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John Chaser hat seine Erinnerung verloren. Orientierungslos erwacht der Elite-Kämpfer auf einer Raumstation im Erdorbit. Doch Zeit, sich zu sammeln, bleibt nicht: Unbekannte stürmen die Station, töten das Personal und bringen die Konstruktion aus dem Gleichgewicht. Chaser muss fliehen, eine Rettungskapsel bringt ihn im letzten Augenblick in die Slums von Montak City, in denen rücksichtslose Kartelle regieren. Langsam kehren Chasers Erinnerungen zurück: Die Antworten auf seine Verwandlung liegen auf dem Mars -- doch der Weg dahin ist weit.
Chaser ist ein klassischer Ego-Shooter ohne Taktik- oder RPG-Elemente und damit vergleichbar mit Unreal 2 und Devastation. Mit ganzen 19 Waffen schießen Sie sich durch die 18 großen, in 35 Abschnitte geteilten Level. Damit ist eine lange Spielzeit garantiert, zumal der Mehrspielermodus weiteren Anreiz bietet: Neben den typischen Deathmatch-Varianten verfolgen Sie in Shock Troops bestimmte Missionsziele gegen ihr gegnerisches Team.
Die Grafik von Chaser kann sich alles in allem sehen lassen, auch wenn sie nicht ganz an die Qualität der neuen Unreal-Technologie heranreicht. Zudem schwankt die Qualität der Level: Mal kämpfen Sie sich durch ein von Stahlträgern und anderen Objekten durchsetztes Untergrund-Level, mal müssen Sie in einem Hotel immer gleich aussehende Korridore abklappern. Gut gefallen die unterschiedlichen Aufgaben: Sie müssen ungesehen durch ein Feindgebäude schleichen, den Sound als einzige Orientierungsmöglichkeit. Dann decken Sie mit dem Scharfschützengewehr Ihre Kollegen von einem Turm aus. Oder Sie halten eine Lagerhalle, die von Gegnern gestürmt wird.
Leider hat Chaser auch in den besseren Momenten so manche Macke: Die Gegner in der Lagerhalle tauchen wie die Moorhühner nacheinander immer an den gleichen Stellen auf, im Untergrund verhaken sowohl Sie als auch Ihre Gegner sich an herumstehenden Objekten. Auch Clippingfehler, falsche Texturen oder andere Bugs hätte man beseitigen können -- vielleicht sorgt hier noch ein Patch für Abhilfe.
Fazit: Chaser erzählt eine spannende Geschichte mit superben, ungewöhnlich langen Zwischensequenzen. Im eigentlichen Spiel haben die Entwickler dagegen gepatzt, sodass ein nur durchschnittlicher Shooter herauskommt. Genre-Fans, die auf eine dichte Story Wert legen, könnte Chaser aber dennoch gefallen. --Patrick Streppel
Pro:
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
klasse Ego-Shooter,
Rezension bezieht sich auf: Chaser (Computerspiel)
Nun wer hätte das gedacht aber es gibt wirklich einen Ego-Shooter mit einer Story. Chaser hat ne Hammer Grafik und läßt sich super zocken. Die Zensur ging recht glimpflich aus die Gegner bluten nicht und verschwinden nach dem "ableben" aber das tut dem Spielspaß keinen Abbruch. Dieses Spiel hat auch eine Slow-Motion Option die man auch wirklich des öfteren sehr nützlich ist. Wer auf Ego-Shooter gerne zockt wird wohl an diesem Spiel nicht vorbeikommen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Für Fans des Genre ...,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Chaser (Computerspiel)
