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Bibel in gerechter Sprache [Gebundene Ausgabe]

Ulrike Bail , Frank Crüsemann , Marlene Crüsemann , Erhard Domay , Jürgen Ebach , Claudia Janssen , Helga Kuhlmann , Martin Leutzsch , Luise Schottroff
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

9. Oktober 2006
Die Bibel für das neue Jahrtausend - grundlegend neu übersetzt!

- Ausgetretene Pfade verlassen, um Neuem Raum zu geben
- Das ambitionierte Großprojekt, das 2006 seinen Abschluss findet!

Die BIBEL in gerechter Sprache ist das Buch der Bücher für das neue Jahrtausend - auf dem Stand der aktuellen Forschung und so verständlich wie möglich. Die BIBEL in gerechter Sprache fordert heraus zur eigenen Stellungnahme und schafft die Grundlage dafür. Wer die BIBEL in gerechter Sprache liest, kann sicher sein: Hier wird ernst genommen, dass Jesus Jude war, dass die biblischen Frauen sichtbar gemacht und Diskriminierungen jedweder Art vermieden werden.
Die Texte der BIBEL in gerechter Sprache sind neu übersetzt aus dem Griechischen bzw. Hebräischen. In einem langen, intensiven und breit gefächerten Entstehungsprozess sind die neuen Übersetzungen immer wieder kritisch gegengelesen und in zahlreichen Gemeinden erprobt worden.
Mit dem Erscheinen der BIBEL in gerechter Sprache ist die Hoffnung verbunden, dass die Menschen die Bibel wieder (neu) entdecken und dass andere diese Ansätze aufgreifen und weiterentwickeln.


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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Gewiss, es ist mühsam, die persönlichen Sprachgewohnheiten zu ändern, aber die Mühe lohnt sich, weil sich schon nach kleinen Versuchen ein Wechsel der religiösen Sichtweisen einstellt. Es wird langsamer gehen mit dem Formulieren, aber es wird spannender, gerechter und befreiend. (Evangelische Kirchenzeitung)

Ich gebe die »Bibel in gerechter Sprache« mit heraus und engagiere mich als Übersetzerin neutestamentlicher Texte, weil jede Generation ihre lebendige Auseinandersetzung mit einer neuen Bibelübersetzung in gerechter Sprache braucht, sonst landet die Bibel im Museum. (Prof. Dr. Luise Schottroff)

Die Bibel übersetzen bedeutet für mich: die Worte zu den Menschen herüber und die Menschen zu den Worten hinüber zu setzen. (Prof. Dr. Jürgen Ebach)

Über den Autor

Dr. Ulrike Bail studierte Evangelische Theologie und Germanistik in Tübingen. Anschließend machte sie ihr Vikariat und Pfarrvikariat in der Württembergischen Landeskirche. Promotion zur Doktorin der Theologie 1997 in Bochum, Habilitation 2003. Seit 2003 Privatdozentin im Fach Altes Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. 2004-05 Gastprofessorin für Feministische Theologie/Theologische Frauenforschung an der Humboldt-Universität Berlin. Seit 2006 freischaffende Autorin und Theologin.
Zahlreiche Veröffentlichungen zum Umgang mit Gewalt und Trauma im Alten Testament, zu den Psalmen des Alten Testaments, zur literaturwissenschaftlichen und genderorientierten Bibelauslegung. Mitherausgeberin der "Bibel in gerechter Sprache". Mehrere Auszeichnungen: 2004 Henning-Schröer-Förderpreis für verständliche Theologie, 2007 Gottespoetinnenpreis für die Psalmenübersetzung in der ‚Bibel in gerechter Sprache' und 2008 Literaturpreis der Gesellschaft für Osteuropa-Förderung.

Frank Crüsemann, geb. 1938, Dr. theol., studierte von 1958 bis 1964 Theologie in Hamburg, Heidelberg, Mainz und Erlangen. 1968 promovierte er in Mainz. Seit 1980 ist er Professor an der Kirchlichen Hochschule Bethel, wo er bis zu seiner Emeritierung 2004 den Lehrstuhl für Altes Testament inne hatte.

Marlene Crüsemann, geb. 1953, Dr. phil., ist freiberufliche Theologin mit Arbeiten zur feministischen und sozialgeschichtlichen Bibelauslegung, u.a. Mitherausgeberin der Bibel in gerechter Sprache.







