doch der zweite Teil hat zwar immer noch die blöden Rätsel,aber
hat mehr Action.Man kann z.B jetzt mit Schwert und Bogen kämpfen
das macht unheimlich viel Bock und die grafik ist gut.
Sie können jetzt mit zwei Schwerten zu gleich kämpfen.
Der coolste Move im ganzen Spiel ist der wo Siegfried seine
Beiden Schwerter in einen Feind reinbohrt sie dann wieder rauszieht und im dann den Kopf wegschneidet.
Außerdem finde ich das Spiel nicht für 6 Jährige geeignet
es muss mindestens ab 16 Jahren sein.
Aber krass ist auch der absolute geile Preis .
Übersicht:
+ geile Moves
+ krasser Preis
+ gute Grafik
- schwierige Rätsel
Also insgesamt ist das Spiel
langweilig.Aber die Grafik und
die Moves können die 3 Sterne noch
hergeben
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