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Big Data: Die Revolution, die unser Leben verändern wird Gebundene Ausgabe – 8. Oktober 2013


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 300 Seiten
  • Verlag: Redline Verlag (8. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868815066
  • ISBN-13: 978-3868815061
  • Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 2,4 x 21,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 46.341 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„In Big Data zeichnen Cukier und Mayer-Schönberger eine Welt, die sich mit Unterstützung von Computern immer besser vorhersagen und kontrollieren lässt, die wir aber immer weniger verstehen. Sie setzen erste wichtige Impulse für die dringende Debatte, wie wir als Gesellschaft damit umgehen.“
Spiegel Online

Über den Autor und weitere Mitwirkende

VIKTOR MAYER-SCHÖNBERGER gründete im Jahr 1986 die Software-Firma Ikarus und entwickelte Virus Utilities, eines der am meisten verkauften österreichischen Software-Produkte. Heute ist er am Oxford Internet Institute tätig und berät Unternehmen, Regierungen und internationale Organisationen. Er beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Folgen der Datennutzung und propagiert das Recht auf das Vergessenwerden.

KENNETH CUKIER ist Daten-Editor bei The Economist und einer der prominentesten Experten für Entwicklungen im Bereich Big Data. Er hat 2010 einen der ersten Artikel über diese Entwicklung geschrieben.

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jürgen Osterberg am 24. Oktober 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Fazit für Schnell-Leser: kurzweilige Einführung in das Thema "Big Data" mit ziemlich viel Hype und inhaltlichen Schwächen im letzten Drittel des Buchs.

Festplatten haben mittlerweile gigantische Kapazitäten, der Preis für Speichermedien verfällt rapide. Dies macht die Speicherung extrem großer Datenmengen sehr günstig. Das nutzen insbesondere die Major Player des Internets, zuvorderst Google, Facebook und amazon, die in Ihren Rechenzentren gigantische Mengen an Daten speichern.

Die beiden Autoren Viktor Mayer-Schönberger und Kenneth Cukier geben in Ihrem Buch "Big Data" nun eine Einführung in das Thema. Sie schildern, welche Möglichkeiten und Potenziale sich aus der Gewinnung und der Analyse solch großer Datenmengen ergeben. Nicht, so erfahren wir, aus der primären Nutzung der Daten (d. h. für den Zweck, für den sie eigentlich erhoben wurden). Sondern aus der späteren Zweit- oder Drittnutzung von extrahierten Informationen, die sich aus zusätzlichen Analysen ergeben.

Die aus ihrer Sicht revolutionäre Andersartigkeit dieses neuen Ansatz erläutern die Autoren zunächst. Hierzu arbeiten sie sich an drei beschränkenden Paradigmen altmodischer Datenerfassung und -verarbeitung aus den Zeiten vor "Big Data" argumentativ ab.

"N=all"
Dies beschreibt den Umstand, dass in früheren Zeiten nur jeweils ein beschränktes "Sample", d. h. ein Teil einer Datengesamtheit erfasst und verarbeitet werden konnte. Im Big Data nun gibt es diese Einschränkung nicht mehr, wird doch die komplette Datengesamtheit erfasst und auch gespeichert, eben "N=all".
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Volker M. HALL OF FAME REZENSENTTOP 10 REZENSENT am 10. November 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Wenn ich an Big Data denke, fällt mir sofort die derzeitige NSA-Affäre ein. Telefonate werden wahllos gespeichert und erst anschließend nach definierten Kriterien analysiert. Auch in der EU wird die Vorratsdatenspeicherung heftig diskutiert, bei der nicht die Inhalte, sondern alle Verbindungsdaten für eine bestimmte Zeit gespeichert werden sollen. Erst so langsam wird uns allen bewusst, dass hier auf breiter Basis der Verlust der Privatsphäre droht.

Viktor Mayer-Schönberger und Kenneth Cukier nehmen in ihrem Buch auch zu diesen dunklen Seiten des Big Data Stellung. Zuvor führen sie den Leser aber systematisch in die Thematik ein und erläutern anhand zahlreicher Beispiele, warum Big Data Zusammenhänge anders entschlüsseln kann als bisher und wie die neue Datenflut Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Politik hat.