... oder für Quereinsteiger denn Chaser spielt sich, ganz anders als bspw. Halo sehr flüssig und geht locker von der Hand. So kann man bspw. bei den meisten Waffen einfach drauf halten, man trifft immer ins Schwarze da bei den meisten auf Streuung und Rückstoßwirkung verzichtet worden ist. Mangels spielerischer Tiefe werden aber gerade Profis schnell unterfordert und gelangweilt sein.Meist läuft das Spiel daher wie ein verkapptes Serious Sam. Von allen Seiten stürmen Feinde heran, die sich gleichen wie einem Ei dem anderen, meist nur zwischen Leveln wechseln und im Regelfall mit der gleichen Taktik zu bekämpfen sind. Äußerst ärgerlich ist mir vor allem in der ersten Hälfte des Spiels aufgefallen, daß die Feinde in das Spiel "hinein gespawned" werden (was man teilwiese auch sieht, wenn Gegner auf einmal aus dem Nichts auftauchen) und das bisweilen unfairerweise im eigenen Rücken. Taktische Möglichkeiten wie zum Beispiel das getimte Durchschlüpfen durch die Feindesreihen (wie bei Deus Ex) sucht man vergebens. Dafür agiert die KI einigermaßen "intelligent", erlaubt sich aber auch gerne Mal eine Auszeit und stürmt dann lemminglike ins eigene Gewehrfeuer. Äußerst positiv zu bewerten sind hingegen die eingeworfenen "Mini-Spielchen"; Level, die man in einem Mini-Uboot bestreitet oder in denen man von einem Leuchtturm aus für einen LKW den Weg frei snipern muß. Das lockert den sonst drögen Ablauf auf. Die Grafik (auf Basis einer selbst entwichelten Engine) geht absolut in Ordnung, wenngleich sie sich auch nicht auf dem Niveau der Warfare-Engine bewegt. Gestört hat mich allerdings. wie bei so vielen aktuellen Games, der übermäßige EInsatz von Chrom- und Reflektionseffekten. Liebe Grafiker, wartet doch mit dieen Effekten bis die (durchschnittliche) Hardware unter unseren Schreibtischen so weit ist, das solche Effekte auch wirklich gut aussehen und konzentriert euch bis dahin lieber auf schöne Texturen!!! Ansonsten ist noch positiv zu erwähnen, das Chaser auch auf älteren Kisten gut läuft (und dabei auch gut aussieht). Tja, bis hierhin ist Chaser kaum mehr als oberer Durchschnitt. Bleibt noch Story und Inszenierung und hier kann Chaser wirklich punkten. ABER, in beiden Punkten baut das Spiel zur Mitte hin auch gewaltig ab und teilweise hatte ich beim SPielen das Gefühl, das die "Story" nur zur künstlichen Spielverlängerung. Zum Ende hin zieht die Story wieder an, wird aber nicht mehr so fesselnd wie zu Beginn des Spiels und endet abrupt in einem offenen Ende, das viele zunächst enttäuschen. Auf mich hat dieses Ende eher den Eindruck gemacht, als sei das Spiel nur der ersten Teil einer möglichen Trilogie. Und wenn dem so ist, dann kaufe ich auch gerne einen möglichen Nachfaolger denn ich will wissen, wie der Kampf der Rebellen weiter geht. Eine uneingeschrämkte Kaufempfehlung kann ich nicht aussprechen, aber allen Shooter-Fans, die mal wieder (deutlich) länger als 10 Stunden unterhalten werden wollen und Wert auf eine fesselnde Story legen sei wärmstens zu einem Probespiel geraten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungener Ego-Shooter,
Von Petra Grnke-Dreyer "Petra Grönke-Dreyer" (Lübeck Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Chaser (Computerspiel)
Chaser habe ich als eher nicht so gutes Spiel eingeschätz, nachdem ich es länger gespielt habe, finde ich es aber sehr gut gelungen.Besonders die Waffen fand ich schon mal gut ausgeklügelt: Auch die Abwechslung ist gelungen: Leider sehen die Gegner fast alle gleich aus. Das ist irgendwie ja schon komisch. Es gibt aber auch nervende Passagen, zum Beispiel muss man in einem Abschnitt durch Wasser tauchen, kleine Punkte geben den Weg vor. Nur blöd, dass man die manchmal nicht sieht. Der Shooter ist aber für Fans des Gernres sehr interessant, besonders zu diesem günstigem Preis. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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