Erhard Domay (1940-2012), Pfarrer, war bis 2003, nach mehrjährigem Gemeindepfarramt, Leiter der theologischen Fort- und Weiterbildung in der Evangelischen Kirche der Pfalz, danach leitete er das landeskirchliche Projekt "Vermittlung von Kunst in den Gemeinden".

Dr. Jürgen Ebach, geb. 1945, war bis März 2010 Professor für Exegese und Theologie des Alten Testaments sowie Biblische Hermeneutik an der Ruhr-Universität Bochum.

Claudia Janssen, geboren 1966, Dr. theol., Vikariat in der Hannoverschen Landeskirche, Habilitation im Fach Neues Testament am Fachbereich Evangelische Theologie in Marburg; seit 2011 außerplanmäßige Professorin für Neues Testament an der Universität Marburg; Studienleiterin am FSBZ. Frauenstudien- und -bildungszentrum in der EKD/Comenius-Institut. Sie ist Mitherausgeberin der "Bibel in gerechter Sprache" (2006) und des "Sozialgeschichtlichen Wörterbuchs zur Bibel" (2009).

Pfarrerin Dr. Hanne Köhler studierte Evangelische Theologie in Mainz, Heidelberg und Dayton/Ohio. Nach dem Gemeindepfarramt in einem Stadtteil von Neu-Isenburg war sie von 1991 bis 2001 Referentin für Gottesdienst der Beratungsstelle für Gestaltung von Gottesdiensten und anderen Gemeindeveranstaltungen in Frankfurt/a.M. Von 2001 bis 2006 war sie Inhaberin der Projektstelle "Bibel für das neue Jahrtausend - Die Testamente in gerechter Sprache" bei der Evangelischen Akademie Arnoldshain und gab die „Bibel in gerechter Sprache“ mit heraus. 2007 bis 2010 beurlaubt für ein Dissertationsprojekt zu Kriterien neuerer Bibelübersetzungen. Seit Juli 2010 ist sie als Pfarrerin in der Evangelischen Luthergemeinde Rüsselsheim tätig.

Dr. theol. Helga Kuhlmann ist seit 1998 Professorin für Systematische Theologie und Ökumene am Institut für Evangelische Theologie in der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Paderborn. Ihre Forschungsschwerpunkte sind theologische Anthropologie, Theologie in der Moderne, Theologie und Gender, Ökumenische Theologie, Theologie und Dialog der Religionen, Bioethik, Christologie, das Böse. Sie ist ehrenamtlich tätig in Gremien der Kirche (Kammer für Theologie der EKD, Hanna-Jursch-Jury der EKD, Kuratorium der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen), der Universität und der Wissenschaft.





Dr. Luise Schottroff ist evangelische Theologin. Bis 1999 war sie Professorin für Neues Testament an den Universitäten Mainz und Kassel. Von 2001-2005 lehrte sie an der Pacific School of Religion / Graduate Theological Union in Berkeley und am Union Theological Seminary New York, USA. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Neutestamentliche Wissenschaft, Sozialgeschichtliche Theologie und Feministische Theologie.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
120 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unzuverlässig 25. November 2006
Eine der Herausgeberinnen, Claudia Janssen, be­hauptet in einem Interview: "Der Apostel be­nutzt die Wendung 'adelphoi', und diese muss laut Wörterbuch mit 'Geschwister' über­setzt wer­den, wenn davon auszugehen ist, dass eine Gruppe von Männern und Frau­en an­gespro­chen wird."

Das ist sprachwissenschaftlich so nicht zu hal­ten. *-oi* bezeichnet einen Plural Mas­ku­li­num. Paulus hat selbstverständlich die Schwes­tern in der Gemeinde mit ansprechen wol­len. Daraus folgt aber nicht, dass er 'Ge­schwister' sagen wollte, wofür das Grie­chi­sche so wenig wie das Englische ein Wort oder Konzept hat. Wie im Englischen in ei­nem solchen Fall die Schwes­tern aus­drück­lich benannt werden müssen, falls der Spre­cher dies wünscht ('Do you have any bro­th­ers or sisters?') hieße es dann auf Griechisch 'adelphoi kai adelphai'. Paulus muss die 'Brü­der' stellvertretend für beide Geschlechter an­gesprochen haben, eine Möglich­keit, die von den Herausgebern willkürlich aus­ge­schlos­sen wurde.

