... leider hat man es noch immer nicht geschafft, die von Martin Luther bewußt eingesetzte "Übersetzungsfehler" (um nicht zu sagen: Zensur!) auszumerzen. Luther lieferte nicht nur die schlechteste und fehlerhafteste aller Übersetzungen ab, sondern er ersetzte Passagen, die ihm nicht gefallen oder in sein frauenfeindliches Weltbild hinein passen, mit anderen Wörtern. Beispiel:
Im 2. Buch der Könige heißt es im Kap. 23:
"6. Und ließ den Hain aus dem Hause des HERRN führen hinaus vor Jerusalem in den Bach Kidron, und verbrannten ihn im Bach Kidron und machte ihn zu Staub; und warf den Staub auf die Gräber der gemeinen Leute."
Das 'Haus des Herrn' ist der Tempel in Jerusalem, das Zentralheiligtum der Israeliten. Jahwe ließ hier den Hain, ein Wäldchen, aus dem Tempel hinaus bringen und ihn im Bach verbrennen??? Im Tempel von Jerusalem gab es jedoch niemals einen Wald (wie auch?).
Des Rätsels Lösung findet sich in den Originalschriften, den dort steht nicht '''''''churscha (= Hain'), sondern es ist die Rede von Ascherah, einer phönizische Göttin. Martin Luther hat sie einfach durch das Wort 'Hain' ersetzt, weil es ihm peinlich war, dass Jahwe den Tempel in Jerusalem, der 370 Bestand, insgesamt 236 Jahre diesen mit einer Göttin an seiner Seite teilte!
Und so geht es immer weiter. Was ihn nicht passte, wurde umgedeutet, wegrationalisiert (seine Bibel hat 7 Bücher weniger als die Katholische), gestrichen. Und diese Fehler sind heute noch nicht revidiert! Wenn die Bibel das Wort Gottes ist, wie kann sich dann jemand anmassen sie umzuschreiben?
3 Sterne für die Apokryphen, die interessante Informationen enthalten.