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Beyond Vanity - Jenseits von Eitelkeit [Taschenbuch]

Rüdiger Beckmann
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

Derzeit nicht verfügbar.
Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.



Kurzbeschreibung

4. Dezember 2010
Fotografie behandelt oft das Aussehen von Dingen und bleibt dabei vielfach an der Oberfläche. Für Rüdiger Beckmann liegt der Fokus zumeist auf einer tieferen Ebene. Jahrelang begleitet er Mädchen und Frauen, meist zwischen 16 und 25 (und darüber hinaus) fotografisch und hält ihre persönliche Entwicklung fest. Dabei entstehen nahe, vertraute, ehrliche Bilder, die sich selten mit einer dekorativen Ebene aufhalten, sondern tiefer in das Wesen und die Seele der Menschen blicken. Warum lassen wir uns eigentlich fotografieren? Was suchen wir dabei und was suchen wir danach? Wie wirken sich die Bilder auf unser Selbstverständnis aus? Das Thema Eigenbild & Fremdbild ist Programm. Vorurteile schwinden und machen Platz für Selbsterkenntnis und autobiografischen Selbstwert. Je weiter der Weg geht, desto spannender wird er. Aus diesem Grund ist »Beyond Vanity« auch kein dekoratives Best-of-Büchlein geworden, sondern eine sehr autobiografische Zusammenfassung der letzten 12 Jahre, die in der Zusammenstellung lebt und besteht. Mit 268 Seiten bietet das Buch Raum für die Erlebnisse des Fotografen mit jeder einzelnen portraitierten Person und wird so zu einem Plädoyer für ganz persönliche Schönheit.

Hinweise und Aktionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 268 Seiten
  • Verlag: Eigenverlag; Auflage: 1. (4. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • ISBN-10: 3000330240
  • ISBN-13: 978-3000330247
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 20,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 701.943 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Das Fotobuch Beyond Vanity Jenseits von Eitelkeit von Rüdiger Beckmann ist keine aktuelle Neuerscheinung, doch es ist mir erst jetzt in die Hände gefallen, und ich bin froh, dass ich es nicht verpasst habe. Rüdiger Beckmann fotografiert Frauen, einzelne Frauen. Manchmal haben diese Frauen wenig an, fast immer jedoch sind sie sehr nackt, denn Beckmanns Bilder sind auch auf eine emotionale Art intim und kümmern sich um die Persönlichkeit der fotografierten Frauen mehr als um fotografische Technik, die Beckmann bewusst missachtet, um seinen sehr eigenen Stil zu kreieren. Dies alles ist nun nicht neu und auf den ersten Blick dachte ich, man könne Beckmann ins Regal zu Teller, Richardson und Tillmans stellen, deren Arbeiten ich grundsätzlich ebenfalls sehr klasse finde, die jedoch das Genre des scheinbaren Ich knips einfach nur drauf los und mir ist egal, ob das korrekt belichtet ist auch teilweise so ausgereizt haben, dass es manchmal nur noch nervt. Aber dann fiel mir auf, was Beckmann in meinen Augen von vielen Kollegen unterscheidet: Es fehlt ihm die anstrengende Form der Eitelkeit und außerdem verzichtet er auf gewollte Abgefucktheit. Beckmanns Fotos können auch wehtun, doch das ist nicht ihr vorderstes Ziel, denn mit Heroin-Chic hat Beckmann nichts am Hut und er zieht augenscheinlich auch nicht durch die Nachtclubs, um zugedonnerten Teenagern das T-Shirt hochzuziehen. Ich nehme Beckmann ein tatsächliches Interesse an den Personen ab, die er fotografiert, und das macht mir ihn und seine Arbeiten sehr sympathisch. Doch nicht nur wegen Rüdiger Beckmann hinter der Kamera, sondern auch wegen der Frauen davor sind einige Fotos in Beyond Vanity spannender als vieles andere, was bei Amazon unter Akt und Art gelistet wird. Die Frauen, die Beckmann fotografiert, sind aufregend auf eine alltägliche Art und strahlen daher eine Echtheit aus, die in der weiten Welt der Fotografie zwischen Hightech, Hochglanz und Photoshop selten zu finden ist. Die Attraktivität des Außergewöhnlichen, perfekt unperfekt in Szene gesetzt von Rüdiger Beckmann, oder eben auch: Jenseits von Eitelkeit. (spreeblick.de, Johnny Häusler)