Es handelte sich bei Paulus um die Stilfi­gur *pars pro toto*, wie man sie ebenfalls ge­braucht, wenn man zB von "Dächern" spricht und "Häuser" meint. Diese Stilfigur geht bei dies­er modischen Übersetzung un­nö­tigerweise über Bord, obwohl sie auch auf Deutsch hätte wie­dergegeben werden kön­nen. Schon darin liegt eine Verfälschung von Pau­lus' Intenti­on.--Als Grundsatz ver­laut­bart Frau Janssen: "Wir schreiben nur an den Stellen die maskuli­ne Form, an denen de­finitiv beweisbar ist, dass Frauen nicht an­wesend waren."

Dies seltsame "Übersetzungs"-Prinzip hat mit zünftiger Übersetzung nichts zu tun: Wenn in der Quellsprache Frauen nicht aus­drück­lich genannt werden, dann dürfen sie auch in der Zielsprache im übersetzten Text nicht ausdrücklich genannt werden. Weiter­füh­rende Erwä­gun­gen und Spekulationen ge­hö­ren in Anmerkungen und Kommentare: Sie gehören nicht zum Text.

Eine Übersetzung muss versuchen, in der Ziel­sprache so genau wie möglich den Ad­res­sa­ten zu beeindrucken wie der Original-Ad­res­sat in der Quellsprache beeindruckt wor­den ist; auch dann ergeben sich noch genug Schwie­rig­keiten, unübersetzbare Stellen, wo man zu Be­helfslösungen greifen muss; auch Feh­ler schlei­chen sich ein. Gibt man aber die­sen An­spruch--wie hier--aus welchen Mo­ti­ven auch im­mer von vornherein auf, dann kann man sich gleich auch selber etwas Schönes dichten; eine Über­setzung ist etwas so Will­kür­li­ches nicht mehr.

Übersetzer sind nicht dazu berufen, den Text der Bibel im Sinne vorgegebener Ideo­lo­gien, Profile oder was auch immer es sein mag zu "ver­bes­sern", wie es hier geschehen ist; und das gilt erst recht bei vielen noch gröberen Zu­ga­ben und Verdrehungen, die von den zahl­rei­chen Kritikern des Buchs hervor­gehoben wor­den sind, ganz zu schweigen von den Ver-Ba­na­lisierungen, die im Vergleich mit den klin­gen­den Über­set­zungen wie der Lu­thers vor­ge­nom­men worden sind.

Nach­fol­gend ein paar per­sönliche Be­obachtungen zu Gen 3.

Gen 3:1: "Die Schlange hatte weniger an a­ber mehr drauf als alle anderen Tiere des Fel­des" [statt Übersetzung unzulässige In­ter­pretation des hebräischen Anklangs zwi­schen /'arúm/ 'listig' in Vers 1 und /'ejróm ~ 'ejru­mím/ 'nackt'/ in Vers 7ff, wo mit 'dass sie nichts anhatten' unnötig um 'nackt' her­um­geredet wird; witzloser Stilbruch]; V. 8 "Dann hörten sie ein Geräusch. Adonaj, Gott, ging im Garten umher in der täglichen Bri­se." [Nach der maso­re­tischen Ak­zen­tu­ie­rung ist /qol/ 'Stimme' eng verbunden mit dem nach­fol­genden Gottesnamen /YHWH/; die vertrau­te Über­setzung "Dann hörten sie die Stim­me Got­tes des HERRN, der..." ist nicht anzu­fechten, zumal da sie auch der bemerkenswerten jüdischen Übersetzung ins Griechische in der Septuaginta (3.-1. Jh v Chr) entspricht: /kaì éekousan *tèen foonèen kyríu tû theû*/; die Einführung des Fremdworts "Adonaj" in die Zielsprache als Ersatz für den Gottesnamen statt des gewohnten HERR ist übersetzungstechnisch schlecht und überflüssig.] V. 15 "Feindschaft stifte ich zwischen dir und der Frau [nach der Satz­stel­lung lie­gen hier Zukunftsaussagen vor, was die El­ber­felder Übersetzung richtig er­fasst hatte: "Und ich werde Feindschaft set­zen"; ent­spre­chend in Vers 16ff; der syn­tak­ti­sche Zu­sam­men­hang ist offenbar ver­kannt], zwischen dei­nem Nachwuchs und ih­rem Nachwuchs. Der wird deinen Kopf an­grei­fen, du wirst sei­ne Ferse angreifen" [hier einmal die Zu­kunfts­aussage ok, an­sons­ten banal]. Vers 24: "So vertrieb sie [die Menschen]." [Mit 'sie' ist hier Gott ge­meint; das Hebräische hat als Verb­form aber /ye­gá­räš/, 3. Person Singular *mas­ku­li­num*; hätte der Verfasser ein Fe­mi­ni­num ge­meint, dann hätte er /tegáräš/ schrei­ben müs­sen; der ununterbrochene, willkürliche Wechsel zwischen männlichen und weiblichen Fürwörtern in Bezug auf Gott in dieser Version stellt nicht Gott *über* die Geschlechter, wie man offenbar beabsichtigte; sondern der stilistische Effekt ist der, dass Gott in unerträglicher Weise sexualisiert wird -- ganz im Gegensatz zum Grundtext.]--Alle Be­an­standungen betreffen Na­he­liegendes, nicht streitige Lesarten oder Interpretationen.