Der Zwang zu repräsentativen Stichproben (Samples) ist ein Relikt aus alter Zeit, in der Speicher- und Sammelmöglichkeiten begrenzt waren. Heute zieht man die gesamte Datenbasis für die Analyse heran. In der Big Data-Welt gilt: Statt nach Ursachen zu fragen, wird nach Mustern und Korrelationen in den vorhandenen Daten Ausschau gehalten. Korrelationen erklären in der Regel nicht, warum etwas geschieht, sondern erkennen lediglich, dass etwas (voraussichtlich) geschehen wird.

Zur Verdeutlichung führen die Autoren viele interessante Praxisbeispiele an. Kreditkartenbetrug wird heute dadurch entdeckt, dass man - statt nur Stichproben heranzuziehen - alle gespeicherten Daten auf Anomalien (Muster) untersucht und sogar in Echtzeit entscheidet, ob eine Transaktion möglicherweise betrügerisch ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Peter Rueckert am 21. April 2014
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Der Titel lässt mehr erwarten. Alles in allem eher enttäuschend. Die Darstellung ist einerseits viel zu langatmig und andererseits viel zu oberflächlich. Somit nur wenig überzeugend. Ich würde dieses Buch nicht noch einmal kaufen.
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Von Office.Forum am 5. Juni 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Big Data – das ist doch das da draußen in der Wolke. Für alle, die es genauer wissen wollen, gibt es dieses Buch. Es erklärt, welche Potenziale Big Data hat. Da nun sehr große Datenmengen analysiert werden können, kann man sich zum Beispiel auf Unschärfen und Korrelationen verlassen, statt auf Exaktheit zu bestehen, und erhält dennoch präzise Ergebnisse. Gleichzeitig zeigen die Autoren die neue Qualität der Gefährdung unserer Privatsphäre durch Big Data. Nämlich dann, wenn Daten, die heute gesammelt werden, morgen für einen ganz anderen Zweck benutzt werden. Wer unsere heutige Welt verstehen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

Redaktion Das Büro
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Von Spirig Markus am 14. März 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ein gutes Buch für jemanden, der einen kurzen, schnellen Einstieg in das Thema sucht. Das Buch ist gut strukturiert und lässt sich fliessend lesen.
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Von Falk Müller TOP 50 REZENSENT am 2. November 2013
Format: Kindle Edition
Obwohl es für Big Data keine einheitliche Definition gibt, versteht man darunter meist Informationsmengen, die zu groß sind für den Arbeitsspeicher des verarbeitenden Computers. Mit neuen Technologien können heute aber schon größere Arbeitsmengen als je zuvor verarbeitet werden. Das wird sich auf unsere Lebensweise und auf unsere Weltsicht auswirken, prophezeien die Autoren. Vor allem muss sich die Gesellschaft gewohnten Vorstellungen von Kausalität entledigen und sich stattdessen mehr auf Korrelationen verlassen - oder einfacher gesagt: man wird zukünftig nicht mehr wissen, warum etwas passiert, sondern nur noch, dass es passiert.

Hier nur ein Beispiel aus dem Buch: das Empfehlungssystem von Amazon. Schon von Beginn an hatte Amazon alle möglichen Daten über seine Kunden gesammelt und gespeichert: etwa welche Bücher sie kaufen, welche sie sich ansehen ohne sie kaufen oder sogar, wie lange sie sich Informationen über bestimmte Bücher anschauen. Aus dieser riesigen Datenflut entwickelte Amazon einen Algorithmus der aufzeigt, aufgrund welcher Vorlieben der einzelne Kunde Bücher auswählt und machte auf dieser Basis gezielte Buchempfehlungen. Rational waren diese Empfehlungen eigentlich nicht zu erklären. Den ein Computer weiß ja nicht, warum ein Henningway-Leser sich auch für die Bücher von F. Scott Fitzgerald interessiert. Aber das System funktioniert! Heute wird ein Drittel der Umsätze bei Amazon auf das personalisierte Empfehlungssystem zurückgeführt.

Fazit: Man muss die Entwicklung zum Sammeln immer größerer Datenmengen nicht immer gutheißen - gerade im Hinblick auf die jüngsten NSA-Enthüllungen.
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