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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 09.03.2001
Norbert Frei findet die Neuauflage und Erweiterung der 1995 erschienen Bibliographie über Literatur zur NS-Geschichte sehr begrüßenswert, weiß er doch, dass durchschnittlich zwei Bücher täglich zum Thema erscheinen und das Forschungsgebiet kaum noch zu überblicken ist. Er bemerkt angetan, dass die Bibliographie "eindrucksvoll " deutlich macht, dass es sowohl eine zunehmende Spezialisierung der Veröffentlichungen gibt als auch ein gesteigertes Interesse an der "Nachgeschichte" des Nationalsozialismus. Trotzdem hat er auch einiges auszusetzen: so findet er die Auswahlkriterien, mit denen Ruck notwendige "Grenzen" zieht, nicht immer nachvollziehbar. Außerdem bemängelt er die "entnervend kleinteilige Gliederung" und die "Form der Präsentation", die seiner Meinung nach sehr zu Wünschen übrig lassen und schließlich tadelt er die beigegebene CD-ROM als nicht sehr praktikabel.
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Kurzbeschreibung
Mit über 37.000 Titeln stellt die vollständig überarbeitete und wesentlich erweiterte Neuausgabe von Michael Rucks "Bibliographie zum Nationalsozialismus" ein unerlässliches Instrument für die Forschung dar. Dieses bibliographische Standardwerk umspannt die gesamte Epoche des Nationalsozialismus, von den ersten Anfängen bis zu der historischen Aufarbeitung nach 1945.