Dieser Fotoband von Rüdiger Beckmann ist das Destillat von zehn Jahren Beziehungen pflegen. Mein erster Eindruck als das Buch ganz unbestellt auf meinem Tisch landete da hat jemand gesammelt. Da hat jemand freizügige Selbstporträts junger Frauen zusammengetragen und das Ergebnis seiner Sammlung in einem Buch veröffentlicht. Ganz so ist es nun nicht. Rüdiger Beckmann hat die Bilder bei seinen Sessions selbst geknipst wobei Beckmann tatsächlich Session und knipsen als Vokabeln verwendet. Manche würden sagen, Rüdiger Beckmann kann gar nicht fotografieren. Trotzdem macht er Bilder mit der Kamera! Und er ist seinen Modellen dabei ungeheuer nah. Am Ende interessiert uns nicht wie und warum diese Bilder entstehen und wir wollen auch nicht aufgeklärt sein über das Phänomen von Distanz und Nähe in menschlichen Beziehungen was einige Textseiten in diesem Buch überflüssig macht. Die Frage nach Authentizität, ist das schludrig gemachte Bild, bei schlechtem Licht und verirrtem Fokus der Wirklichkeit näher als das denkbare Pendant mit berechnetem Ausschnitt, vollem Licht und scharfen Gesichtszügen, ist immer irrelevant. Aus diesem BuchRüdiger Beckmann: Beyond Vanity Jenseits von Eitelkeit Am Ende haben wir es doch mit betont sinnlichen, lasziven Inszenierungen zu tun aber eben Inszenierungen auch hier. Beckmann ist seinen Modellen ohne Zweifel nah gewesen und es ist ein heimliches und kribbelndes Vergnügen, ihm dabei in gewisser Weise durch den Sucher nach zu blicken. Rüdiger Beckmann über sich selbst: Ich bin kein Profi-Fotograf. Ich bin kein Auftrags-Fotograf, ich bin kein Doku-Fotograf. Aber ein Fotograf im Selbst-Auftrag sage ich, um hinzuzufügen: was für ein hübscher Zeitvertreib. (bildwerk3.de, Marko Radloff)

Ich begehre das. Es ist echt und rein. Es zwingt mich, mich und meine Gefühle anzuschauen, wie es wenige Dinge können. Es hält mich zentriert und bewusst. Ich durchleide und bejuble alle Momente meines Lebens erneut, wenn ich es betrachte. Es ist so schwer zu erreichen und doch so wichtig für mein Leben. Es bewirkt eine Kettenreaktion von Erinnerungen und Gefühlen. Die Schönheit und Traurigkeit in deiner Arbeit überwältigt mich. Dies ist so viel mehr als nur Fotografie. Ich bin selten so bewegt, nicht nur visuell, sondern emotional, psychologisch … auf jede erdenkliche Art. Du hast eine Fähigkeit, die wahre Natur des menschlichen Bewusstseins ohne ein Wort anzuzapfen. (Angela Linares, 2008)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Rüdiger Beckmann wurde 1969 in Melle geboren. Von 1991 bis 2005 studierte er in Hamburg, zumeist an der Fachhochschule Hamburg (Armgartstraße). Seit 1998 arbeitet er neben seiner grafischen Tätigkeit ernsthaft als freier Fotograf auf St. Pauli.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super 28. Dezember 2010
Von Sarah
Beckmann hat eine besondere, persönliche Vorstellung vom Fotografieren. Er unterhält sich mit seinen Models bis der Moment kommt (oder nicht kommt), dann holt er eine Mittelformatkamera raus und verschiesst 10-15 Filme. Nicht der Fotos wegen, sondern wegen des Vorganges und des Prozesses an sich, der dabei stattfindet. Im Laufe der Jahre fotografiert er seine Models immer wieder. Er wird zum Dokumentator einer Entwicklung und eines Selbstbildes im Wandel der Zeit.

