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Big Fish. Ein Roman von mythischen Ausmaßen
 
 
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Big Fish. Ein Roman von mythischen Ausmaßen [Gebundene Ausgabe]

Daniel Wallace
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 222 Seiten
  • Verlag: Schneekluth (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3795117089
  • ISBN-13: 978-3795117085
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 78.323 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Aus der Sicht seines Sohnes läßt Edward Bloom sehr zu wünschen übrig. Er war nie da, als William aufwuchs, und er weicht ernsten Fragen mit unglaublichen Geschichten und Witzen aus -- in Big Fish "fischt" Daniel Wallace nach einem Vater und bekommt statt dessen das erfolgreichste Erstlingswerk des Jahres an den Haken. Das Thema ist zwar uralt, doch Wallaces "Fang" ist alles andere als unoriginell.

Um seinen Vater vor dessen Tod besser kennenzulernen, vermischt er das Leben seines Vaters mit dem Inhalt seiner Märchen. In Kapiteln wie "In Which He Speaks to Animals", "How He Tamed the Giant", "His Immortality" und ähnlichen, läuft Edward Bloom kilometerweit durch einen Schneesturm, zähmt einen Riesen und rennt so schnell, daß er am Ziel ankommt, bevor er überhaupt aufgebrochen ist. Zwischen diesen heroischen Folgen stirbt Bloom nicht ein-, sondern viermal in subtilen Variationen einer Szene, in der er den Fragen seines Sohnes mit Geschichten ausweicht, von denen einige wirklich sehr amüsant sind. Zum Schluß gibt er zu: "Hätte ich meine Zweifel über Gott, die Liebe, das Leben und den Tod mit dir geteilt, dann hättest du nun einen Haufen Zweifel. Siehst du, so hast du all diese großartigen Geschichten."

Das Buch hat eine clevere Erzählstruktur und das Resultat ist witzig und klug zugleich. Im Mittelpunkt der Geschichten sowie auch der Todesszenen stehen dieselben uralten Fragen: Wer bist du? Was ist dir wichtig? War ich ein guter Vater? War ich ein guter Sohn? Wallace umschreibt den Bereich, wo Mythos und Alltag aufeinandertreffen und stößt dabei geradewegs bis ins archaische und mysteriöse Herz des Vaterseins vor. --Mary Park

