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Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht (Green Collection exklusiv bei Amazon.de)
 
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Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht (Green Collection exklusiv bei Amazon.de)

Ewan McGregor , Albert Finney , Tim Burton    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (121 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach einer Reihe eher mittelmäßiger Filme besinnt sich Regisseur Tim Burton auf seine alten Stärken, während er von makabren Märchen ins Gefilde eines sympathischen Lügenbarons wechselt. Big Fish bewegt sich inner- und außerhalb des Seemannsgarns von Edward Bloom, als junger Mann gespielt von Ewan McGregor und als sterbender Vater porträtiert von Albert Finney.

Edwards Sohn Will (Billy Crudup) sitzt am Totenbett seines Vaters, hat aber wenig Geduld mit den Fabeln des alten Mannes, weil er glaubt, dass diese Geschichten ihn stets davon abgehalten haben, seinen Vater wirklich kennen zu lernen. Burton stürzt sich mit Wonne in Blooms Vorstellungswelt und schickt den zielstrebigen jungen Mann in einen Spukwald, eine paradiesische Südstaaten-Kleinstadt, einen Wanderzirkus und noch einiges mehr. Das Ergebnis ist ein herrlich süßes, aber dank Burtons düster-intelligenter Handschrift niemals überzuckertes Filmvergnügen. --Bret Fetzer

Produktbeschreibungen

Green Collection

Die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlage aller Lebewesen durch effizienten Umweltschutz ist wichtiger denn je. Durch die Green Collection wird ein kleiner Beitrag dazu geleistet. Die Verpackung der Green Collection ist leicht zu handhaben (dank Knick-Funktion, die das Entnehmen der Disc erleichtert), kommt ohne Plastik aus und reduziert die CO2-Bilanz um mehr als 50% im Vergleich zu herkömmlichen Digipak-Verpackungen. Bei der Auswahl der Materialien wurde ebenfalls auf umweltverträgliche Stoffe geachtet.

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch wäre etwas mehr drin gewesen, aber die Extras gefallen sehr gut.

Bild: Die märchenhafte Geschichte könnte noch märchenhafter sein, wenn denn der Kontrast in dunklen Szenen - und davon gibt es einige - nicht so viele Details verschlucken würde. Gelegentlich sieht man von einem Darsteller nurmehr den Kopf, während die dunklen Klamotten im Dunkel der Höhle oder der Nacht ertrinken (00.04.40). Gelegentliches, meist auf helle Hintergründe, wie Himmel beschränkte Grieselschauer stören über die Gesamtlänge nicht nachhaltig, sorgt jedoch für einen etwas groben Gesamteindruck. Schärfe und Kompression sind unproblematisch.

Ton: Beide Tonspuren klingen ein wenig höhenarm und schlucken etwas vom natürlichen Obertonbereich in der Stimmenwiedergabe. Dabei gibt sich die deutsche Synchronspur etwas dynamischer, drückender. Der Bassanteil ist dabei deutlich zurückhaltend und macht sich in der Musikwiedergabe am besten bemerkbar. Richtungseffekte und Umweltatmo sind in beiden Sprachfassungen permanent, aber mit Zurückhaltung enthalten. Grundsätzlich nimmt man dies wahr, aber es wirkt irgendwie etwas zu leise.

Extras: Tim Burtons deutsch untertitelbarer Audiokommentar ist wie ein Produktionsbilderbuch. Er hat sehr viel und sehr interessantes zu erzählen. Die Bandbreite reicht dabei weit über seine Regietätigkeit hinaus. Interessant ist der Filmmode, durch den im laufenden Film zur passenden Szene in eine der Featurettes gezappt wird und deren Entstehung oder sonst Wissenswertes erklärt wird, um dann wieder zum Film zurück zu gelangen. Die Featurettes sind nichteben ausführlich, aber verzichten auf nerviges Schultergeklopfe. Die Menüseiten sind allerdings schlecht lesbar gestaltet. --movieman.de

VideoMarkt

Auf der Hochzeit seines Sohnes Will kann Vater Edward Bloom nicht an sich halten und erzählt zum x-ten Mal seine - zugegeben interessante - Lebensgeschichte. Will mag es nicht fassen, dass selbst an diesem Tag sein Vater im Mittelpunkt stehen will und bricht daraufhin den Kontakt zu ihm ab. Erst drei Jahre später treffen sich die beiden am Sterbebett Edwards wieder, und der Papa lässt auf Drängen des Sohnes sein Leben noch einmal Revue passieren. Ohne Ausschmückungen, ohne Lügen, ohne Dichtung und Wahrheit zu vermischen.

Video.de

Kino-Zauberer Tim Burton ("Mars Attacks!") verzichtet in seinem jüngsten Märchen auf einen klassischen Spannungsbogen, springt in den Zeitebenen, deutet an, lässt den Zuschauer die "Wirklichkeit" erraten. Kino als kunterbunte, vielschichtige Philosophiestunde, getragen von einfühlsamen Schauspielern wie Albert Finney ("Erin Brockovich"), der zweifach Oscar-gekrönten Jessica Lange ("Tootsie") und dem hinreißend naiv agierenden Ewan McGregor ("Trainspotting"). Alle, die das Träumen nicht verlernt haben, werden fasziniert hinschauen.

