Das Buch "Im Netz der Beziehungen" handelt davon wie wichtig es ist, gute Beziehungen zu haben, egal in welcher Situation man sich befindet. Es ist vor allem ein Plädoyer für den Aufbau echter, aus Sympathie entstehender Beziehungen und gegen den Aufbau von manipulativen, nur am eigenen Nutzen ausgerichteten Beziehungen, die aus egoistischer Berechnung heraus angestrebt werden. Wer nur nach dem Nutzen fragt, den andere ihm bieten können, verstrickt sich in ein Beziehungsnetz, in dem er sich bald selbst nicht mehr wohl fühlt.
Das Buch gliedert sich in vier Kapitel, die die Themen Bedeutung, Grundlagen, Entwicklung und Wirkung sozialer Kompetenz behandeln. Es ist so aufgebaut, dass dem Leser ein Leitfaden an die Hand gegeben wird, mit dem er seine eigene soziale Kompetenz individuell entdecken und entwickeln kann. Es geht nicht um Musterlösungen oder Ratschläge für "richtiges" Verhalten, sondern darum, sich selbst die richtigen Fragen zu stellen und zu beantworten, um sich Zusammenhänge bewusst zu machen.
Im Kern geht es darum zu erkennen, dass unser menschliches Zusammenleben zwischen gegenseitiger Kooperation und Konfrontation besteht. Eine der Hauptaussagen bezieht sich darauf, dass es aus rein analytisch-logischer Sicht Sinn macht, mit anderen zu kooperieren, dass es aber aus dem gleichen Grund notwendig und durchaus sozial kompetent sein kann, andere zu konfrontieren. Als eine der wichtigsten Erkenntnisse lässt sich festhalten, dass soziale Kompetenz an sich nicht nur einen hohen biologischen Überlebenswert besitzt, sondern unsere gesamte Lebensqualität ganz wesentlich beeinflusst.