Kurzbeschreibung

Ein Mann, Edward Bloomm, stirbt. William, sein Sohn, der den Vater niemals kennengelernt hat, möchte wissen, wie er war. Er fängt an, sich Geschichten auszudenken, und gestaltet das Leben seines Vaters nach eigenen Vorstellungen. Mit diesen Geschichten gelingt es dem Sohn, dem Vater näher zu kommen und sich gleichzeitig von ihm zu lösen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wie scheinbar fast jeder hier bin auch ich durch Tim Burtons Verfilmung auf diesen Roman aufmerksam geworden. Im Buch geht es um Edward Bloom und sein wundersames Leben, das nun leider zu Ende geht. In diesen letzten Tagen und Stunden verbringt er viel Zeit mit seinem Sohn William. Dieser kennt seinen Vater eigentlich nur durch die tollen Geschichten, die er nach seinen langen Handelsreisen zum Besten gegeben hat. Natürlich liebt er seinen Vater, aber längst nicht alles kann er glauben, was so an phantastischen Abenteuern seines Vaters berichtet wird. In Rückblenden erfährt der Leser von diesen Geschichten, die teilweise amüsant, manchmal spannend und gelegentlich auch philosophisch sind. Im gleichen Maße, wie wir Edward Bloom kennen lernen, beginnt William zu begreifen, wer sein Vater tatsächlich ist.
Wallace hat mit Big Fish so etwas wie ein Märchen für Erwachsene geschrieben. Natürlich unterhalten die Erzählungen Edward Blooms, der Kern dieses Buches aber liegt aber auf den sehr geschickt eingebetteten Fragen: War ich ein guter Vater? Was habe ich dir für dein Leben mit auf den Weg gegeben? Selbst Fragen des Glaubens und des Tods werden hier unaufdringlich und geistreich in das Vater - Sohn Gespräch eingefügt.
Neben der kurzweiligen Lektüre hat mich dieses Buch auch dazu gebracht, über das Verhältnis zu meinem Vater nachzudenken. William jedenfalls erkennt erst in den letzten Stunden den wahren Edward Bloom und begreift, dass es unwesentlich ist, ob er all diese Geschichten glaubt oder nicht. Wichtiger ist es, an den Menschen zu glauben, der sie erzählt. Shakespeare hat mal geschrieben: Das Leben ist ein Märchen; voller klang und Wut, das nichts bedeutet. Hier und in diesem Fall bedeutet es alles; wie könnte es auch anders sein.
Big Fish ist originell und unterhaltsam, hat aber auch die eine oder andere Passage, die etwas langatmig geraten ist. Bedenkt man jedoch, das es sich hier um das Erstlingswerk von Daniel Wallace handelt, kann man nur sagen: Alle Achtung.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vater-Sohn-Konflikt 18. Dezember 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Nach dem wunderschönen Märchenfilm "Big Fish", der im vergangenen Jahr in die Kinos kam, war der Roman leider eine Enttäuschung. Ich vermisste die geheimnisvolle, märchenhafte Atmosphäre, die der Film vermittelte. Die Sprache, der Stil waren mir viel zu abgehackt und nüchtern. Eventuell könnte das auch an einer schlechten Übersetzung liegen? Vielleicht sollte ich diesen Roman noch mal in Originalversion versuchen. Denn die Geschichte ist wunderschön. Ein Sohn, der wenige Tage oder Stunden vor dem Tod seines Vaters versucht, sein Geheimnis zu lüften und eine Beziehung, die sie all die Jahre nicht hatten, aufzubauen. Doch sein Vater ist unerreichbar, in einer anderen Sphäre, die von dem recht normalen, undifferenzierten Sohn niemals erreicht oder verstanden werden kann. Erst auf den letzten Seiten scheinen sie sich trotz dieser Hürden näher zu kommen. Das Ende ist so überraschend und wundervoll, das man völlig verklärt darin versinkt und für sich selbst einen solchen Ausgang seines Lebens wünscht. Fast kann ich jedoch den Film eher empfehlen als die deutsche Übersetzung des Romans.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Janie TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Im Stil mehrer mit einander verknüpfter Kurzgeschichten geschrieben, konnte mich das Buch zunächst gar nicht begeistern. Die einfache Erzählweise erschien zunächst langweilig und dumm. Allerdings hab ich mir dann die *Mühe* gemacht zwischen den Zeilen zu lesen und hinter die Fassade der einfachen Sprache zu schauen und wurde immer mehr mitgerissen.
Habe leider ein paar Paralellen zu meinem eigenen Vater (der auch große Geschichten erzählen kann und mit den ernsthaften Themen immer große Probleme hat) ziehen können und das Buch nahm so immer mehr meines Interesses gefangen.
Das Buch ist keineswegs ein einfaches Fantasygeschreibsel, sondern setzt sich auf sehr einfühlsame und ganz besondere Weise mit der seltsamen Beziehung zwischen einem sterbenden Vater und seinem trauernden Sohn auseinander.

(Muß mir unbedingt noch den Film ansehen)

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Ziemlich abgefahren
Nachdem mir bereits der Film ausnehmend gut gefallen hat, nahm ich nun gern die Gelegenheit wahr, mich auch dem mir zufällig in die Hände gefallenen "Buch zum Film" zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. April 2008 von Ella Meyer
Warmherzig-fantasievolle Vater-Sohn-Geschichte
Edward Bloom liegt im Sterben. Auch wenn er auf ein ereignisreiches Leben voller fantastischer Erlebnisse zurückblicken kann, so scheint ihn doch niemand wirklich zu kennen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2007 von Tobias Zeitler
Wunderfein
Habe bisher nur den Film gesehen und muss sagen, dass er einfach bezaubernd ist. So viel Fantasie und Träumereien hab ich bisher nur bei 'Die fabelhafte Welt der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. August 2004 von K. Rindt
Wunderschön!
Ich habe bis jetzt nur das Buch gelesen und es ist wunderschön!
Die Geschichte ist toll, das Leben Edwards ist wirklich superschön erzählt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2004 von "edlothia"
Ein MUSS für alle Söhne, die selbst Väter werden!
Ich habe auch bisher nur den Film gesehen, und es ist das Beste, was mir in der letzten Zeit passiert ist! Das Buch werde ich auch unbedingt noch lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Mai 2004 von selenoglaska
Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht
Ich habe das Buch zwar noch nicht gelesen, aber den Film im Kino gesehen und war total begeistert davon. Lesen Sie weiter...
Am 11. April 2004 veröffentlicht
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