Blickpunkt: Film

Der Köder klingt verlockend: der Regisseur faszinierend versponnener Kinoträume wie 'Edward mit den Scherenhänden' oder 'Sleepy Hollow' inszeniert ein Märchen über die magische Macht des Erzählens. Mit surrealen Geschöpfen und Bildern, einer romantischen Seele und einem großen Herz. Ob das in der Summe einen hübschen Goldfisch oder einen beeindruckenden 'Big Fish' ergibt, liegt wie selten zuvor im Auge des Betrachters. Im Spektrum zwischen Sympathie und Liebe wird Tim Burtons neuer Film wohl von den meisten seiner Zuschauer angenommen werden. Wäre das allein ein Kriterium für den Erfolg eines Films, müsste sich kaum jemand um die Marktchancen dieses Big-Budget-Projekts Gedanken machen.

Drehbuchautor John Augusts Adaption des gleichnamigen Romans von Daniel Wallace liefert Grundelemente eines klassischen Tim Burton-Films: eine fantastische Alternativwelt als Schauplatz, Figuren jenseits der Normalität, eine märchenhafte Atmosphäre und eine Geschichte, die um das Thema Akzeptanz von Außenseitern kreist. Dazu gehört auch Protagonist Edward Bloom, obwohl er Erfolg gehabt, eine glückliche Ehe geführt und mit einem strahlend weißen Haus das Erreichte markiert und komplettiert hat. Aber Bloom ist auch ein ruheloser Vagabund, der sich als Vertreter immer wieder von der Familie entfernt und auch in seinem Innersten Distanz wahrt. Mit fabulösen Geschichten aus seinem Leben, die er zu jedem Thema, zu jeder Situation wie in einem konditionierten Reflex zu erzählen beginnt, hat er eine Mauer um sich errichtet und damit seinen Sohn Will (Billy Crudup) entfremdet, der hinter Münchhausen endlich den Mann finden will. Als Edward (Albert Finney) im Sterben liegt, entsteht aus den Erinnerungen seines Sohnes das Bild eines abenteuerlichen Lebens, das vielleicht gar keines gewesen ist. Erinnerungen, die vielleicht ebenso Ausschmückungen sind wie die Erzählungen des Vaters, auf denen sie basieren.
Die familiären Szenen in der Gegenwart bilden den Rahmen, der Schwerpunkt aber liegt in den Rückblenden auf die märchenhaften Stories, die der junge Bloom (Ewan McGregor), ein strahlend optimistischer, naiver Wesensverwandter von Ed Wood, immer und immer wieder erzählt hat. Ein Traum für Kameramann und Produktionsdesigner, aber, und das ist nicht untypisch für Burton, oft traditionell, mit Animatronik, Perspektivenspiel und ohne die visuelle Effektshow realisiert, die mit diesem Stoff möglich gewesen wäre. Im Kern ist 'Big Fish' eine melancholische, symbolträchtige Komödie mit absurden Einschüben, ob nun aus dem Geburtskanal geschleuderte Babys über den Krankenhausflur surfen oder siamesische Zwillinge im Koreakrieg koreanischen Soldaten ein Ständchen bringen. Das Spiegelmotiv zieht sich durch den Film (führt Bloom ein zweites Leben?, Zirkusdirektor Danny DeVito hat zwei Gesichter - Mensch und Wolf), ist aber im Falle Koreas ein geradezu brillantes Symbol für die Spaltung des Landes.
In Blooms Geschichten gibt es einen sanften Riesen, eine prophetische Hexe, eine verwunschene Glücksstadt, in der auch Carreys Truman leben könnte, im Mondlicht glitzernde Seenixen, die nicht einzufangen sind (eine der schönsten Szenen des Films) und ein hübsches Mädchen, das Bloom aller Widrigkeiten zum Trotz erobert. Hübsche Vignetten allesamt, die man sich aber mitreißender und verblüffender vorstellen könnte. So wartet man auf einen echten dramatischen Höhepunkt bis zur finalen Auflösung. Dann, wenn der Sohn den Vater schließlich mit einer Geschichte in den Tod tröstet, ist man berührt, doch wenig später irritiert. Denn ein unnötiger Epilog will realistisch erklären, was eigentlich nicht entzaubert werden will. kob.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Tim Burtons magisches Märchen um die Versöhnung eines amerikanischen Münchhausen mit seinem skeptisch realistischen Sohn.

Kurzbeschreibung

Edward Bloom - ein Held, ein Abenteuer, ein Genie - ein eigener Mythos. Doch nie ein richtiger Vater. Jetzt liegt er im Sterben, und sein Sohn Will unternimmt einen letzten Versuch, sich mit ihm zu versöhnen und endlich herauzufinden, wer Edward Bloom wirklich ist. Denn zeitlebens hat der nur fantastische Lügengeschichten über sich erzählt. So hätte er als junger Mann gemeinsam mit einem Riesen seine Heimatstadt verlassen, in einem geheimen Wald gegen mordlüstigen Fabelwesen gekämpft, mit einem Werwolf im Zirkus gelebt, seine Ehefrau mit 10.000 Narzissen betört, den Zweiten Weltkrieg quasi im Alleingang gewonnen, eine komplette Nacht auf dem Grund eines Sees verbracht und noch viele andere unglaubliche Wunderdinge erlebt. Will rekapituliert all diese bizarren Geschichten, will Spuren von Realität in den Lügenkonstrukten entdecken - doch Edward Blooms "Wirklichkeit" ist eine andere...
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