Der Hamburger Religionspädagoge Fulbert Stef­fensky hat gemeint, dass die neue Frau­en­bi­bel wohl "nie aus dem Trockendock der gu­ten Absichten" herauskommen werde (zi­tiert im Spiegel 44, 30.10.2006, S. 191A). Dem stimme ich nicht zu.

Auch Philologie spielt sich nicht im mo­ral­frei­en Raum ab. Wer eine nachlässige und ver­fälsch­te Version wie diese als Über­set­zung ausgibt, der betrügt einen jeden Leser, der das Resultat nicht anhand der Grund­tex­te überprüfen kann. Ein solcher "Übersetzer" macht sich zum Inhaber von geheimem Herr­schaftswissen, das er dem Publikum vor­ent­hält. So ein un­ehr­liches und hoffär­ti­ges Vorgehen, wenn es sich dabei aus­ge­rech­net auch noch um die Bibel handelt, in der viele Men­schen ungeschönte Aufschlüsse zu den letz­ten Dingen suchen, lässt sich in mei­nem Sprachgebrauch mit dem Konzept der guten Absichten nicht mehr in Ein­klang brin­gen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Buch, welches kein Christ braucht bzw. vermisst. Ich habe die Elberfelder-, Luther-, Zürcher- und Gute Nachricht Bibel im Bücherschrank und nutze sie je nach Stimmung. Akzeptieren kann ich sie alle. Aber diese, teils sehr freie Interpretation - nicht Übersetzung! - scheint das selbstherrliche Werk einiger Feministinnen zu sein, die den Inhalt der Bibelübelübersetzung verdrehen, nur um die Bedeutung von Frauen in den Bibeltexten stärker zum Ausdruck zu bringen. Ich bin ehrlich gesagt froh darüber, dass die EKD in ihrer Stellungnahme zu dieser "Bibel" vom 31.03.2007 ausdrücklich betont, dass sich diese nach ihrem Charakter und ihrer sprachlichen Gestalt generell nicht für die Verwendung im Gottesdienst eignet. Wie wahr!
Es gibt wahrlich andere Werke, die einer Zensur bedürfen!
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83 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Weder gerecht noch eine Übersetzung 7. August 2007
Dieses Buch ist keine Übersetzung der Bibel, sondern weitgehend eine Interpretation, die sich an die Stelle des eigentlichen Textes setzt. So etwas dürfte man mit Karl May nicht machen - und tut es auch nicht; mit der Bibel darf man es erst recht nicht machen - und tut es doch.
Ein Beispiel: choris ergon nomou (Römer 3,28) heißt wörtlich "ohne Werke des Gesetzes", wird hier aber wiedergegeben mit "ohne daß schon alles geschafft wurde, was die Tora fordert". Selbst wenn Paulus es so gemeint haben sollte, was man sich kaum vorstellen kann, es steht eben nicht da. Was ist das nur für eine Anmaßung, die eigenen Gedanken als Worte des Apostels auszugeben!
Zugegeben: es gibt auch Stellen, die wirklich übersetzt und nicht nur frei wiedergegeben sind. Allerdings erwartet man von einer Übersetzung, insbesondere einer Bibelübersetzung, daß das gleiche Wort wenn möglich auch immer gleich übersetzt wird. In dieser "Bibel" wird nicht nur der alttestamentliche Gottesname bekanntlich nach Gutdünken ganz verschieden bezeichnet (was immerhin dem Leser angezeigt und begründet wird), im Neuen Testament wird ein so wichtiges Wort wie pisteuein auch im einen Evangelium mit "glauben", im anderen mit "vertrauen" übersetzt. Der einzige Grund hierfür liegt wohl darin, daß hier verschiedene Bearbeiter am Werk waren.
Ja, und was ist gerecht daran, wenn pater und hyios, was nun einmal "Vater" und "Sohn" bedeutet, ständig durch "Vater und Mutter für uns" bzw. "Kind" ersetzt werden? Da bekommt man doch den Eindruck, daß die Kreise, die hinter diesem Buch stehen, männliche Bezeichungen und vielleicht Männer überhaupt grundsätzlich für etwas Schlechtes halten. (Der Teufel bleibt nämlich bei ihnen männlich.)
Wenn ich diese Bibel mit einer anderen vergleichen soll, fällt mir die Übertragung der "Zeugen Jehovas" ein. Hier wie da trägt eine Gruppe ihr Weltbild in den Bibeltext hinein, und so wie die die ZJ überall ihr "Jehova" hinschreiben, wo "Gott" oder "Herr" steht, so wird hier auch im Neuen Testament "Messias" eingetragen, wo es "christos" heißt, und "Tora", wo nomos ("Gesetz") steht, Wörter, die das NT nicht kennt - aber sie sind eben politisch korrekter.
Kein Wunder, daß namhafte Theologen meinen, daß eine Taufe, bei der die Taufformel aus der "Bibel in gerechter Sprache" verwendet wird, nicht gültig wäre. Die Taufe der Zeugen Jehovas wird ja auch nicht anerkannt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Finger weg von dieser Übersetzung!!!
Hallo,

