1989 veröffentlichten House Of Lords ihr Selbstbetiteltes Debut, welches bis heute als eines der besten Arena Rock Alben der 80er gilt. Der großartige Sound, die einzigartige Stimme von James Christian und die musikalischen Fähigkeiten der Band sind vergleichbar mit den führenden des Genres, wie z. B. Whitesnake, Van Halen und Deep Purple.
In den Jahren von 1991 bis 2008 wechselte James Christian öfters das Line-Up und die Veröffentlichungen während dieser Zeit hatten nicht mehr den typischen Arena Sound im Vordergrund sondern waren auf der einen Seite melodischer ( Demon s Down ) oder gingen in Richtung Progressive Hard Rock mit Einfluss des 70er Rocks ( Power And The Myth ).
Für das achte Album entschloss sich James dann wieder mit Mark Baker zusammenzuarbeiten und Carlesian Dreams wurde ein Album wie es zu erwarten wahr: Hervorragende Hooks und eine majestätische Atmosphäre welche die Erinnerungen an das Debut Album weckte. Wirklich alles war perfekt von der ersten bis zur letzten Sekunde.
Big Money ist ebenso BIG! Das Album startet mit dem bekannten Gesang von James Christian und bricht sofort in einen unvergesslichen Power Rock Klassiker aus. Gefolgt von dem Track One Man Down , welchen James als den besten der bisherigen Schaffensphase von House Of Lords bezeichnet. Jeder einzelne Song hat seine eigenständige Identität so wie es von House Of Lords erwartet wird.
Pressestimmen
Metal Hammer (6 von 7 Punkten):
Denn jeder Song besitzt eine sofort wieder erkennbare, ausgeprägte eigene Identität. Der eröffnende Titeltrack steckt rasant-mächtig, brachial-monumental die Grenzen ab.
Classic Rock (8 von 10 Punkten):
Big Money erweist sich als ganz großer Wurf für die Truppe um Robin Becks Ehemann wer sich auch nur bedingt zur Riege der Hardrock-Fans zählt, darf seine Moneten für das ganz große Geld guten Gewissens eintauschen.
Powermetal.de:
Big Money ist ein gutes Album, das alle Melodic-Rock-Fans zufrieden stellen wird. Den eingefleischten Metallern dürfte es auch diesmal wieder nicht wirklich deftig genug schmecken. Ihr wisst ja gar nicht, was euch entgeht.
whiskey-soda.de:
Es war wirklich nicht zu erwarten, aber 'Big Money' hat keinen Hänger. Selbst die obligatorische Ballade 'The Next Time I Hold You' kommt zwar vom Reißbrett und ist alles andere als originell. Aber schlecht ist auch sie nicht. Und so steht ein Dutzend ordentlicher bis hervorragender Melodic-Hardrock-Songs.
Heavy (8 von 12 Punkten):
Auch wenn House of Lords diesmal wieder nicht das große Geld verdienen werden, ist Big Money ein schönes und gelungenes Hardrockalbum.
Rock Hard (7 von 10 Punkten):
Wo House Of Lords draufsteht, ist auch House Of Lords drin. Soll heißen: Der Insider weiß genau, was ihn erwartet. Nämlich qualitativ hochwertiger Rock der klischeearmen Sorte mit einem Schuss Bombast und ohrenschmeichelnden Refrains.