In diesem, in Eigenverlag herausgegebenen dicken und saftigen Bildband findet man Frauen wie man sie sonst selten sieht. Düster manche, androgyn andere, befreit vom Ballast des Gewollten, Gestellten. Komplexe Bilder von komplexen Menschen. Manche davon zeigen viel nackte Haut, aber es sind keine erotischen Bilder, die Frauen hier werden nicht bloßgestellt oder zum Objekt der Begierde. Sie sind nicht schön oder hässlich, sie sind einfach, wie sie eben sind.

Technisch gesehen wird da wenig Aufwand getrieben. Eine alte Tisch- Lampe, eine Kamera, ein Fotograf und eine Frau, das reicht hier. In einem sehr persönlichen, langen Text erzählt der Autor, was er sich dabei denkt- wer sich Tipps erwartet, ist hier falsch. Es ist ein Einblick in die Welt eines ungewöhnlichen Fotografen in Textform und ein Einblick in die Welt der von ihm Portraitierten.

Der Preis von 36 Euro ist für ein Buch mit kleiner Auflage und gutem Druck im Eigenverlag sehr angemessen. Wer die Ausgabe scheut, findet den Autor auch im Netz, zum Beispiel bei Flicker. Kaufempfehlung.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beyond Vanity, es lohnt sich 16. August 2011
Von MrMambo
Beyond Vanity - Jenseits von Eitelkeit ist ein großartiges Buch, es ist mehr als nur ein Fotobuch.

Eigentlich würde das reichen um das Buch zu beschreiben aber ich möchte noch mal etwas aushohlen. Neben einem Haufen toller Sensibler Bilder (meist Portraits) beschreibt hier der Autor Rüdiger Beckmann, wie es zu diesen Bildern gekommen ist, und vor allem Warum.

Es sind keine Modelbilder, es sind keine Bilder wie man sie im Modezirkus oder auf Zeitschriften wie der Voge findet oder gar im Playboy und co. Es sind Bilder die in die Seele der Frauen blicken lässt aber auch in die Seele des Photographen, das ist etwas wirklich besonders.

Ich kann dieses Buch weiter empfehlen, es lohnt sich und ist wirklich seinen Preis wert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen jenseits von eitelkeit 21. Juli 2011
Von lookbook
wenn gefühl und intelligenz -
kunst und können zusammentreffen, kann ein buch wie dieses hier entstehen.

es ist weit mehr als ein weiterer bildband - es ist das tagebuch einer konzentrierten arbeit, in der es nicht vordergründig um bilder geht, die womöglich mit effekten aufgeladen sind, sondern um das bildermachen selbst und die selbstfindung in den bildern.

das ist im besten sinne seelenfotografie.
das ist, was man diesen bildern ansieht, was dieses buch für mich so spannend und einzigartig macht.

rüdiger beckmann begleitet die fotos mit texten in denen er beschreibt, wie er zu diesen fotos kommt, lässt gedanken aufblitzen was er und andere fühlen, gibt tiefe einblicke.

"jenseits von eitelkeit" ist ein buch, dass nicht unberührt lässt -
das immer wieder einläd zu sehen, nachzufühlen und vielleicht zu erleben ..

.. es ist ein buch, dass ich gerne empfehle.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pure Magie 10. September 2011
Von Cyrano
Ich war zuerst ganz überfordert von der Intensität, die diese Bilder, jedes für sich, ausstrahlen. Ich musste mir Zeit nehmen, um in die Magie, die zwischen Fotograf und Modell besteht eintauchen zu können und dann erkannte ich die Schönheit "Jenseits von Eitelkeit". Der Text untermalt noch einmal das Gesehene und Gefühlte. Dieses Buch hebt sich mit Bildern und Texten von anderen Büchern hervor, es steht für sich und ist einzigartig in seiner Aussage.
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