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Der Bienenkorb. Roman.
 
 
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Der Bienenkorb. Roman. [Broschiert]

Camilo Jose Cela
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Produktinformation

  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Piper Verlag GmbH; Auflage: N.-A. (November 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492107826
  • ISBN-13: 978-3492107822
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 351.044 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Bienenkorb - das ist Madrid im Zweiten Weltkrieg, das ist das Cafe der Dona Rosa. Von hier führen die Fäden in die Hinterhöfe, Parkanlagen und Absteigen Madrids, zu den Szenen von Liebe, Ehebruch und Eifersucht. So wird dieser beste Roman des Nobelpreisträgers zu einem eindrucksvollen Panoptikum aus dem Alltag einer faschistischen Gesellschaft.

Autorenporträt

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Cela, Camilo José span. Schriftsteller *11.5.1916 Iria-Flavia, †17.1.2002 Madrid Der Bienenkorb, 1951 Der spanische Nobelpreisträger Camilo José Cela hat sich in seinem Werk insbesondere mit den Spuren auseinander gesetzt, die der Spanische Bürgerkrieg (1936-39) in der Gesellschaft hinterlassen hat. Bekannt wurde Cela durch seinen brutalen Realismus, seine drastische Sprache und seinen experimentellen Erzählstil. Viel Aufmerksamkeit hat er Zeit seines Lebens aber auch durch zahlreiche Skandale, spektakuläre Provokationen sowie polemische Ausfälle gegen bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Institutionen und tradierte Werte erregt. Cela studierte in Madrid Jura. Im Bürgerkrieg kämpfte er noch auf der Seite der siegreichen franquistischen Truppen, in späteren Jahren distanzierte er sich entschieden vom autoritären Regime des Generals Franco (1892-1975). 1942 erschien sein erster Roman Die Familie des Pascal Duarte, in dem er in bisher unbekannter Deutlichkeit und Brutalität ein düsteres Bild des durch den Krieg zerstörten ländlichen Spanien zeichnet. Weitere Romane, aber auch Reisebücher, Operetten, Gedichtsbände, Essays und mehrere Wörterbücher folgten. Insgesamt verfasste Cela über 100 Werke, Die Familie des Pascal Duarte und Der Bienenkorb wurden in über 20 Sprachen übersetzt. Der Autor, Mitglied der Königlichen Spanischen Akademie, gilt als Vater des so genannten Tremendismo, einer besonders pessimistischen Form des Realismus. 1989 erhielt der Autor, der des Öfteren äußerte, ihm tue "Spanien weh", den Literatur-Nobelpreis, sechs Jahre später den Miguel-de-Cervantes-Preis, die höchste spanische Literaturauszeichnung.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kurzweiliges Lesevergnügen 25. September 2011
Von Agent006
Format:Broschiert
Der 1951 erschienene Roman "Der Bienenkorb" - das bekannteste der über 70 Werkedes Literaturnobelpreisträgers - spielt an zwei Wintertagen im Madrid des Jahres 1942. Schauplatz ist ein Stadtviertel mit dem Café der Doña Rosa, einer geldgierigen, übellaunigen Frau, die sowohl Kellner als auch Gäste tyrannisiert.
Das Besondere und zugleich auch Nachteilige - wenn man so will - dieses ersten spanischern Stadtromans ist der Umstand, dass er nicht zusammenhängend erzählt wird, sondern aus Episoden, Szenen besteht, die wie ein Kaleidoskop das Cafés und seine Gäste widerspiegeln: in diesem Café zieht vor allem das verarmte Kleinbürgertum Madrids an uns vorüber. Insgesamt mehr als 200 Personen lässt Cela auftauchen, und viele verschwinden Augen wieder, ohne dass man Näheres von ihnen erfährt noch ihnen wieder begegnet. Eine der mit psychologischer Raffinesse gezeichneten Hauptfiguren ist u.a. der verarmte Dichter Martín Marco, ein Stammgast von Doña Rosa, der schließlich aber aus dem Café geworfen wird, weil er seine Rechnung nicht bezahlen kann.
Es ist die Zeit des Nachbürgerkriegs, die als beherrscht von materiellen und menschlichen Elend beschrieben wird. Camilo José Cela, der im Spanischen Bürgerkrieg selbst auf der Seite der Frankisten gekämpft hatte, entmythisiert mit seinem Roman die Propaganda des Franco-Faschismus, ohne sich der Ideologie der Linken anzubiedern. Da in dem Buch immer wieder Kritik an den Zuständen in Staat und Gesellschaft auftaucht, war es zunächst nur in Argentinien erschienen. 1982 wurde "Der Bienenkorb" von Mario Camus verfilmt (Goldener Bär in Berlin 1983). Ein kurzweiliges Lesevergnügen.
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