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Produktinformation
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Beeinflusst von Wer hat Angst vor Virginia Woolf? und The Player, ist Beziehungen das niederschmetternde Porträt einer wackeligen Ehe sowie eine scharfsinnige Betrachtung des Lebens in Hollywood. Die Charaktere basieren auf geradezu unheimliche Art auf ihren Hollywood-Pendants: Kevin Kline und Phoebe Cates spielen einen ständig Shakespeare zitierenden Schauspieler und dessen Ehefrau, die früher ebenfalls vor der Kamera stand; Gwyneth Paltrow ist ein aufstrebendes junges Starlet usw. Leigh selbst ist eine Schauspielerin auf dem absteigenden Ast und Cumming, Bestsellerautor und aufstrebender Regisseur, ihr Ehemann, mit dem sie sich erst kürzlich versöhnt hat. Sie veranstalten eine Party zu ihrem sechsten Hochzeitstag, und im Verlauf des Abends entwickeln sich die ständigen Enthüllungen über die Charaktere von einem angespannten Affentheater zu einer von Ecstasy-Pillen angeheizten unkontrollierten Eruption am Pool.
Das Drehbuch verbindet schrillen Humor mit Melodrama und enthält mehr Gesprochenes als Action (wie bei den Dogma-Filmen, von denen es beeinflusst wurde), doch die Bearbeitung ist durchweg überzeugend, auch wenn die Charaktere größtenteils nicht zu den sympathischsten gehören. Das hat zur Folge, dass Jennifer Beals letztendlich den größeren Namen die Schau stiehlt, allein weil sie sich als die menschlichste Figur von allen entpuppt -- die Einzige, die bei diesem Film tatsächlich aus dem Grund mitmachte, um das Engagement ihrer Freunde zu honorieren und nicht, um ihre eigene Karriere zu fördern. --Kathleen C. Fennessy
Der Inhalt ist schnell zusammen gefaßt:
Der Schriftsteller Joe(Alan Cumming) und die Schauspielerin Sally (Jennifer Jason Leigh) geben anlässlich ihres sechsten Hochzeitstag eine große Party.Zuerst scheinen sich die teilweise promineten Gäste gut zu amüsieren. Doch nachdem reichlich Alkohol und Drogen konsumiert wurden, gerät alles außer Kontrolle. Es werden Wahrheiten auf den Tisch gepackt, die niemand eigentlich hören will und die funkelnde Fassade der Hollywood-Stars fängt an zu bröckeln.
Nun ja, als ich mit den Klappentext der Dvd zum erstenmal durchgelesen habe, dachte ich mir, dass die Geschichte Potenzial hat. Erhofft hatte ich mir jedoch was ganz anderes.
Mag ja sein, dass wichtige Themen in diesem Film angesprochen werde, wie Kinderwunsch, Abtreibung oder ähnliches.
Doch wird der Film in keinster Weise diesen komplexen und delikaten Themen gerecht. Weder die schauspielerische Leistung des gesamten Ensambles (was sehr überrascht bei den ganzen namhaften Schauspielern, von denen man auch besseres gewohnt ist), noch die Dialoge, lassen eine wirkliche Sympathie für die Protagonisten entwickeln. Alles wird sehr oberflächlich gehalten und die meisten Probleme nur kurz angeschnitten, um sodann sofort wieder im Schnelldurchlauf ein anderes Problem anzureißen.
Der Film ist viel zu sehr darauf bedacht, soviele Problem wie möglich darzustellen, dass er den Charakteren gar keine Zeit zum entwickeln gibt. Die Schauspieler wirken eher wie Marionetten, die plump ihren Text aufsagen, Man bekommt unweigerlich das Gefühl, man gucke eigentlich einem Fließband zu.
Viel wünschenswerter wäre es gewesen, wenn der Film eine gehörige Portion an Satire, Slapstick und Ironie enthalten hätte, wenn man die Hollywood-Gesselschaft subtil aufs Korn genommen hätte. Die Geschichte hatte auf jeden Fall Potenzial für einen guten Film, jedoch wurde dies in keinster Weise umgesetzt.
Fazit: Alan Cumming und J.J. Leigh haben hier einen banalen, oberflächlichen, pseudokritischen Film zusammen gebastelt, den man getrost links liegen lassen kann.
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