die Bibel in gerechter Sprache verweiblicht fast alles, was es in der Bibel nur in männlicher Form gibt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Arno Gabriel veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Beschämendes Dokument zum geistlichen Zustand unserer Kirche
Ich lese seit vielen Jahren jeden Tag in der Bibel, sie ist mir in meinem Leben unverzichtbare Grundlage geworden. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von ThomasReimers veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Schauderhaft - und entlarvend !
"Die Bibel für das neue Jahrtausend"?

Das würde den bisherigen Verlauf des neuen Jahrtausends erklären. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Mustermann veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Keine Übersetzung, sondern eine Verdrehung
Der Sinn einer Übersetzung ist es, die Aussageintention eines Sprechers oder Schreibers, wie sie in einem Text zum Ausdruck kommt, so treu wie möglich in eine Zielsprache... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Philologos veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bibel in gerechter Sprache
Das Buch war neu und noch in Folie verpackt. Es war bereits in zwei Tagen hier. Sehr angenehm, wenn ich nicht immer in die nächste, weit entfernte Buchhandlung fahren... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Minou veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Mein Gott, dein Gott
Die Bibel ist ein patriarchalischer Text, weil er mit jeder Zeile die patriarchalische Zeit und Gesellschaft atmet, aus der er stammt, und zwar vom alten bis zum neuen Testament. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2010 von Martin Stein
3.0 von 5 Sternen Spannende Bibel-News
Spannende Bibel-Interpretation, gerade für alle, die sensibilisiert sind für eine Sprache, die Mann und Frau anspricht.
Veröffentlicht am 12. Januar 2010 von Marianne Weissberg
4.0 von 5 Sternen Mal ein anderer Ansatz
Also über Auswahl an Bibileüberestzungen kann man sich im Deutschen nicht wirklich beschweren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. November 2009 von Ralf Übermaier
5.0 von 5 Sternen Herausfordernder Bruch mit gängigen Vorstellungen
Nach den ersten zwei, drei Seiten Lektüre der Bibel in gerechter Sprache erscheint Gott plötzlich nicht mehr zwanghaft als alter Mann mit Rauschebart. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. November 2009 von Biesalski, Sabine
1.0 von 5 Sternen Hier kommt der neue GOTT....äh...die neue Göttin!
Was braucht es die "bösen" Theologen der katholischen Kirche, die andere Meinungen einschränken und selbstherrlich Dogmen verkündigen, wenn die evangelische Kirche... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2009 von Wholigan65
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