Er ist mittlerweile ziemlich weit herumgekommen im Jazz, der gute Bobby McFerrin, er hatte sogar einen richtigen Pop-Hit (ihr wisst schon "Don't worry, be happy"). Er hat sogar die Welt der Klassik erfolgreich mit seiner natürlichen Musikalität erobert, nun kehrt Bobby McFerrin zum Jazz-Label Blue Note zurück und, so scheint es, auch ein wenig zu seinen jazzigen Wurzeln.
Freilich, auf Texte im eigentlichen Sinne verzichtet McFerrin auf "Beyond Words" ebenso, wie schon bei den letzten Alben zuvor, musikalisch lässt er es aber deutlich jazziger angehen, als auf seinen hervorragenden, aber für Jazz-Puristen nicht immer nachvollziehbaren Alben für Sony. Stilistisch mit unüberhörbaren Anleihen an den LatinJazz, immerhin wird er von Chick Corea am Klavier begleitet, ist "Beyond Words" ein schönes, fast aber ein wenig zu unauffälliges Album für den Vocal-Akrobaten Mc Ferrin. Bemerkenswert der wirklich superbe Bassist Richard Bona, der den Sound des Albums maßgeblich mitgestaltet.